370 Millionen Domains und kein Ende in Sicht

Ohne passenden Domainnamen geht heute nichts im Netz. Das zeigen aktuelle Zahlen aus der Welt der Domains. Insgesamt waren Ende Juni 2020 nämlich ganze 370,1 Millionen Domainnamen registriert, wie es im aktuellen «Domain Name Report» heisst. Und die Zahlen steigen stetig: Allein in den drei Monaten April, Mai und Juni nahm die Zahl der Domains weltweit um 3,3 Millionen zu.

370 Millionen Domains und kein Ende in Sicht.

An der Spitze der «Domain-Charts» liegt wenig überraschend die Endung «.com»: Ende Juni 2020 waren insgesamt 148,7 Millionen .com-Domainnamen registriert. Nicht schlecht für eine Domainendung, die eigentlich nur aus der Not heraus geboren wurde.

Dass an zweiter Stelle bereits die Domainendung des Inselstaates Tokelau liegt, ist für die meisten Leser*innen wohl eine Überraschung. Die 27,5 Millionen registrierten Domainnamen dürften aber vor allem auf das etwas spezielle «Freemium»-Modell zurückzuführen sein, mit dem die «.tk»-Domains teilweise vergeben werden. Auf Platz drei folgt Chinas «.cn» mit 24,1 Millionen Domains.

Die 10 grössten Top-Level-Domains

Die 10 grössten Top-Level-Domains. Quelle: Verisign Domain Name Industry Brief, August 2020

Zum ersten Mal europäisch wird es auf Platz 4: Den belegen nämlich unsere nördlichen Nachbarn mit 16,5 Millionen registrierten «.de»-Domains. Auf Platz 5 folgt «.net», mit 13,4 Millionen Domainnamen.

Und das Schweizer «.ch»?

Mit 2’341’000 registrierten Domains (Stand vom 15. September 2020) hat «.ch» keine Chance, in den Top 10 der meistgenutzten Top-Level-Domains aufzutauchen. Ganz ausser Konkurrenz läuft zudem die nur sehr restriktiv vergebene Domainendung «.swiss», von der zum selben Zeitpunkt insgesamt 18’057 Domainnamen zugeteilt waren.

Inhaber*innen von .ch-Domains sind auch meist nicht international, sondern stammen zum allergrössten Teil – zu 85,7 Prozent – aus der Schweiz. Die 14,3 Prozent ausländischen .ch-Domainhalter*innen verteilen sich hauptsächlich auf deutsche (46%), französische (10,5%), amerikanische (9,7%) und österreichische (6,8%) Inhaber. Potential hat .ch aber durchaus, wie auch der kontinuierliche Anstieg der Registrierungszahlen zeigt. So ist die Zahl der registrierten Domains in den letzten zwölf Monaten um über 101’000 gestiegen.

SWITCH-Statistik: Herkunft ausländischer Halter*innen von .ch-Domainnamen.

Herkunft ausländischer Halter*innen von .ch-Domainnamen. Quelle: SWITCH

Bleibt die Frage, welche Domainendungen weltweit am häufigsten auf Schweizer Inhaberadressen registriert werden. Gemäss den Daten von Switch bzw. centr.org handelt es sich bei über 58 Prozent der Domains mit einer Schweizer Inhaberadresse um eine «.ch»-Domain. «.com» (23.7%), «.net», «.org» oder «.de» folgen weit abgeschlagenen auf den weiteren Plätzen.

SWITCH-Statistik: Marktanteil von Top-Level-Domains in der Schweiz.

Der Marktanteil der Top-Level-Domains in der Schweiz. Quelle: SWITCH

 

Neues Supportcenter: Noch schneller Antworten auf Deine Fragen

Eines unserer Ziele: Dir den besten Support weit und breit zu bieten. Dabei spielt unser Supportcenter eine entscheidende Rolle. Du findest dort Antworten auf viele Fragen rund um unsere Dienstleistungen. Und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, ohne Wartezeiten.

Neues Supportcenter: Noch schneller Antworten auf Deine Fragen.

