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Donnerstag, 2. Februar 2012
Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort sind, wie bereits angekündigt, der neue Schlüssel zum my.cyon der nächsten Generation. Ihre E-Mail-Adresse wird also zum Benutzernamen. Und wie das so ist bei Benutzernamen: Sie müssen in einem System einzigartig sein.

Das hat uns bei diesem Vorhaben vor eine Aufgabe gestellt. Denn viele Kunden haben aus verschiedensten Gründen Ihre E-Mail-Adresse bei mehreren Kontakten hinterlegt. Daraus ergibt sich die Tatsache, dass einige E-Mail-Adressen in unserem System nicht einzigartig sind. Also was tun?

Unsere Entwickler haben, so wie wir das nicht anders von ihnen gewohnt sind, eine Lösung dazu gefunden. Das Resultat ist unser eigens dafür entwickelter E-Mail-Migrationsassistent.
Unser Assistent für einzigartige E-Mail-Adressen

Unser Assistent für einzigartige E-Mail-Adressen

Dank diesem Assistenten ist es für unsere Kunden ein Kinderspiel, verstreute my.cyon Benutzer zusammenzuführen. Ganz im Sinne unseres neuen my.cyons, mit dem Sie sämtliche Aspekte Ihrer Produkte bei cyon bequem und komfortabel verwalten können.

Der E-Mail-Migrationsassistent ist zur Zeit nur über unsere my.cyon Beta erreichbar, wird aber selbstverständlich im neuen my.cyon, welches bald allen Kunden zur Verfügung stehen wird, von Anfang an nutzbar sein. Und falls Sie sich wundern, wo denn dieser Assistent zu finden ist: Er wird Ihnen automatisch beim Login per E-Mail-Adresse angezeigt, wenn Sie sich mit einer nicht einzigartigen Adresse anmelden.


Geschrieben von Philipp Zeder in Entwicklung um 02.02.2012, 17:54
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Donnerstag, 26. Januar 2012
Social Media ist für uns wichtig. Denn dank Kanälen wie Twitter und Facebook können unsere Kunden direkt, öffentlich und umkompliziert mit uns in Kontakt treten.

Für uns als Unternehmung stellt sich natürlich die Frage, wie diese Kanäle von unseren Mitarbeitern am effizientesten bedient werden können. Social Media Dashboards sind da die passende Lösung, vereinen sie doch mehrere Kanäle unter einer Übersicht und bieten oft weitere Funktionen, die im alltäglichen Gebrauch der sozialen Medien für ein Team bzw. ein Unternehmen unersetzlich sind.
CoTweet: Nachfolger gesucht

CoTweet: Nachfolger gesucht.


Bis anhin haben wir als Social Media Dashboard den Dienst CoTweet in der Standardversion benutzt. Dieser bietet genau die Funktionen, die wir von einer solchen Applikation erwarten. Zudem ist der Dienst bis jetzt kostenlos, was natürlich auch für uns ein schlagendes – wenn auch nicht auschlaggebendes – Argument ist.

Doch nun wird dieser kostenlose Dienst eingestellt. Dabei liegt es natürlich nahe, die kostenpflichtige Version einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Funktionen sind beeindruckend, doch die Preise scheinen eher auf grosse Unternehmen abzuzielen. Für uns als KMU also wohl nicht die beste Lösung.

Deshalb schauen wir uns nach Alternativen um, von denen es jedoch nicht gerade wenige gibt. Für uns ist vor allem wichtig, dass mehrere Teammitglieder einen Kanal bewirtschaften können. Ausführliche Statistiken gehören ebenfalls zu den Anforderungen. Schlussendlich spielt natürlich auch noch die Benutzerfreundlichkeit und das Design eine Rolle, denn wer bedient schon gerne hässliche Applikationen?

In die engere Wahl haben es bis jetzt die Dienste HootSuite und SproutSocial geschafft, doch ein richtiger Härtetest der Angebote steht noch aus.

Welche Tools verwenden Sie, um die Social Media Kanäle effizient zu bewirtschaften? Wir freuen uns über Tipps und Anregungen.


Geschrieben von Philipp Zeder in Allgemein um 26.01.2012, 17:34
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Mittwoch, 18. Januar 2012
Pünktlich zum Start ins Jahr möchten wir unser Team weiter verstärken. Unsere System Engineers sind auf der Suche nach einer Kollegin oder einem Kollegen, damit unsere technische Abteilung weiter ausgebaut werden kann.
System Engineer - Krawatte überflüssig.

