PHP 7.2: Testen Sie die Release-Candidate-Version

Ab sofort können Sie auf unseren Servern die neuste PHP-Version 7.2 in einer Vorabversion nutzen. Dieser sogenannte «Release Candidate» enthält alle neuen Funktionen, die in der endgültigen Version vorhanden sein werden. Damit eignet sich diese Vorschau-Version für Tests mit bestehenden PHP-Applikationen.

Update: Seit 06.12.2017 ist die erste stabile Version 7.2.0 auf allen unseren Servern verfügbar.

PHP 7.2: Jetzt die Release-Candidate-Version testen

Frische Funktionen in PHP 7.2

Die wichtigste neue Funktion von PHP 7.2 ist die Kryptografie-Bibliothek Libsodium. Sie war bisher nur als Erweiterung erhältlich und ist nun fest im PHP-Core verbaut. Libsodium bietet Entwicklern mittels einfachen Funktionen starke Verschlüsselungs-, Signierungs- und Passwort-Hashing-Methoden. Die bisher oft genutzte Bibliothek OpenSSL wird damit mittelfristig durch Libsodium abgelöst. OpenSSL wurde nicht zuletzt durch den Heartbleed-Bug einer grösseren Öffentlichkeit bekannt und ist in den Augen vieler Experten nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik.

Neben Libsodium enthält PHP 7.2 weitere neue interessante Funktionen, unter anderem können in der php.ini PHP-Erweiterungen ohne die Angabe der Dateiendung (.so für UNIX, .dll für Windows) geladen werden. Das vereinfacht den Wechsel zwischen den Systemen. Eine Übersicht über alle neuen Funktionen hat der PHP-Entwickler Tom Punt auf GitHub zusammengestellt.

Änderungen und veraltete Funktionen

Auch Änderungen gegenüber vorherigen Versionen sind bei PHP 7.2 mit an Bord. Neu kann, neben Arrays, auch in anderen Listen das letzte Element mit einem Komma-Zeichen versehen werden. Damit ist keine Unterscheidung mehr nötig, ob es sich bei einem Element um das letzte handelt. Das vereinfacht das Hinzufügen von Elementen und den Vergleich von Code.

Neben diversen weiteren Änderungen bringt PHP 7.2 zudem einige «Deprecations» mit, markiert also Funktionen als veraltet, die ab der nächsten Major-Version (voraussichtlich PHP 8.0) nicht mehr unterstützt werden. Entwickler von PHP-Applikationen sollten sich bereits jetzt um alternative Lösungen für diese veralteten Funktionen kümmern, um für PHP 8 gerüstet zu sein.

Bereit für PHP 7.2?

Release Candidate-Versionen sollten nicht für produktive Applikationen verwendet werden. Wenn Sie die Version testen möchten, aktivieren Sie PHP 7.2 in Ihrem my.cyon-Konto unter dem Menüpunkt «PHP-Versionsmanager», den Sie im Reiter «Erweitert» finden: Wie kann ich die PHP-Version eines Verzeichnisses ändern?

Brotli: Kleinere Brötchen für schnellere Websites

Wir haben Ihrer Website eine neue Funktion spendiert, die für kleinere Dateien und damit mehr Speed sorgt. Brotli ist kein neues, hippes Gebäck mit fehlendem Umlaut, sondern ein Kompressionsalgorithmus. Der in den Zürcher Büros von Google entwickelte Algorithmus produziert bei vergleichbaren Komprimierungsgeschwindigkeiten kleinere Dateien, als das für Websites gern genutzte Format gzip. Brotli ist seit Kurzem auf allen unseren Servern automatisch aktiv.

Brotli: Kleinere Dateien für schnellere Websites

Keine schnellen Websites ohne Kompression

Textdateien wie HTML, CSS oder JavaScript haben den Vorteil, dass sie sich mit Kompressionsalgorithmen drastisch verkleinern lassen. Und das ohne Qualitätsverlust. Darum sind komprimierte HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien ein Muss für jeden, der seine Website schnell an den Betrachter bringen will. Bisher kam dafür die gzip-Kompression zum Einsatz.