Das Supportcenter ist beliebt: Circa 2’500-Mal wird es jeden Tag aufgerufen. Damit Du noch schneller die passende Antwort auf Deine Frage bekommst, haben wir unsere Hilfeseiten einer gründlichen Renovation unterzogen.

Mit drei Klicks zum Ziel

Deine Frage Schritt für Schritt einzugrenzen, das ist die Idee hinter unserem neuen Supportcenter. In der Navigation findest Du die Hauptthemen wie «Website», «E-Mail» oder «Domain». Wählst Du eines dieser Themen aus, findest Du Unterkategorien und schlussendlich die entsprechenden Hilfeartikel. Können wir Deine Frage mit dem Artikel nicht beantworten oder ist Dein Problem damit nicht gelöst, nimmt unser Support-Team Deine Anfrage gerne per E-Mail, Chat oder Telefon entgegen.

Neues Supportcenter: Mit drei Klicks zum Ziel.

Mit drei Klicks zum Ziel.

Verbesserte Suche

Wir stecken viel Arbeit in die Supportcenter-Artikel. Umso wichtiger, dass Du auch über die Suchfunktion den gewünschten Artikel schnell findest. Deshalb haben wir die Supportcenter-Suche überarbeitet. Du findest den passenden Artikel damit noch besser. Wir prüfen regelmässig, nach welchen Begriffen unsere Kundinnen und Kunden nach Antworten suchen und verbessern anhand dieser Daten sowohl die Support-Artikel als auch die Suchfunktion.

Neues Supportcenter: Suche.

Neues Navigationsmenü und Favoriten

Ohne Suche sollst Du Dich aber auch via Navigation schnell zurechtfinden. Neben den zwei neuen Bereichen «Favoriten» und «Begriffe» stehen Dir die wichtigsten Themen per Mausklick zur Verfügung.

Neues Supportcenter: Navigation.

Mit den Favoriten haben wir die meistgefragten Themen neu direkt auf der Startseite des Supportcenters platziert. Mit der Zeit werden sich die Themen der Favoriten verändern, je nach dem, nach was Du und andere Besucher*innen im Supportcenter suchen und welche Artikel Ihr am häufigsten besucht.

Neues Supportcenter: Favoriten.

Lexikon: Fachbegriffe und Abkürzungen erklärt

Kennst Du das Gefühl: Du liest einen Hilfeartikel, aber die Abkürzungen und Fachbegriffe sagen Dir rein gar nichts?

Wir versuchen, Fachbegriffe und Abkürzungen möglichst zu vermeiden. In unserer Branche ist das nicht immer ganz einfach. Damit Du auch bei Fachbegriffen und Abkürzungen immer den Durchblick hast, findest Du im Bereich «Begriffe» ab sofort passende Erklärungen. Eine kleine Wikipedia sozusagen, speziell für Fragen rund um unsere Angebote.

Neues Supportcenter: Begriffe.

Hilft Dir das neue Supportcenter? Oder hättest Du an einer Stelle einen Verbesserungsvorschlag? Deine Kommentare sind, wie immer, herzlich willkommen. Eines jedoch gleich vorweg: Ja, es ist uns bewusst, dass das Supportcenter nicht responsive ist. 😅 Wir haben da aber etwas im Köcher. Stay tuned!

Jetzt auch per QR-Rechnung bezahlen

Seit Juli 2020 gibt es in der Schweiz eine neue Form von Einzahlungsscheinen. Die sogenannten QR-Rechnungen lösen die bisher bekannten orangen Einzahlungsscheine ab. Bei uns hast Du nun beide Optionen.

Jetzt auch per QR-Rechnung bezahlen.

Das beste aus 2 Welten

Wir haben es bereits erwähnt, für die sofortige Umstellung auf QR-Rechnung ist uns der Vorrat an Briefpapier im bisherigen ESR-Look noch zu gross. Wir müssten das Papier ungenutzt entsorgen. Alles andere als nachhaltig, wie wir finden.

