CMS-Rangliste 2016: Die Top-5 unserer Kunden

WordPress ist und bleibt die Königin unter den Content-Management-Systemen, das zeigt sich in unserer neusten CMS-Rangliste deutlich. Für die Rangliste haben wir ausgewertet, wieviele Instanzen von Contao, Drupal, Joomla, Typo3 und WordPress auf unseren Servern installiert sind.

WordPress weiterhin ungeschlagen auf Platz eins

So haben sich die Top-5-CMS unserer Kunden seit 2013 entwickelt.

So haben sich die Top-5-CMS unserer Kunden seit 2013 entwickelt.

WordPress macht über 60% der gezählten Installationen aus. Unsere Statistik zeigt damit Werte, die so auch in globalen Auswertungen gemessen werden. Weltweit hat WordPress unter Content-Management-Systemen einen Marktanteil von 59.5% und treibt mittlerweile 26.4% des ganzen Webs an.

Die Nummer Zwei in unserem Ranking, Joomla, hat gegenüber dem letzten Jahr erneut an Boden verloren und hält nur noch 17.3% am Top-5-Kuchen. Ob sich der ehemalige Krösus in Zukunft wieder steigern kann?

Typo3-Installationen haben wir dieses Jahr wieder mehr zählen können, das System verbleibt damit auf dem dritten Platz in unserer Rangliste. Contao, das in den vergangen Jahren jeweils zulegen konnte, ist hingegen mit weniger Installationen präsent, als das noch 2015 der Fall war. Trotz des Rückgangs reiht sich Contao knapp vor Drupal ein, das nach einer Durststrecke wieder leicht zulegen konnte.

Was bringt die Zukunft?

Das Interesse unserer Kunden an WordPress ist, das belegen die Zahlen, ungebremst. Weltweit war die Nachfrage gemäss Google Trends hingegen bereits im Jahr 2014 am grössten und nahm seither leicht ab.

Im Vergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt sich: In der Schweiz ist der Anteil des Begriffs WordPress am Gesamtsuchvolumen seit 2012 durchgehend am höchsten.

Ob wir bereits «Peak WordPress» erreicht haben? Wir werden 2017 sehen, wie sich unsere Rangliste präsentieren wird.

Warum ich Texte in Markdown schreibe und Sie das auch tun sollten

Schreiben Sie Ihre Webtexte im guten alten Microsoft Word? Dann kennen Sie das Problem, wenn der Text auf der Website überhaupt nicht mehr so aussieht, wie Sie ihn im Schreibprogramm verfasst haben. Mit der Auszeichnungssprache Markdown sind Sie diese Sorge los, denn damit lässt sich das Aussehen und die Struktur eines Textes mit einfachen Markierungen definieren. So wird beispielsweise ein in zwei Sterne gesetzter Text fett. Ich zeige Ihnen heute, warum ich meine Texte nur noch in Markdown schreibe.

I ♥️ Markdown

Markdown = Texte für Menschen

Markdown ist zu allererst eben eine Auszeichnungssprache, besteht aber eigentlich aus zwei Komponenten. Neben der Sprache bezeichnet Markdown auch einen Konverter, der passend formatierten Text in HTML umwandelt. Vater der Sprache und des Konverters ist der amerikanische Blogger John Gruber. Grossen Anteil an der Entwicklung hatte auch Aaron Swartz.

Das oberste Ziel hinter Markdown ist einfach: Der Quelltext soll für Menschen lesbar sein. Texte sollen also keine Tags und kryptischen Formatierungen enthalten. Als grösste Inspiration nennt Gruber das Format von Klartext-E-Mails, bei dem als Beispiel *-Zeichen für Hervorhebungen genutzt werden. Dieser Fokus auf Lesbarkeit hat den positiven Effekt, dass sich Markdown-Texte auch äusserst komfortabel verfassen lassen.

