Schöne Bilder, gratis und frei nutzbar: Die besten Stockfoto-Websites 2020

Stockfotos, also Bilder die auf Vorrat geschossen werden, haben in der Webdesign-Gemeinde oft einen schlechten Ruf. Verständlich, wenn man bei Stockfotos an langweilige Bilder von Geschäftsleuten mit aufgesetztem Lächeln denkt. Doch es geht auch anders.

Die besten Stockfoto-Websites 2020.

Stockfotos werden in der Regel von grossen Bildagenturen kostenpflichtig vertrieben. Aber: Es gibt kostenlose Alternativen. In einer Qualität, die sich von kostenpflichtigen Angeboten überhaupt nicht verstecken muss. Dank der CC0-Lizenz, die vom Konzept her der Public Domain gleicht, können entsprechend lizenzierte Bilder ohne Namensnennung und selbst für kommerzielle Projekte genutzt werden.

31 Stockfoto-Websites, die einen Platz in den Favoriten verdient haben

Gute Quellen für Bilder kann man nie genug haben, darum sammeln wir regelmässig Linktipps zu Stockfotos. Auf diese 30 Websites lohnt sich ein Blick, wenn Du auf der Suche nach passenden Fotos für Deine Website, Deinen Blog oder Deinen Online-Shop bist:

Hinweis: Dieser Beitrag ist ursprünglich im März 2015 erschienen und nun aktualisiert worden.

1. Reshot

Screenshot reshot.com
Reshot bietet nach eigenen Angaben handverlesene Bilder, die nicht nach Stockfotos aussehen. Das Credo des Anbieters heisst «Let’s keep it simple». Und das zeigt sich: Der Text der Reshot-Lizenz hat in 2 Sätzen Platz.

2. Rawpixel

Screenshot rawpixel.com
Rawpixel bietet nebst Stockfotos auch Vektorbilder sowie Illustrationen. Für den Download der Inhalte ist eine Mitgliedschaft nötig, wobei ein kostenloses Angebot besteht. Schöner Nebeneffekt: 10% der Einnahmen aus den kostenpflichtigen Mitgliedschaften werden an eine gemeinnützige Organisation gespendet.

3. ISO Republic

Screenshot isorepublic.com
ISO Republic bietet Tausende von ansprechenden Fotos und Videos, die CC0-lizenziert sind. ISO Republic hat in den vergangenen Jahren mehrere Anbieter von kostenlosen Stockfotos gekauft und leitet deren Domains nun auf das eigene Angebot um.

4. Burst

Felsen im Meer
Aus dem Hause Shopify, findest Du bei Burst jede Menge frei nutzbare Fotos, die sich wunderbar in Online-Shops nutzen lassen. Als zusätzliches Schmankerl bietet die Website auch populäre Business-Ideen und Tipps zu Werbung auf Facebook.

5. Foodiesfeed

Food
Foodiesfeed ist eine Stockfoto-Website, die sich ganz dem Thema Food widmet. Wer auf der Suche nach ansprechenden Food-Fotos ist, sollte unbedingt bei Foodiesfeed vorbeischauen. Sämtliche Bilder sind CC0-lizenziert.

6. FOCA (früher MMT)

Sketchbook
FOCA (früher MMT, kurz für «Moment») ist die Website des UX-Designers Jeffrey Betts. Jeffrey lässt mit FOCA seit 2014 die Welt an seiner Liebe zur Fotografie teilhaben. Alle Bilder und Videos sind CC0-lizenziert und können damit frei in privaten und kommerziellen Projekten verwendet werden.

7. Startup Stock Photos

Startup-Szene
Bei Startup Stock Photos gibt’s vorwiegend Fotos von Büro-Situationen. Ganz so, wie man sich ein typisches Tech-Startup eben vorstellt. Die Bilder sind CC0-lizenziert.