Gleichzeitig möchten wir, dass Du sobald wie möglich per QR-Rechnung bezahlen kannst. Eine Variante wäre gewesen, Dir bei der Rechnung per E-Mail bereits jetzt die neue QR-Variante zu schicken und in Papierform später, sobald das alte Briefpapier aufgebraucht ist. So wirklich gefallen mochte uns diese Zweigleisigkeit aber nicht, weshalb wir uns für einen Zwischenweg entschieden haben: Ab sofort ist auf unseren Rechnungen zusätzlich der funktionierende QR-Code aufgedruckt. Egal ob als PDF oder auf Papier.

Die neue QR-ESR-Hybridrechnung von cyon.

Die neue QR-ESR-Hybridversion einer cyon-Rechnung.

QR-Code im my.cyon

In den Zahlungsinformationen fürs Onlinebanking, die Du Dir im my.cyon-Konto anzeigen lassen kannst, findest Du den passenden QR-Code neu ebenfalls.

Screenshot Zahlungsinformationen inkl. QR-Code my.cyon

Die vollständige Umstellung auf QR-Rechnungen wird dann wie geplant gegen Anfang 2021 stattfinden, sobald das letzte Briefpapier im alten Look aufgebraucht ist.

Bis dahin freuen wir uns auf Dein Feedback zur QR-Rechnung und stehen Dir bei Fragen rund ums Thema hier in den Kommentaren oder über unsere verschiedenen Support-Kanäle zur Seite.

Neues, vielversprechendes Bildformat AVIF im Anflug

Die Bildformate JPEG und PNG kennst Du. Über das modernere Format WebP haben wir hier im Blog ebenfalls schon berichtet. Mit AVIF wird in den neuesten Versionen von Chrome und Firefox jetzt ein weiteres, modernes Bildformat unterstützt, das noch kleinere Dateigrössen als die älteren Formate verspricht. Selbstverständlich bei gleicher Qualität.

Neues, vielversprechendes Bildformat AVIF im Anflug.

Offener Standard, breit abgestützt

Neue Bildformate können technologisch noch so fortgeschritten sein, ohne breite Unterstützung ist die Etablierung als Standard mehr als schwierig. Mit der «Alliance for Open Media» (AOMedia) steht hinter AVIF ein Zusammenschluss aus Branchengrössen wie Google, Apple, Netflix, Mozilla und vielen anderen. Die Allianz hat sich auf die Fahne geschrieben, Medientechnologien effizienter, mit besserer Qualität und für alle Menschen frei nutzbar zu machen.

AVIF vs WEBP vs JPEG

AVIF glänzt gegenüber den älteren Dateiformaten mit massiv kleineren Dateigrössen. Gegenüber JPEG kannst Du mit ca. 50 % kleineren Dateien rechnen. Und selbst gegenüber WebP liegen die Einsparungen bei ca. 20 %.

Vergleich Dateigrössen JPEG, WEBP und AVIF.

Vergleich der Dateigrössen von JPG, WebP und AVIF.
Bild: «AVIF and WebP vs JPEG» von Daniel Aleksandersen, lizenziert unter CC BY-SA 4.0

Neben kleineren Bilddateien bietet AVIF aber noch weitere tolle Features:

  • Einen Alpha-Kanal für transparente Bereiche
  • Verlustfreie oder verlustbehaftete (lossy) Kompression
  • Keine Einschränkung im verwendeten Bild-Codec
  • Unterstützung für mehrere Frames, sprich Animation
  • Unterstützung für High-Dynamic-Range-Bilder (HDR)

Wann und wie kann ich AVIF nutzen?

AVIF wird ab der Chrome-Version 85 unterstützt, die vor ein paar Tagen erschienen ist. Das Bildformat wird damit in den kommenden Wochen von einem grossen Teil der Internet-Nutzer*innen betrachtet werden können. In der aktuellsten Firefox-Version 80 kann AVIF mithilfe eines Feature-Flags aktiviert werden:

AVIF-Support in Firefox 80 aktivieren

AVIF-Support in Firefox 80 aktivieren.

