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Mittwoch, 13. Juni 2007
Bestellung Storagelösung
Nun ist unsere berühmt berüchtigte Storagelösung nicht mehr aufzuhalten - die Bestellung ist heute erfolgt!


Geschrieben von David Burkardt in Projekte um 13.06.2007, 14:25
Kommentare (10)
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Dienstag, 15. Mai 2007
... sind Kundenumfragen. Denn die machen super glücklich! Zumindest bei uns ist das so.

Wir haben unsere Umfrage nun ausgewertet und dabei sind über 120 dicht gepackte A4-Seiten mit zahlreichen Komplimenten und wertvollstem Feedback zusammen gekommen.
Für aufmunternde Lektüre an trüben Regentagen ist hier im Büro somit also gesorgt.

Happy Crowd

Auf diesen Lorbeeren möchten wir uns aber nicht ausruhen, sondern wollen unseren Einsatz stehts dorthin richten, wo sich noch Verbesserungen erzielen lassen. Als kleine Übersicht finden Sie nachfolgend die Top 10 der am häufigsten genannten Wünsche inklusive Statusbericht:


Platz 1: Mehr Webspace
Mit grossem Abstand am häufigsten wird mehr Webspace gewünscht.
Hier wird es noch diesen Sommer eine grosse Überraschung geben. Unsere Produktepalette wird kräftig aufgefrischt und unter anderem mit mehr Webspace bestückt. Im Labor von nothing wird bereits gewerkelt und auch die Technik macht sich im Hintergrund bereit.
Die bei der Technik im letzen Bericht noch genannten Performanceengpässe sind übrigens kein Thema mehr, da wir eine andere Technologie wählen.

Platz 2: SSL Zertifikate für verschlüsselte Webseiten und E-Mailverkehr
Soviel sei bereits gesagt: wie auf Platz eins erwähnt planen wir neue Angebote ... ;-)

Platz 3: Ruby on Rails
Wir haben uns das Framework für den Einsatz bei cyon bereits einmal genauer angesehen und sind dabei auf einige Hürden gestossen, welche beim Einsatz auf Shared Hosting Servern auftreten können.
Natürlich werden wir Ruby on Rails auch weiterhin genau im Auge behalten, aber andere Projekte wie die bereits genannte Überraschung oder das aufwendige Projekt momo haben zur Zeit Vorrang.

Platz 4: Mehr MySQL Datenbanken
Auch hier gilt: siehe Platz 1.

Platz 5: Bessere Webmaillösung als Horde und Squirrelmail
Einige Kunden haben das neue Webmailprogramm Roundcube noch gar nicht entdeckt - hier besteht offenbar noch Kommunikationsbedarf.
Roundcube stellt die nach unserem Ermessen zur Zeit beste erhältliche Webmaillösung dar, welche (da noch im Betastadium) zwar nicht perfekt ist, aber unsere früheren Lösungen bereits um Längen schlägt.
Wir beobachten den Markt an verfügbaren Webmaillösungen aber ständig und werden auch sofort agieren, wenn sich dies anbietet.

Platz 6: Zusätzliche Domainplätze
Sie ahnen es: siehe Platz 1.

Platz 7: Shell Zugang (SSH)
Einmal mehr: siehe Platz 1. Nun kann ja kaum noch von einer Überraschung gesprochen werden ;-)

Platz 8: Java Umgebung
Hier gilt ähnliches wie bei Ruby on Rails: Java ist auf unseren Systemen nicht optimal einsetzbar und nicht geplant. Dieser Wunsch bringt es übrigens gerade noch auf 1% Stimmen der insgesamt rund 800 Umfrageteilnehmern.

Platz 9: ASP .NET
Um ASP .NET vernünftig unterstützen zu können, müssten wir Server mit Windows anbieten. Wir werden aber auch weiterhin ausschliesslich auf Linux setzen und können diesen Wunsch somit leider nicht erfüllen.

Platz 10: "Affiliate Program" = Belohnung für vermittelte Neukunden
Bereits heute erhält man für jeden vermittelten Kunden zwei Monate gratis Hosting. Mit der Fertigstellung von "momo" werden wir hier noch weitere spannende und sehr attraktive Modelle anbieten können.