Die Basics

Mit Markdown lassen sich alle grundlegenden Elemente eines Webtextes auszeichnen. Von Überschriften über Formatierungen wie kursiv oder fett bis hin zu Listen und Zitaten. Die Syntax ist denkbar einfach. Hier eine kleine Einführung:

Überschriften

Titel werden mit dem Rautezeichen definiert. Die Anzahl der Rautezeichen bestimmt dabei die Gewichtung der Überschrift:

# Überschrift 1 wird zu <h1>Überschrift 1</h1>, ## Überschrift 2 zu <h2>Überschrift 2</h2> usw.

Fett, kursiv und fett kursiv

Hervorhebungen sehen genau so aus, wie Sie das erwarten würden. **fetter Text** wird zu <strong>fetter Text</strong> und *kursiver Text* wird zu <em>kursiver Text</em>. Auch die Kombination aus fett und kursiv ist möglich: ***fetter, kursiver Text*** wird zu <strong><em>fetter, kursiver Text</em></strong>.

Links und Bilder

Links und Bilder sind Salz und Pfeffer von Webtexten. Naturgemäss lassen sich Verlinkungen sehr einfach in Markdown definieren.

[Link zu Google](https://www.google.ch/ "Beschreibung des Links")

wird zu

<a href="https://www.google.ch/" title="Beschreibung des Links">Link zu Google</a>

Tipp: Wenn’s ganz schnell gehen soll, lässt sich ein Link auch mit <https://www.google.ch/> definieren. Die Link-URL ist dann zugleich der Link-Text.

Selbst Bilder lassen sich äusserst simpel einbinden:

![Alternativtext](https://www.cyon.ch/img/cyon-logo.png "cyon-Logo")

wird zu

<img src="https://www.cyon.ch/img/cyon-logo.png" alt="cyon-Logo">

Listen

Listen, ob geordnet oder nicht, sind so ebenfalls schnell erstellt.

- Ich
- bin
- eine
- Liste

wird zu

<ul>
<li>Ich</li>
<li>bin</li>
<li>eine</li>
<li>Liste</li>
</ul>

und

 1. Erster
 2. Zweiter
 3. Dritter
 4. Vierter

wird zu

 <ol>
 <li>Erster</li>
 <li>Zweiter</li>
 <li>Dritter</li>
 <li>Vierter</li>
 </ol>

Markdown bietet noch weitere HTML-Elemente, die hier nicht erwähnt sind. Weil sich jedoch nicht alle Konstrukte abbilden lassen, lässt sich in Markdown-Texten auch problemlos herkömmliches HTML untermischen. Perfekt für Szenarien, wenn es ein wenig komplexer sein muss.

Die Dokumentation der kompletten Syntax finden Sie auf John Grubers Website und eine deutsche Übersetzung auf markdown.de. Markdown gibt es auch in erweiterten Varianten. Bekanntestes Beispiel ist «GitHub Flavored Markdown», mit dem sogar die Auszeichnung von Tabellen möglich ist. 2014 wurde ausserdem das Projekt CommonMark ins Leben gerufen, das einige Ungereimtheiten beim Parsen von Markdown ausbügeln soll.

Breite Unterstützung

Markdown wird von immer mehr Content-Management-Systemen von Haus aus unterstützt. Die Auszeichnungssprache hat sich zudem als Standard unter Static Site Generators entwickelt. Fehlt eine native Unterstützung, steht meist ein passendes Plugin zur Verfügung.

WordPress bringt seit Version 4.3 eine Markdown-Unterstützung-Light mit. Wir nutzen für unseren Blog deshalb das Plugin WP Markdown Editor, um die komplette Syntax nutzen zu können.

Grundsätzlich lässt sich mit jedem Texteditor ohne Probleme Markdown schreiben. Einige Editoren sind auf die Sprache spezialisiert und bieten Funktionen wie eine Vorschau oder den Export nach HTML. Wir nutzen gerne den iA Writer oder Sublime und Atom, die sich mit entsprechenden Plugins erweitern lassen.

Texte einfach produziert

Mit Markdown lassen sich ganz schnell ansehnliche Webtexte produzieren. Ohne wilde Formatierungsorgien im WYSIWYG-Editor. Wie bei jeder Eingabemethode, muss man sich auch an Markdown zuerst gewöhnen. Doch sind einem die wenigen Befehl einmal geläufig, schreibt es sich in Markdown einfach viel angenehmer als mit herkömmlichen Methoden. Auch Texte, die am Schluss gar nicht im Web landen.