Obwohl AVIF noch nicht in allen Browsern unterstützt wird, kannst Du das Format schon jetzt Deinen Website-Besucher*innen anbieten. Am einfachsten funktioniert das mit dem HTML-Tag <picture>:

<picture>
  <source type="image/avif" srcset="avif-test.avif">
  <source type="image/webp" srcset="avif-test.webp"> 
  <img src="avif-test.png" alt="AVIF-Testbild">
</picture>

Browser laden das erste Format, das sie unterstützen. Du kannst also mit der Reihenfolge der Quellen steuern, welches Bildformat an den Browser geliefert wird. Unterstützt der Browser <picture> nicht, wird die Quelle des <img>-Tags geladen. Und so sieht das dann aus:

AVIF-Testbild

AVIF generieren

Die bequemste Art, um einzelne Bilder nach AVIF zu konvertieren, bietet Squoosh. Die vom Google-Chrome-Labs-Team entwickelte Web-Applikation bietet Dir eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten und neben AVIF noch weitere Formate. Ausserdem lässt sich Squoosh als Chrome-App auf Deinem Rechner installieren.

Wie bei Squoosh kannst Du auch mit avif.io Bilder direkt im Browser nach AVIF konvertieren. Verglichen mit dem Google-Tool sogar noch etwas schneller. Ausserdem kannst Du mehrere Bilder gleichzeitig konvertieren lassen.

Magst Du es lieber etwas technischer, solltest Du Dir die Referenzimplementation libavif oder das Tool cavif vom ImageOptim-Entwickler anschauen. Eine Liste mit Software, die AVIF bereits implementiert, findest Du im GitHub-Repo von AOMedia.

Fazit: AVIF ist vielversprechend

Mit der Unterstützung in Chrome und Firefox sind bereits über 70 % des weltweiten Browser-Markts abgedeckt. Zusammen mit den guten Kompressionsraten, den zusätzlichen Features wie dem HDR-Support und der breiten Abstützung durch die Alliance for Open Media stehen die Zeichen gut, dass sich AVIF als Bildformat im Web durchsetzen wird. Wir schauen gespannt darauf, wie sich die Unterstützung in den Browsern entwickeln wird.

«swiss hosting» – Neues Qualitätssiegel für den Datenstandort Schweiz

Wo Schweiz drauf steht, ist auch Schweiz drin. Und das jetzt ganz offiziell. cyon ist Launch-Partner des neuen Gütesiegels «swiss hosting», das von swiss made software entwickelt worden ist.

Neues Label «swiss hosting»: cyon ist Launch-Partner

Über 650 Trägerfirmen haben sich seit 2007 dem Label swiss made software angeschlossen. Damit vertritt das Gütesiegel bislang mehr als 12’000 Angestellte in der Schweizer Software-Branche. swiss made software ist ein klares Bekenntnis der teilnehmenden Unternehmen zum Werkplatz Schweiz.

«swiss hosting» – Datenstandort Schweiz garantiert

Mit dem neuen Label «swiss hosting» schliesst swiss made software nun die Lücke zwischen Schweizer Software und dem Datenstandort Schweiz. Die Bedingungen, um das Label «swiss hosting» tragen zu dürfen, sind klar geregelt:

  • Der Geschäftssitz und der Ort der tatsächlichen Verwaltung der Lizenznehmerin müssen sich in der Schweiz befinden.
  • Das Hosting von angebotenen Applikationen, Personendaten und Sachdaten muss in einem Rechenzentrum in der Schweiz stattfinden.

Wir betreiben seit unserer Gründung vor 17 Jahren unsere eigenen Server in Schweizer Rechenzentren und haben seit Beginn unseren Geschäftssitz in Basel. Das schätzen unsere Kundinnen und Kunden: «Serverstandort Schweiz» ist einer der meistgenannten Gründe auf die Frage, warum die Wahl auf cyon als Hosting-Anbieter fiel. Für uns selbstverständlich, dass wir bei «swiss hosting» ab dem Startschuss dabei sind.

Das heisst für Dich: Betreibst Du Deine Applikationen und Websites auf einem Webhosting, Agencyserver oder Speedserver hast Du die Garantie, dass sich Deine Daten in der Schweiz befinden. Ausserdem hast Du die Gewissheit bei einem Hosting-Provider zu sein, der sich für den Werkplatz Schweiz einsetzt und zum Beispiel mit spannenden Lehrstellen Perspektiven für die nachrückenden Generationen schafft.