8. Picography

Blick aus dem Flugzeug
Bereits seit 2015 versorgt Picography das Netz mit ansprechenden CC0-Bildern aus den verschiedensten Themenbereichen. Wer Bilder zu Themen wie Städte, Kultur oder Technik sucht, sollte bei Picography vorbeischauen.

9. Free Nature Stock

Blüte
Adrian Pelletier veröffentlicht täglich eines seiner Naturbilder, die er vorzugsweise mit seiner Canon 6D schiesst. Adrians Bilder stehen unter der CC0-Lizenz und sind somit kostenlos nutzbar. Über einen Kaffe als Dank freut sich der Fotograf aber auf jeden Fall.

10. Magdeleine

Kornfeld
Magdeleine bietet handverlesene Fotos, die entweder CC0-lizenziert sind oder eine Namensnennung benötigen.

11. SplitShire

Glühlampe

Auf der Website von Daniel Nanescu finden sich unter anderem wunderschöne Fotos im Vintage-Look. Die Lizenz erlaubt die Nutzung in allen Arten von Projekten.

12. Skuawk

Hund
Skuawk bietet CC0-lizenzierte Fotos die in Kategorien wie Landscapes, Urban oder Food unterteilt sind.

13. KaboomPics

Gebäck mit Puderzucker
Die Bilder der polnischen Fotografin Karolina Grabowska können frei verwendet werden. Ein Backlink ist zwar nicht vorgeschrieben, aber durchaus gewünscht. Ein fairer Deal, wie wir finden.

14. Albumarium

Screenshot albumarium.com
Die Bilder bei Albumarium sind sauber in Alben sortiert und unter verschiedenen Creative-Commons-Lizenzen nutzbar.

15. StreetWill.co

Canon-Fotokamera
StreetWill.co hat sich komplett dem Thema «Fotos im Vintage-Look» verschrieben und bietet Bilder unter der CC0-Lizenz zum Download an.

16. LibreShot.com

Skilift
Die Fotos von Martin Vorel stehen unter der mittlerweile veralteten Lizenz «Creative Commons Public Domain». Alle bei LibreShot erhältlichen Fotos sind vom Autor selbst geschossen.

17. Skitterphoto

Blumenwiese
Über 800 Fotos bietet Skitterphoto zum Download an. Die Bilder stehen, Du hast es geahnt, unter der CC0-Lizenz.

18. Pixabay

Bergpanorama
Das Urgestein unter den Quellen für kostenlose Fotos. Neben Fotos findet man bei Pixabay auch kostenlose Vektorgrafiken und Illustrationen. Pixabay hat Anfang 2019 eine neue Lizenz eingeführt, die gewisse Einschränkungen vorsieht.

19. New Old Stock

Astronautentraining
Die Website bietet historische Fotos, die aus öffentlichen Archiven von Institutionen wie dem Finnischen Museum für Fotografie stammen und frei von bekannten Urheberrechtsbeschränkungen sind.

20. StockSnap

Screenshot stocksnap.io
Die Betreiber der Website sammeln sowohl die besten Fotos im Netz als auch Einsendungen von Benutzern. Sämtliche Bilder sind CC0-lizenziert.

21. Little Visuals

Mann mit Kamera
Die Website war eine der ersten, auf der man sich für eine wöchentliche Lieferung von Fotos per E-Mail anmelden konnte. Leider ist der Betreiber verstorben, weshalb keine neuen Bilder hinzugefügt werden. Seine Familie sorgt dafür, dass seine Bilder online bleiben. Wir finden darum, dass sich auch 2020 ein Blick auf die Bilderauswahl (CC0-lizenziert) lohnt.

22. Unsplash

Las Vegas Boulevard
Für viele die erste Adresse, wenn es um ansprechende Stockfotos geht. Deshalb darf Unsplash auch in unserer Liste nicht fehlen. Made with Unsplash zeigt die schönsten Werke, in denen die Unsplash-Fotos verwendet werden. Unsplash bietet die Fotos unter einer eigenen Lizenz an.