Schluss mit Tricks: Zielordner für die Hauptdomain ändern

Bei uns können Sie für jede Domain, die auf Ihrem Webhosting-Account installiert ist, einen eigenen Zielordner definieren und so problemlos mehrere unabhängige Websites gleichzeitig betreiben. Nun ja, mit einer einzigen Ausnahme. Bislang liess sich der Zielordner für die Hauptdomain nämlich nur mit Tricks umbiegen. Den Griff in die Trickkiste können Sie sich ab sofort sparen, denn auch für die Hauptdomain lässt sich der Zielordner (oft auch Document-Root, Docroot oder Webroot genannt) neuerdings bequem im my.cyon-Konto individuell setzen.

Ganz einfach den Zielordner für die Hauptdomain ändern

Ganz einfach das Document-Root für die Hauptdomain ändern.

Ganz oben auf der Wunschliste

Das Konzept Hauptdomain stammt aus einer Zeit, als man noch eine Domain und eine Website besass. Nicht zuletzt dank neuen Domainendungen hat sich dieses Bild grundlegend verändert. Der Wunsch nach einer Möglichkeit, den Zielordner für die Hauptdomain ändern zu können, wurde oft an uns herangetragen. Für manche ist die Option sogar das letzte Puzzleteilchen zum perfekten Hosting :)

Super, vielen Dank für diese Neuerung. Jetzt fehlt nur noch die Möglichkeit, den Webroot der Hauptdomain zu ändern und ich bin rundum zufrieden ;-)

Roman, 4. Dezember 2015

Basis für viele tolle Funktionen

Die Hauptdomain ist tief in unserem System verankert, weshalb Änderungen am Konzept grundlegender Natur sind. Unsere Entwickler haben nun das Fundament dafür gelegt, dass Funktionen wie die Änderung des Document-Roots für die Hauptdomain überhaupt erst möglich sind. Und das ist erst der Anfang.

Die Systemänderung ist die Basis für eine ganze Menge toller Funktionen, die wir in den nächsten Monaten für Sie bereithalten. Es winkt eine noch einfachere Umstellung von HTTP auf HTTPS, granuliertere Fehler-Logs, zielgenauere PHP-Versionseinstellungen, PHP-Konfigurationen auf Website-Ebene und vieles mehr. Auf längere Frist wird die Hauptdomain in der heutigen Form ganz verschwinden. Intern hat das Projekt den Namen Domain-Karate erhalten. Wir ziehen uns schonmal unsere Karategis über.

5 neue Domainendungen im Mai 2016

Im Mai starten nach zweimonatiger Verschnaufpause wieder neue Domainendungen ins Rennen. Insgesamt fünf neue TLDs kämpfen um die Gunst der Registranten. Den Start markiert die dreistellige Endung .mom. Darauf folgen .ist und .istanbul, womit die Stadt am Bosporus gleich mit zwei Endungen vertreten sein wird. Die ngTLDs .vip und .promo runden das Neuangebot im Mai schlussendlich ab.

03.05.2016

Domain CHF EUR USD GBP
.mom 49.90 49.90 51.90 31.90

10.05.2016

Domain CHF EUR USD GBP
.ist 29.90 29.90 30.90 18.90
.istanbul 39.90 39.90 41.90 25.90

17.05.2016

Domain CHF EUR USD GBP
.vip 49.90 49.90 51.90 31.90

23.05.2016

Domain CHF EUR USD GBP
.promo 29.90 29.90 30.90 18.90

Wichtige Hinweise

Alle Preise gelten für eine Vertragsdauer von einem Jahr. Preisänderungen und Irrtum sind vorbehalten. Der verbindliche Preis wird Ihnen während einer Bestellung angezeigt.

Am angegebenen Datum beginnt die sogenannte General Availability-Phase, in der die Domains frei registriert werden können. Die meisten Domains werden um 18:00 Uhr Schweizer Zeit (CEST) aktiviert. Die genaue Uhrzeit wird Ihnen am Tag der Verfügbarkeit auf unserer Domainseite angezeigt.

