Green IT. Was unternimmt cyon?

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Das Thema ist hochaktuell und immer wieder Gegenstand von Anfragen an unsere Mitarbeiter. Die Rede ist von Green IT, also dem Bestreben, Informationstechnik umweltschonend zu betreiben bzw. zu nutzen (vgl. Wikipedia).

Auch wir machen uns Gedanken zum Thema und unternehmen auch entsprechendes. Wir sind, wie auch einer unserer Mitbewerber, der Meinung, dass vieles in dieser Hinsicht oft ein Produkt der Marketingabteilung ist. Labels und Zertifizierungen werden angeschafft und prominent auf der eigenen Website angebracht.

Energy Drinks en masse

Energy Drinks en masse – umweltgerecht entsorgt.

Logischerweise möchte man den Kunden zeigen, dass man sich umweltgerecht verhält. Schlussendlich sind aber die Fakten hinter den Kulissen entscheidend darüber, ob ein Unternehmen umweltschonend wirtschaftet und funktioniert. Dazu haben wir einige (zum Teil kuriose) Fakten aus unserem Alltag zusammengetragen, die zeigen, dass wir bereits auf einem guten Weg sind:

  • Unsere komplette Belegschaft kommt per ÖV oder Velo zur Arbeit.
  • Wir trennen unseren Abfall. PET-Flaschen und Dosen werden separat entsorgt (siehe Bild).
  • Mit dem Einsatz von modernen Servern und dem Prinzip Shared Hosting benötigen wir pro Kunde sehr viel weniger Strom als z.B. Anbieter von dedizierten Servern.
  • Unser Strom wird aus 100% erneuerbaren Energien gewonnen und ist CO2-neutral (vgl. IWB).
  • Wir haben Mitarbeiter, die darauf spezialisiert sind Kollegen aufzuspüren, die ihre Geräte abends nicht ausschalten oder das Licht nicht löschen.
  • Wir halten den internen Papierverbrauch auf einem absoluten Minimum und bieten den Rechnungsversand per E-Mail an.
  • Wir haben kürzlich in neue Hardware investiert, die über topmoderne Energieverwaltungsfunktionen verfügt und so die Energiebilanz unserer Infrastruktur noch weiter verbessert.
  • Wir verzichten grösstenteils auf künstliche Lichtquellen und lassen uns von unseren Bildschirmen bestrahlen.
  • Alles in allem zeigen diese Massnahmen natürlich nur eine Momentaufnahme. Wir sind daher weiterhin bestrebt, unsere Energiebilanz auch in Zukunft zu verbessern.

18 Kommentare

  1. Ich hab es doch im gesagt. Cyon ist einfach der beste Anbieter den es gibt! :-) Spass bei Seite. Hatte bisher wirklich nie Probleme und Green IT ist zwar wichtig, aber nicht der Kernpunkt. Erreichbarkeit und guter Support sind meiner Meinung nach zentraler!
    LG Nathanael

  2. jo, Green IT finde ich, wie ihr schreibt, ein Marketing „Gäg“ ;-)

    Der dritte Punkt („Mit dem Einsatz […]“) finde ich nicht falsch in diesem Blogpost.
    Die dedizierten Servern haben auch eine „dasein“ Berichtigung … wenn man grössere Projekte oder komplexe System (was auch immer) aufbaut, so denke und glaube ich, das irgendwann ein cyon Shared Hosting Account nicht mehr reicht (auch wenn sie super sind ;-) … *hust* auch wegen den eng limitierten DB Anzahl bei Euch *hust*

  3. gute sache, hoffentlich entsorgt ihr die dosen welche in einem petplastiksack sind nicht bei den petflaschen ;)

  4. @Silvano
    Da hast Du natürlich absolut recht, das sind ganz andere Anforderungen. Es ging mir hier nur um die Tatsache, dass Shared Hosting als solches sehr ökologisch (und natürlich auch ökonomisch) ist. Ich würde es mit dem Verkehr vergleichen: Shared Hosting ist ÖV, Dedicated Hosting ist eher Transport per Auto oder LKW.

    @Nischi
    Die Dosen werden natürlich zur Altmetallsammlung gebracht. Die PET-Säcke haben einfach eine praktische Grösse und sind robust.

  5. Wenn man das Bild so anschaut, muss das neue my.cyon „awesomeness“ übertreffen … bei soviel Energydrink Konsum ;)

  6. Muss ich jetzt auch noch in die Suppe spucken?
    Alumium rezyklieren und separat sammeln ist ja schön und gut – vermeiden wäre trotzdem besser. Aludosen sind nunmal die wohl energie-ineffizienteste Verpackung.
    Ich zitiere mal Wikipedia: Der Energieeinsatz liegt bei 12,9–17,7 kWh pro produziertem Kilogramm Roh-Aluminium.

    Ansonsten: toll, auch wie Ihr Klartext statt Marketinggelaber liefert!