Brotli: Einen Gang höher schalten

Brotli wurde von Googles «Compression Team» entwickelt, das in den Zürcher Büros des Internetgiganten zu Hause ist. Daher auch der «Schweizer» Name für den Algorithmus. Brotli reiht sich damit in eine Sammlung von Tools ein, die auf feine Namen wie Zopfli, Gipfeli oder Guetzli hören. Schweizer Backwaren scheinen es den Entwicklern angetan zu haben ;)

Die Kollegen von Akamai haben den Test gemacht. Mit Brotli komprimierte HTML-, CSS-, und JavaScript-Dateien sind im Schnitt 20% kleiner als deren Gegenstücke im gzip-Format.

Statische Dateien und HTTPS

Da Brotli seine Stärken bei statischen Dateien ausspielt, werden von unseren Servern nur Textdateien (also HTML, CSS oder JavaScript) als Brotli komprimiert ausgeliefert, wenn diese Dateien bereits auf dem Dateisystem vorhanden sind. Werden die Dateien dynamisch generiert (z.B. durch ein CMS), werden sie weiterhin als gzip-komprimierte Versionen ausgespielt. So profitieren die Besucher Ihrer Website in allen Fällen von der besten Performance.

Ausserdem wird Brotli nur über verschlüsselte Verbindungen, also HTTPS, ausgeliefert. Ein Grund mehr, SSL-Zertifikate für Ihre Website zu aktivieren.

Bleibt noch die Gretchenfrage: Unterstützen Browser Brotli überhaupt schon? Ja. Edge, Firefox, Chrome, Safari, Opera sowie Safari für iOS und der Android-Browser unterstützen Brotli in ihren aktuellen Versionen. Und sollten Besucher Ihrer Website doch noch keine Brotli-Dateien verarbeiten können, liefern unsere Server automatisch die unterstützte Dateiform.

Brotli-Support in Browsern.

Brotli wird von fast allen Browsers unterstützt. Quelle: caniuse.com

Kleinere Dateien, schnellere Websites: Automatisch

Ihre Website ist mit der Aktivierung von Brotli nochmals einen Tick schneller geworden, weil weniger Daten zum Browser des Besuchers übertragen werden müssen. Und das automatisch. Brotli ist ein weiterer kleiner Baustein in unserem Plan, Ihre Website schneller und damit das Internet zu einem besseren Ort zu machen. Wir haben weitere tolle Funktionen im Köcher. Bleiben Sie gespannt!

Websites in der Schweiz: Rechtskonforme Cookies im Einklang mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ein Gastbeitrag von Rechtsanwalt Martin Steiger, Steiger Legal

Heute gilt für rechtskonforme Cookies auf Websites: «Opt-in» in der Europäischen Union (EU), «Opt-out» in der Schweiz.

Ab dem 25. Mai 2018 ist in der EU die neue Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) anwendbar. Mit der DSGVO wird das Datenschutzrecht in der EU vollständig erneuert. Damit soll der Datenschutz innerhalb der EU gestärkt und vereinheitlicht werden.

Websites in der Schweiz: Rechtskonforme Cookies im Einklang mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung

Die DSGVO hat auch Auswirkungen auf die Verwendung von Cookies auf Websites in der Schweiz. Wer die DSGVO nicht einhält, kann mit empfindlichen Geldbussen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes bestraft werden.

Die DSGVO führt das sogenannte Marktortprinzip ein: Die DSGVO gilt nicht nur in der EU, sondern weltweit für jede Verarbeitung personenbezogener Daten von Personen in der EU, denen man Dienstleistungen oder Waren anbietet oder deren Verhalten man beobachtet.

In der Folge sind fast alle schweizerischen Websites von der DSGVO betroffen, weil sie ihre Nutzerinnen und Nutzer mittels Webtracking beobachten. So dürfte das Tracking mit Google Analytics weitverbreitet sein und es gibt kaum einen Webserver ohne Auswertung von Logdateien mit IP-Adressen.

Cookies in der Datenschutz-Grundverordnung

Die DSGVO enthält keine besonderen Bestimmungen für Cookies. Aber fast alle Cookies fallen ohne weiteres unter die Definition für «personenbezogene Daten» der DSGVO:

«[…] alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen […] identifiziert werden kann [.]»

Für Cookies gilt deshalb – wie für jede Datenverarbeitung gemäss DSGVO – ein Verbot mit Erlaubnisvorbehalt:

Cookies sind nicht rechtmässig, es sei denn, es wird eine der entsprechenden Ausnahmebedingungen der DSGVO erfüllt.