Bei der Registrierung gilt das Prinzip «First come – first served». Zögern Sie also nicht, Ihre Lieblings-Domains gleich ab Verfügbarkeit zu registrieren, bevor jemand anderes schneller ist.

CSS entfesselt: Houdini soll’s möglich machen

Die Browserlandschaft kann einen manchmal ganz schön nerven. Wer hat sich nicht schon über neue CSS-Funktionen gefreut und dann ernüchtert festgestellt, dass der Grossteil der eigenen Website-Besucher gar nicht davon profitieren kann? Eben. Mit dem Projekt Houdini soll das alles besser werden.

CSS entfesselt: Houdini soll's möglich machen

CSS entfesselt: Houdini soll’s möglich machen. Foto: «Bristol born escape artist Roslyn Walker» von Paul Townsend, CC BY-ND

Warum Houdini?

Das Warten auf neue Webstandards kann Jahre dauern. Ist ein Standard erst einmal definiert, heisst das dann aber noch lange nicht, dass diese neuen Funktionen auch von allen Browsern unterstützt werden. Flexbox wurde zum Beispiel 2009 das erste Mal vorgeschlagen und kann selbst heute noch nicht ganz ohne Tricks verwendet werden.

I’ve been getting a bunch of emails about Houdini, what it means, etc. I have to recognize and give credit to Brian Kardell for coming up with Houdini. The name comes from us wanting to get away from the magic of CSS, I think he described it.

Rossen Atanassov, Microsoft Edge-Entwickler und Mitglied der Houdini-Taskforce

Zwar lassen sich viele CSS-Funktionen dank Polyfills in Browsern verwenden, die die gewünschte Funktion eigentlich nicht unterstützen. CSS-Polyfilling hat jedoch zwei gewaltige Nachteile. Zum einen ist es unheimlich komplex, weil alle Browser-Eigenheiten ausgebügelt werden müssen. Zum anderen hat man als Webentwickler nur die Möglichkeit, auf das DOM Einfluss zu nehmen. Bei jedem Ereignis (Scrollen, Tastatureingabe, Mausbewegung, etc.) muss das DOM erneut geparst werden und die Performance ist im Keller. Das weiss auch die Houdini-Taskforce, die aus Mitarbeitern aller grossen Browserhersteller besteht und nun Lösungen für dieses Problem finden will.

Das Ziel von Houdini

Die Houdini-Taskforce arbeitet an einer ganzen Sammlung von Entwürfen, die später dann zu W3C-Standards werden sollen. Hinter allen Entwürfen steht das Ziel, Webentwicklern eine Möglichkeit zu geben, das CSS-Rendering in Browsern zu beeinflussen. Konkret heisst das: Jeder kann sich seine eigenen CSS-Funktionen bauen.

Ein Beispiel: Sie möchten für Ihre Website ein Masonry-Layout verwenden. Heute brauchen Sie dazu JavaScript-Code, mit dem der Browser das gewünschte Layout aufwendig berechnen muss. In Zukunft werden Sie dem Browser vorgeben können, wie er Ihr CSS interpretieren soll. Das soll performanter sein, als wenn Polyfills und JavaScript-Bibliotheken die Lücken füllen müssen.

Auf Basis der bislang von der Taskforce gemachten Vorschläge haben Entwickler erste Beispiele erstellt, was mit CSS dank Houdini möglich sein wird.

Webentwickler sind noch skeptisch

Houdini tönt verlockend, die Webentwicklergemeinde ist zum Teil aber noch skeptisch. Wie lange wird es dauern, bis die Vorschläge in Browsern Einzug finden? Werden die durch Houdini möglichen Lösungen wirklich performanter sein? Wird Webentwicklung dadurch noch komplexer? Was passiert, wenn Benutzer die Houdini-Anweisungen (wie heute schon JavaScript) einfach blocken?

Wir sind gespannt, was Houdini in der Realität bringen wird. Und Sie?

Seite 5 von 100« Erste...34567...102030...Letzte »