Dieser letze Wunsch wurde gerade mal von noch 0.5% der Umfrageteilnehmern geäussert. Es fällt also auf, dass die überragende Mehrheit wunschlos glücklich ist.
Wir verstehen das als grosses Kompliment aber nehmen dies auf keinen Fall zum Anlass, einen Gang herunter zu schalten - im Gegenteil: unser Ziel vom perfekten Webhosting ist erst erreicht, wenn auch der letze Kunde keine offenen Wünsche mehr hat. Zugegeben, dieser Fall kann nie eintreffen, aber das wäre ja auch langweilig.


Geschrieben von David Burkardt in Projekte um 15.05.2007, 01:56
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Montag, 16. April 2007
Der bereits angekündigte Lastwagen ist inzwischen eingetroffen und hat die Komponenten für ein Storage System geliefert:
Storage in Schachteln

143 kg eingepacktes Metall und Plastik wartet auf ihren Einsatz

In diesen Kisten verbergen sich ein Bund von Festplatten sowie sogenannte Gateways, welche für die Steuerung dieses Systems verantwortlich sind. Unsere jetzigen Server werden dann über diese Gateways mit den besagten Festplatten verbunden und können so die Daten extern speichern. Pro Server steht dann mehr Platz zur Verfügung, welcher sich auch besser skalieren lässt.

Die Techniker von Sun haben inzwischen schon ganze Arbeit geleistet und das Storagesystem zusammengezimmert:
Techniker baut Storage ein

"Zip, alles passt!"

Alle Komponenten müssen doppelt vorhanden sein, damit kein sogenannter "Single Point of Failure" entsteht. Fällt eine Komponente aus, muss augenblicklich und unbemerkt die Reserve einspringen und das System aufrecht halten.

Das Try&Buy-Programm von Sun ermöglicht uns, das ganze System unverbindlich zwei Monate auf Herz und Nieren zu testen, bevor wir uns definitiv entscheiden.

Diese Möglichkeit schöpfen wir zur Zeit voll aus und prüfen, ob eine solche Lösung unseren hohen Anforderungen in jeder Hinsicht entspricht. Schliesslich könnte ein Fehlentscheid fatale Folgen haben.

Stimmt die Performance? Haben wir die richtige Technologie gewählt? Wie funktionieren die Backups?
Solche und ähnliche Fragen bestimmen zur Zeit unseren Alltag.

Ein erstes Fazit können wir schon geben: Der Zugriff auf die externen Festplatten erfolgt noch nicht in dem von uns verlangten Tempo. Mögliche Ursachen gibt es viele und somit heisst es die nächsten Tage und Wochen: Handbücher lesen und weiter experimentieren...
Farbige Chemie



Geschrieben von David Burkardt in Projekte um 16.04.2007, 23:39
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Freitag, 23. März 2007
Unsere Designagentur nothing hat sich wieder einmal ins Zeug gelegt und unser Corporate Design auf unsere Drucksachen ausgeweitet:
Statt anonymer weisser Couverts gibt es nun also endlich einen peppig orangen Farbtupfer.

Zügeln sollten wir nun allerdings nicht mehr, denn unsere Vorräte reichen noch eine Weile ...
Vorräte an Briefpapier


Geschrieben von David Burkardt in Projekte um 23.03.2007, 11:32
Kommentare (4)
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Montag, 12. März 2007
Wir staunten nicht schlecht, als wir letzen Donnerstag den Hinweis auf unsere Umfrage verschickten: Der Versand war nach 30 Minuten noch nicht einmal abgeschlossen, da befanden sich bereits über 100 ausgefüllte Umfragen in der Datenbank!
Inzwischen sind es knapp 700 — also schon mehr als genug, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Wir werden auf die Ergebnisse natürlich noch detailliert eingehen, doch ein Thema möchte ich hiermit schon einmal vorgreifen: Speicherplatz

Hier kommt Grosses!

Hier kommt Grosses!