    Grüsse
    M

  7. @Silvano
    Unsere Entwickler arbeiten hart daran :)

    @Manuel
    Ein guter Punkt. Dabei gilt es zu beachten, dass ca. 95% des abgebildeten Dosenmülls durch eine einzige Person verursacht werden (siehe auch Dateiname des Bildes). Wir werden bei Coop nachhaken müssen, da Verzicht in diesem Fall leider unmöglich ist :)

  8. @Manuel: Geht es beim Zitierten nicht ausschliesslich um die Herstellung/Gewinnung? Wahrscheinlich ist die Energiebilanz von Alurecycling ganz gut:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumrecycling

    Gruss

  9. Unser Strom wird aus 100% erneuerbaren Energien gewonnen und ist CO2-neutral (vgl. IWB).

    … zum Glück kann das nicht stimmen – ansonsten könnte Cyon den 24-Stunden-Betrieb nicht gewährleisten! ;)

  10. @Martin
    Weshalb kann das nicht stimmen? Die IWB meinen dazu folgendes: „Damit garantieren die IWB, den in Basel verbrauchten Strom ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen zu beschaffen.“

  11. @Philipp: … ja, in Form von Zertifikaten, nicht beim tatsächlich gelieferten Strom. Solange die IWB kein isoliertes Stromnetz betreiben, können sie sowieso nicht kontrollieren, welche Art von Strom tatsächlich zu den Bezügern fliesst. Die IWB schreiben deshalb von einer «ökologischen Aufwertung».

  12. @Martin
    Hmm, dann sind das wohl auch Marketingfloskeln der IWB. Das bestätigt eigentlich den allgemeinen Eindruck, den ich zu dieser ganzen Green IT Debatte habe.

    Danke für den Hinweis.

  13. Solche Artikel sind auch ein Grund, dass ich eure Firma liebe ;-).
    Auch wenn Manuel mit den Dosen Recht hat und ich Green-IT eindeutig befürworte (man muss es ja nicht unbedingt lautstark vermarkten, wenn man mal etwas tut, was eigentlich selbstverständlich sein sollte), finde ich eure bisherigen „Erfolge“ doch ganz nett ;-). Und kein Marketing-Gesülze, sondern ein frischer und ehrlicher Artikel, herrlich!

  14. Cyon, es scheint mir, als ob ihr in dieser Hinsicht nicht mehr als einen „Scheiss“ auf unsere Welt gebt.
    Warum?

    Zusammengefasst sagt dieser Artikel, dass ihr nicht mehr und nicht weniger als ein tragisches, durchschnittliches Webhosting-Unternehmen seid. Zusammen mit eurem sonst sehr willkomenen Charme wickelt ihr dieses Mal den Kunden um den Finger.

    Öko-Strom: Ist durchaus wichtig, aber in der CH Standard und alles andere wäre eine Sünde! Wasser und der Strom daraus ist unsere einzige Ressource.
    Moderne Hardware: Jeder bessere Hoster, der Wert auf Reliability legt hat moderne + „intelligente“ Hardware. Das wisst ihr besser als ich.
    ÖV-Liebhaber: Aussergewöhnlich, aber zeugt mehr von lässiger Unternehmenskultur als Green IT Strategie und trägt schlussendlich ein Mü zum Ganzen bei.
    Ebenso beim Abfallrecycling und Geräte-Schnüffeln: Das sind so coole Argumente wie „Sparlampen“.

    ABER liebes Cyon-Team: Was ist schon wieder euer Kerngeschäft? DA liegt eure Verantwortung. DA geht es um viel Energie. Es geht bei umweltfreundlicherem Hosting um so viel mehr als moderne Serverhardware. Und genau da setzen die Labels an. Sie mögen für die Kunden nicht durchsichtig sein, aber setzen und regeln doch viele wichtige Standards für das Unternehmen (wenn auch einige unnütz sind und als Dekoration missbraucht werden). Ich hoffe ihr überlegt euch nochmals, in welcher Umweltkrise wir stecken, was ihr als Teil des Internet-Energiemonsters für Verantwortung habt und informiert euch tiefer in dem Thema.

  15. @Mike
    Danke für das Kompliment.

    @Claude
    Es ging uns überhaupt nicht darum, als Musterbeispiel für Green IT zu gelten oder uns mit den zum Teil sarkastischen Fakten aus der Verantwortung zu ziehen.

    Uns ist bewusst, dass wir als Anbieter von Serverleistungen Teil dieses „Internet-Energiemonsters“ sind. Wir fragen uns einfach, gibt es überhaupt so etwas wie Green IT? Muss man Zertifikate und Labels verwenden, um dann besser dazustehen bzw. was bringen die Zertifikate wirklich?

  16. Ich weiss nicht, ob Euch das bewusst ist, aber Cyon hostet unter anderem die Website greenitplus.org. Diese ist im Rahmen einer Diplomarbeit für einen Lehrgang zur Umweltberatung und -kommunikation entstanden und enthält einen aus der Praxis stammenden Massnahmenkatalog für Green IT.

    Green IT ist wichtig; weltweit ist die IT für gleich viel CO2-Ausstoss verantwortlich wie der Flugverkehr. Natürlich kann man viel mehr Energie sparen, wenn man irgendwo in der Industrie alte Elektromotoren durch neue ersetzt. Aber das könnt Ihr bei Cyon nicht und deshalb ist das, was Ihr macht, definitiv gut und Ihr dürft auch drüber reden.

    Meine Verbesserungsvorschläge: Schaut Euch unsere Website als Quelle für weitere Green IT Ideen an. Macht Werbung dafür :-). Fragt nicht (öffentlich), ob es Green IT überhaupt gibt, sondern erklärt es zu einem Grundprinzip in Eurer Firma.

  17. @Beat
    Danke für den Hinweis und die Verbesserungsvorschläge. Der Massnahmenkatalog ist super. Wir werden gerne auf Euch zurückkommen.

  18. Sehr gut. Weiter so…

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