Bei uns braucht's noch immer keine Krawatte.

Neue Projekte und die konstant wachsende Kundenzahl lassen uns positiv stimmen. Keine Spur von der Wirtschaftskrise also.

Als Linux System Engineer ist man bei uns sowohl für den Betrieb der Serverinfrastruktur, wie auch für spannende Projekte im technischen Bereich verantwortlich. Langeweile kommt da garantiert nicht auf.

Wenn Sie gerne Teil eines Teams werden möchten, das mit Herzblut bei der Sache ist, dann sind Sie genau unsere Frau oder unser Mann.

Sind Sie selbst an der Stelle interessiert oder kennen Sie womöglich jemanden, der für den Job wie geschaffen wäre? Dann zögern Sie bitte nicht uns via E-Mail zu kontaktieren.

Update vom 26.01.2012
Die Stelle konnte mittlerweile besetzt werden. Initiativbewerbungen für dieses Gebiet sind aber weiterhin sehr willkommen.


Geschrieben von Philipp Zeder in Team um 18.01.2012, 16:04
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Dienstag, 10. Januar 2012
Eine hundertprozentige Verfügbarkeit ist etwas, was es in der Informatik nicht gibt. Ein Umstand der in 99.9% der Zeit, in der alles gut läuft, gerne in Vergessenheit gerät.

Ein Problem auf Server 35 hat uns und unsere Kunden, welche auf diesem System zu Hause sind, schmerzlich daran erinnert. An zwei Tagen im Dezember und drei Tagen im Januar war der Server während insgesamt knapp 3 Stunden nicht erreichbar. Einzelne Dienste wie Web oder E-Mail waren sogar noch etwas länger nicht verfügbar.

Das Beste aber gleich zu Beginn: Der Fehler ist inzwischen gelöst. Doch der Reihe nach:

Rien ne va plus

Am 12.12.2011 gab es einen Ruck auf unserem Server 35. Nichts ging mehr und die einzige Möglichkeit den Server wieder zum Laufen zu bewegen war es, diesen neu zu starten.

Wie bei uns üblich, wurde nach dem Vorfall sofort geprüft, was denn die Ursache für das Problem gewesen sein könnte. Nach einigem Nachforschen schien klar: Die Ursache war ein Fehler in der Hardware, genauer im sog. Disk Controller Cache. Oder doch nicht?

Neue Hardware im Eiltempo

Das Problem trat am nächsten Tag erneut auf. Zeit für unseren Notfallplan, das komplette System auf einen Standby-Server zu migrieren. Dank Bladeservern geht dies innert Minuten, es müssen lediglich die lokalen Disks in das neue System umgezogen werden.
Bladeserver

Geht mal ein Lämpchen aus, steht ein Ersatzserver bereit.

Doch auch auf dem neuen System währte die Ruhe nur kurz: Das neue System zeigte das gleiche Verhalten. Lag das Problem also doch an einer Softwarekomponente? Unsere Nachforschungen gingen nun in die verschiedensten Richtungen.

Entlasten

Die üblichen Massnahmen zur Problemfindung waren fürs erste ausgeschöpft und so begannen wir, Kunden von Server 35 weg zu transferieren. Dies gab uns die Möglichkeit, Server 35 zu entlasten und so möglicherweise dem Problem auf die Schliche zu kommen.
Und siehe da, das Problem trat nicht mehr auf. Zumindest vorerst. Der Fehlerteufel machte wohl Weihnachtsferien.

Externe Expertise

Im neuen Jahr zeigte sich das Problem dann plötzlich wieder: Der Server blieb stehen und liess sich nur durch einen Neustart wieder zur Arbeit zu bewegen. Unsere Köpfe rauchten, denn die Ursache war unklarer denn je.

Bei einer Störung holen wir uns sehr rasch auch externe Hilfe hinzu. Der Serverhersteller lieferte uns weitere Diagnosetools um die Hardware nochmals zu prüfen – doch hier war alles im grünen Bereich.

Ab und zu trägt auch ein frisches Paar Augen zur Lösungsfindung bei. Wir greifen deshalb gerne auf befreundete Experten zurück, um eine Zweitmeinung einzuholen. Doch leider beschränkte sich die Ausbeute auch hier auf ratloses Schulterzucken.