Nachdem die "Standardgrösse" des Webspaces bei der Mehrheit der Webhoster die letzen Monate oder sogar Jahre bei ungefähr einem Gigabyte stagniert hat, schlägt seit jüngerem wieder eine neue "Welle" um sich, denn links und rechts wird der angebotene Speicherplatz teilweise massiv ausgebaut.
Über Sinn oder Unsinn kann man sich streiten, doch in Zeiten schneller Breitbandanschlüsse nimmt auch das Bedürfnis nach mehr Speicherplatz weiter zu.

Diese Entwicklung ist nicht unbemerkt an uns vorbei gegangen und wir arbeiten seit etwa zwei Monaten intensiv an einem neuen Projekt, mit dem Ziel mehr Speicherplatz zur Verfügung zu stellen.

Leider ist es noch nicht damit getan, neue grosse Festplatten zu kaufen und diese in die Server zu stecken. Dies scheitert schon nur daran, dass es in unseren Bladeservern keinen Platz für mehr als zwei Festplatten hat. Durch den RAID1-Verbund (Spiegelung der Daten auf beide Platten) halbiert sich die verfügbare Gesamtkapazität sogar noch auf Grösse von einer Festplatte.

Was bleibt also übrig?

Will ein Webhoster mehr Speicherplatz anbieten, hat er folgende zwei Möglichkeiten:
a) Überbuchen (Overselling) oder
b) Investition in ein Storagesystem

Ersteres ist günstig aber unfein, letzeres dafür sehr teuer. Doch der Reihe nach:

Fall a) Viele Kunden nutzen den ihnen zur Verfügung gestellten Speicherplatz bei weitem nicht aus. Diesen Umstand kann man dazu ausnutzen, die vorhandenen Ressourcen zu überbuchen. Hier verkauft man also mehr als eigentlich vorhanden ist und hofft, dass nicht alle Kunden auf einmal den Speicherplatz füllen.
Dagegen muss nichts einzuwenden sein, denn einen Server aus Prinzip halb leer zu halten nur damit jeder Kunde seinen Speicherplatz voll nutzen könnte ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll, da dieser Fall kaum je eintreten wird.

Schwieriger wird es aber, wenn man wirklich viel Webspace anbieten will. In diesem Fall können schon wenige Kunden die Festplatte füllen — die Administration kann so sehr aufwändig werden, die Backups gehen lange und Kunden müssen zwischen den Servern hin und her bugsiert werden, damit sich der Platzverbrauch etwa ausgleicht.

Fast noch verheerender ist der Umstand, dass die Kunden keinen Grund haben, nicht mehr benötigte Daten zu entfernen. Das Überbuchen ähnelt somit einer Zeitbombe, denn sich auf dem Server ansammelnde E-Mails sowie sonstige Dateien lassen jeden Webserver immer mehr anschwellen, was dann früher oder später in vollen Festplatten enden muss. Guter Rat kann dann teuer sein.

Überbuchung ist eine Zeitbombe

Überbuchung — eine tickende Zeitbombe

Deutlich mehr Spass hingegen macht

Fall b) ein Storagesystem. Dies bedeutet, dass die Festplatten nicht mehr in die einzelnen Server gebaut sind, sondern extern "gestapelt" werden. Die einzelnen Server bedienen sich dann von diesen zentralen Festplatten. Wird der Speicher knapp, kann man, bildlich gesprochen, ein paar weitere Festplatten auf den Stapel legen und so schön skalieren.

Die Vorteile einer solchen Lösung sind überwältigend, aber sie ist entsprechend technisch komplex und teuer.

Doch was kann uns teurer sein als die Zufriedenheit unserer Kunden?
Allzu lange geht es nicht mehr, dann wird hier ein schwer beladener Lastwagen vorfahren und unsere Infrastruktur um eine tolle Storagelösung bereichern.

Diese will dann noch ausgiebig getestet werden, aber eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Bei cyon gibt es bald mehr Speicherplatz!


Geschrieben von David Burkardt in Projekte um 12.03.2007, 15:00
Kommentare (16)

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