Eine mögliche Bedingung ist die Einwilligung der betroffenen Personen («Opt-in»). In der Praxis ist eine solche Einwilligung aber häufig weder erwünscht noch praktikabel. Ausserdem sind die Anforderungen an Einwilligungen gemäss DSGVO sehr hoch.

Als weitere Bedingung kommt das «berechtigte Interesse» der Website-Betreiberin in Frage. Die DSGVO formuliert diese Bedingung wie folgt:

«Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn die Verarbeitung […] zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich [ist], sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.»

Prüfung der Rechtmässigkeit mit drei Fragen im Einzelfall

Website-Betreiberinnen müssen deshalb für jede Cookie-Verwendung folgende Abwägung beziehungsweise Prüfung im Einzelfall durchführen:

  1. Gibt es ein berechtiges Interesse an der Cookie-Verwendung?
  2. Ist die Cookie-Verwendung erforderlich um das berechtigte Interesse zu wahren?
  3. Überwiegen die Interessen der Website-Anbieter die Interessen der betroffenen Personen am Schutz ihrer Daten?

Sofern alle Fragen bejaht werden, ist die Cookie-Verwendung grundsätzlich rechtmässig. Die Abwägung ist aber nur möglich, wenn vorgängig bestimmt wurde, für welchen Zweck die Cookies bestimmt sind.

Die Anforderungen an das berechtigte Interesse sind nicht hoch. In Frage kommen alle ideellen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Interessen. Auch Direktwerbung gilt ausdrücklich als berechtigtes Interesse.

Bei der Erforderlichkeit ist zu prüfen, ob die datenschutzrechtlichen Grundsätze eingehalten werden. Dazu zählt unter anderem, dass personenbezogene Daten nur für eindeutige, festgelegte und legitime Zwecke erhoben werden dürfen. Ausserdem gilt der Grundsatz der Datenminimierung beziehungsweise Datensparsamkeit, das heisst die Datenverarbeitung muss auf das notwendige Mass für den jeweiligen Zweck beschränkt werden.

Bei der Abwägung dürfen insbesondere die «vernünftigen Erwartungen der betroffenen Person» berücksichtigt werden. Welche Interessen überwiegen, hängt im Einzelfall unter anderem davon ab, welche Daten von welchen Personen verarbeitet werden, welchen Zweck die Datenverarbeitung verfolgt, welche Grundrechte betroffen sind und mit welchen Massnahmen die Datensicherheit gewährleistet wird.

«Klassische» Cookies, die der Nutzerfreundlichkeit dienen, dürften in den meisten Fällen rechtmässig sein. Beispiele dafür sind individuelle Einstellungen, die Erkennung von Nutzerinnen und Nutzer ohne erneute Passworteingabe oder Warenkörbe bei Onlineshops. Tracking-Cookies hingegen erfordern eine vertiefte Prüfung. Mit Blick auf die Datensparsamkeit ist die Verwendung von pseudonymen Merkmalen wie beispielsweise Nutzer-IDs empfehlenswert.

Für die Rechtmässigkeit ist es ausserdem erforderlich, die Nutzerinnen und Nutzer auf ihr Widerspruchsrecht hinzuweisen («Opt-out»):

Betroffene Person müssen wissen, dass sie jederzeit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten widersprechen können. Ausserdem gibt es einen Rechtsanspruch auf Auskunft, Berichtigung und Löschung. Genannt werden müssen auch Name und Kontaktdaten jener Person, die jeweils für den Datenschutz verantwortlich ist. Dafür ist – wie heute schon – eine Datenschutzerklärung für jede Website notwendig. Hingegen kann man meines Erachtens auf ein Cookie-Banner verzichten.

Änderungen an dieser Rechtslage können sich durch die neue ePrivacy-Verordnung der EU ergeben. Der aktuelle Entwurf sieht unter anderem eine besondere Cookie-Regelung mit «Opt-in» vor, ist aber umstritten. Die ePrivacy-Verordnung soll gleichzeitig mit der EU-DSGVO in Kraft treten, wird aber erst in diesem Herbst im Europäischen Parlament behandelt.