Als dritte Partie im Bunde belieferten wir den Hersteller unseres Betriebssystems mit Logdaten und Kerneldumps. Dieser versorgte uns wiederum mit modifizierten Kerneln, die wir auf unserem Testsystem ausprobierten. Doch eine schnelle Lösung lag nicht in Griffnähe.

Phantasie ist gefragt

Während der Problemsuche ist es stets oberste Priorität, die Systeme so verfügbar wie möglich zu halten. Und dabei ist manchmal auch ein Griff in die Trickkiste erforderlich.
In diesem Fall zeigte sich zum Beispiel, dass bei den ersten Anzeichen des Problems (was in diesem Fall ein erhöhter I/O Wait war) ein rechtzeitiger Neustart des Webservers den Totalabsturz des Servers verhindern konnte. Ein kleines Script übernahm diese Aufgabe und konnte das System so weitgehend stabil halten.

Endlich: Land in Sicht

Wir hatten wieder damit begonnen, Kunden vom Server weg zu transferieren. Und endlich kamen wir so auf die richtige Fährte. Denn plötzlich trat das Problem auf dem neuen Server auf, auf welchen diese Kunden transferiert wurden. Nun war klar: die Ursache musste durch einen bereits transferierten Kunden verursacht worden sein. So konnten wir nach Prüfung sämtlicher in Frage kommenden Kundenscripts den Fehler ausfindig machen.

Übeltäter mod_rewrite

Schuld am Ganzen waren am Ende eine dreizeilige, jedoch komplexe, Rewrite-Anweisung. Diese führte dazu, dass der gesamte Zwischenspeicher des Servers (immerhin 48 GB plus 10 GB Swap) durch eine Endlosschlaufe innert Sekunden gefüllt wurde und das System zum Erliegen brachte. Die eingebaute Loop-Protection des Webservers konnte diese Schlaufe nicht abfangen, da sich der entsprechende Wert bei jedem Schlaufendurchgang veränderte.

Eigentlich darf so etwas nicht passieren. Wir betrachten dieses Verhalten daher als Bug des Webservers. Da es sich um eine Anweisung handelt, die auch bei anderen Anbietern zu Problemen führen kann, möchten wir die genaue Anweisung hier nicht publizieren.

Fazit

Auch wenn wir ein Betriebssystem einsetzen, welches den grössten Teil aller Prozesse einkapseln und unter Kontrolle halten kann, gibt es Konstellationen, die Fehler auslösen. Wir arbeiten zusammen mit dem Hersteller unseres Betriebssystems daran, auch solche speziellen Konstellationen in Zukunft automatisch abfangen zu können. Das System wird also ständig verbessert und wir gehen davon aus, dass ein vergleichbares Problem in Zukunft nicht mehr auftaucht.

Bei allen betroffenen Kunden möchten wir uns noch einmal in aller Form für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.

Bei Fragen steht Ihnen unser Support gerne via support@cyon.ch oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 840 840 zur Verfügung.


Geschrieben von Philipp Zeder in Support um 10.01.2012, 18:04
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Mittwoch, 28. Dezember 2011
Seit zwei Wochen läuft unser my.cyon Betatest und wir sind überwältigt. Das Interesse ist riesig, rund 800 Kunden haben sich bereits für die Beta angemeldet. Herzlichen Dank dafür.
Ein Blick in den my.cyon-Quellcode.

Ein Blick in den my.cyon-Quellcode.

Da das Interesse so gross ist, sind wir gefordert. Wir möchten möglichst vielen Kunden die Möglichkeit geben, das neue my.cyon so schnell wie möglich zu testen. Zugleich haben wir aber den Anspruch, Fehler und Kinderkrankheiten auszumerzen. Und das kann nicht schnell genug gehen.

Damit wir Ihr Feedback unmittelbar verarbeiten können, schalten wir die Anmeldungen gestaffelt frei. Es kann deshalb einige Tage dauern, bis wir auch Ihren Zugang freischalten. Wir bitten um Geduld und danken für Ihr Verständnis.

Falls Sie sich noch nicht für die my.cyon Beta angemeldet haben, können Sie dies weiterhin in Ihrem my.cyon Konto tun.

Möchten Sie die my.cyon Beta unbedingt noch heute testen? Bei originellen Gründen werden wir schwach ;)



Geschrieben von Philipp Zeder in Entwicklung um 28.12.2011, 14:55
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