Ausserdem wird das Datenschutzrecht in der Schweiz überarbeitet. Ein erster Vorentwurf von Ende Dezember 2016 war umstritten. Inzwischen hat der Bundesrat die Botschaft und den Entwurf für das revidierte Datenschutzgesetz (DSG) vorgelegt. Die Revision bezweckt insbesondere, mit dem EU-Datenschutzrecht kompatibel zu bleiben.

Empfehlungen für Website-Betreiberinnen in der Schweiz

  • Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (EU-DSGVO) im Zweifelsfall bis spätestens am 25. Mai 2018 umsetzen, es sei denn, man ist davon eindeutig nicht betroffen oder entscheidet sich bewusst gegen eine pünktliche Umsetzung.
  • Die Umsetzung der EU-DSGVO betrifft auch Cookies. In jedem Fall muss bestimmt werden, welche Daten man zu welchen Zwecken verarbeiten möchte, da die EU-DSGVO ansonsten gar nicht rechtskonform umgesetzt werden kann.
  • Bei Cookies von Dritten («Third-Party Cookies»), beispielsweise im Rahmen von Google Analytics, ist besondere Vorsicht geboten, zumal die Datenverarbeitung in den USA trotz «Privacy Shield» umstritten bleibt.

Hinweis: Für Abklärungen im Einzelfall, bei Unklarheiten und im Zweifelsfall empfiehlt sich die Beratung durch eine Fachperson wie beispielsweise einen Rechtsanwalt.

Chrome und Firefox: Aus die Maus für SSL-Zertifikate von Symantec

Google und Mozilla haben angekündigt, den von der Zertifizierungsstelle Symantec ausgestellten SSL-Zertifikaten in ihren Browsern bald nicht mehr zu vertrauen. Damit endet ein längerer Streit zwischen Google und einem der führenden Anbieter von SSL-Zertifikaten. Wir zeigen, was der Vertrauensentzug bedeutet, wie Sie prüfen, ob Ihr SSL-Zertifikat betroffen ist und was Sie dagegen unternehmen können.

Vertrauensentzug durch Browser-Hersteller

Dem Vertrauensentzug war ein längerer Streit zwischen den Browserherstellern und dem SSL-Zertifikateanbieter Symantec vorangegangen. Symantec hatte bereits 2015 unberechtigterweise Test-Zertifikate ausgestellt, unter anderem auch für Domains von Google. Seither stand die Zertifizerungsstelle unter verschärfter Beobachtung. Nachdem weitere Fälle bekannt wurden, in denen Partnerfirmen über die Systeme von Symantec unberechtigt Zertifikate ausgestellt hatten, entschied sich Google für drastische Massnahmen und kündete Symantec das Vertrauen.

Zeitplan für den Abschied von Symantec-Zertifikaten

Google hat in einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag den Zeitplan definiert, wie den Zertifikaten von Symantec schrittweise nicht mehr vertraut wird. Mozilla hat sich ebenfalls entschlossen, sich dem von Google definierten Zeitplan anzuschliessen. Damit werden über 60% der weltweiten Browser-Nutzer bis Mitte Oktober 2018 keine Websites mehr besuchen können, die mit einem SSL-Zertifikat von Symantec verschlüsselt sind. Die beiden anderen grossen Browser-Hersteller Apple und Microsoft haben sich bisher nicht öffentlich dazu geäussert, wie sie mit Symantec-Zertifikaten umgehen werden. Der Zeitplan von Google sieht folgendermassen aus:

  • Mitte März 2018: Chrome 66 wird als Beta-Version veröffentlich. Mit der Version werden keinen Symantec-Zertifikaten mehr vertraut, die vor dem 1. Juni 2016 ausgestellt wurden. Benutzer erhalten im Browser eine Warnung, dass das SSL-Zertifikat nicht vertrauenswürdig ist.
  • Mitte April 2018: Chrome 66 wird als Stable-Version veröffentlicht.
  • Mitte September 2018: Chrome 70 wird als Beta-Version veröffentlicht. Mit der Version wird sämtlichen Symantec-Zertifikaten das Vertrauen entzogen. Benutzer erhalten im Browser eine Warnung, dass das SSL-Zertifikat nicht vertrauenswürdig ist.
  • Mitte Oktober 2018: Chrome 70 erscheint als Stable-Version.
Warnung in Google Chrome, dass dem Root-Zertifikat nicht vertraut wird.

Warnung in Google Chrome, dass dem Root-Zertifikat nicht vertraut wird.

Bin ich davon betroffen?

Symantec betreibt Zertifizierungsstellen unter verschiedenen Markennamen wie Thawte, VeriSign, Equifax, GeoTrust und RapidSSL. Wenn Sie ein SSL-Zertifikat eines dieser Anbieter nutzen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihrem SSL-Zertifikat in den Browsern Chrome und Firefox ab September 2018 nicht mehr vertraut wird und Besucher Ihrer Website eine Warnung erhalten. Wurde Ihr SSL-Zertifikat vor dem 1. Juni 2016 ausgestellt, erhalten Besucher Ihrer Website bereits Anfang 2018 eine Warnung.

Ob das SSL-Zertifikat Ihrer Website betroffen ist, prüfen Sie am einfachsten mit dem Dienst Hardenize. Nebst vielen anderen interessanten Informationen zur Verschlüsselung Ihrer Website verrät der Dienst auch, ob und in welchem Masse Sie vom Symantec-Problem betroffen sind.

Prüfresultat von Hardenize: Unter dem Menüpunkt «Certificates» lassen sich die relevanten Informationen auslesen.

Prüfresultat von Hardenize: Unter dem Menüpunkt «Certificates» lassen sich die relevanten Informationen auslesen.

Was kann ich tun, wenn ich betroffen bin?

Falls Sie vom Problem betroffen sind, empfehlen wir, dass Sie das SSL-Zertifikat für Ihre Website sobald wie möglich auswechseln. Eine gute Alternative sind die Zertifikate der gemeinnützigen Zertifizierungsstelle Let’s Encrypt. Als cyon-Kunde installieren Sie die kostenlosen SSL-Zertifikate bequem per Mausklick. Und um die rechtzeitige Erneuerung der Zertifikate kümmern wir uns automatisch.

CMS-Rangliste 2017: Die 5 beliebtesten Systeme unserer Kunden

Ungeschlagen auf Platz 1: WordPress baut seinen Vorsprung zusätzlich aus und bleibt das bei unseren Kunden beliebteste Content-Management-System (CMS).

WordPress bleibt das beliebteste CMS unserer Kunden

WordPress bleibt das beliebteste CMS unserer Kunden.

Gegenüber 2016 legt WordPress in der Anzahl Installationen noch einmal kräftig zu und beansprucht damit neu 64.1% des Top-5-Kuchens für sich. Auch auf den folgenden Plätzen hat sich die Rangliste im Vergleich zum letzten Jahr nicht verändert. Zwar legten die zweit- und drittplatzierten Systeme Joomla und TYPO3 gegenüber dem Vorjahr in absoluten Zahlen zu, der Zuwachs der WordPress-Installationen war jedoch im Verhältnis grösser. Das viertplatzierte Contao konnte dank einer ordentlichen Steigerung der Installationen als einziges System neben WordPress den Anteil steigern. Schlusslicht Drupal hat gegenüber 2016 sogar Installationen eingebüsst und bleibt damit auch anteilsmässig auf dem fünften Platz.

Die Entwicklung der Top-5 seit 2013

Die Entwicklung der Top-5 seit 2013.

Unsere Auswertung bewegt sich auch dieses Jahr ungefähr im Bereich der weltweiten Verbreitung der Systeme. Prominente Ausnahme bildet Contao, das mit dem Ursprungsland Deutschland naturgemäss im deutschsprachigen Raum eine höhere Verbreitung geniesst.

Top-10-Applikationen: Keine weiteren CMSe vertreten

Während die ersten 5 Plätze der beliebtesten Apps eben durch Content-Management-Systeme belegt sind, zeigt sich auf den Plätzen 6 – 10 ein anderes Bild. Nach den Top-5 folgen nämlich die beiden E-Commerce-Lösungen PrestaShop und Magento. Neben den beiden schaffen es auch ownCloud, MediaWiki und Nextcloud in die ersten 10. Erst auf Platz 11 rangiert dann wiederum eine Applikation aus der Kategorie CMS: ModX verpasst die Top-10 der beliebtesten Systeme nur knapp.