23. Death to Stock

Screenshot deathtothestockphoto.com
Die Website versorgt Dich im Monatstakt kostenlos mit neuen Fotos, die Du auch in kommerziellen Projekten nutzen darfst. Der Zugang zur vollständigen Bibliothek ist jedoch kostenpflichtig.

24. picjumbo

Grünes Feld
Keine Stockfoto-Agentur wollte die Bilder von Viktor Hanáček. Also hat er einfach sein eigenes Projekt gestartet. Die Bilder lassen sich sehen und auch in kommerziellen Projekten nutzen.

25. Gratisography

Lesender Hase
Der Name sagt es schon: Die Website bietet kostenlose, CC0-lizenzierte Bilder. Dazu kreative Motive, die Du so auf anderen Websites nicht findest.

26. Pexels

Screenshot pexels.com
Die Website aggregiert frei nutzbare Fotos aus anderen Quellen und dient damit als Suchmaschine.

27. Life of Pix

Screenshot lifeofpix.com
Die Website bietet wunderschöne Fotos ohne Restriktionen. Auf der Schwesterseite Life of Vids findest Du ausserdem Videos, die ebenfalls ohne Einschränkungen verwendet werden dürfen.

28. Smartmockups

iMac auf Bürotisch
Keine Stockfoto-Website im herkömmlichen Sinn: Mit Smartmockups lassen sich kinderleicht Mockups in ansehnliche Stockfotos zaubern.

29. Canva

Screenshot canva.com
Canva ist ein browserbasiertes Design-Tool, mit dem sich mittels Drag-&-Drop in kürzester Zeit ansprechende Grafiken erstellen lassen. Canva bietet dazu eine Menge kostenloser Fotos, die sich zum einen direkt in Canva weiterverarbeiten lassen, zum anderen aber auch für eigene Projekte heruntergeladen werden können. Für den Download der Bilder ist ein kostenloser Canva-Account nötig.

30. CC Search

Screenshot search.creativecommons.org
CC Search ist die Suchmaschine der gemeinnützigen Organisation Creative Commons. In der CC-Search-Datenbank finden sich CC-lizenzierte Bilder aus dem Fundus von Flickr, DeviantArt, dem niederländischen Rijksmuseum und vielen anderen Anbietern.

31. PikWizard

Screenshot PikWizard
PikWizard bietet besonders viele Fotos auf denen Menschen abgebildet sind und ist alleine deswegen einen Blick wert. Mit mittlerweile 1 Mio. Bildern in der Datenbank ist bei PikWizard für jeden Bedarf etwas dabei. Mit der eigenen Lizenz solltest Du Dich vor dem Download allerdings auf jeden Fall vertraut machen.

Creative Commons, die Lizenz fürs Internet

Dank den einfach verständlichen Creative Commons-Lizenzen kann jeder Urheber seine Werke unkompliziert für die Weiterverwendung freigeben. Je nach Gusto können die eigenen Werke mit mehr oder wenige Restriktionen ausgestattet werden. Damit stehen die Creative Commons zwischen dem herkömmlichen Copyright und der Public Domain (Gemeinfreiheit).

Sämtliche Rechte an einem Werk freizugeben, also ein Werk der Allgemeinheit zu überlassen, ist mit unserem heutigen Urheberrecht umständlicher als man meinen könnte. Deshalb hat die Organisation hinter den Creative Commons die CC0-Lizenz ins Leben gerufen. Die CC0-Lizenz unterscheidet sich von der Public Domain unter anderem darin, dass sie nur vom Urheber selbst für seine Werke festgelegt werden kann.

Verlinken macht glücklich

Bilder die Teil der Public-Domain oder CC0-lizenziert sind, dürfen frei verwendet werden und benötigen keinerlei Hinweise auf die Quelle oder den Urheber. Selbstverständlich freuen sich die Autoren der Werke aber trotzdem über einen Link auf ihre Website.

Wenn Du das Bild nicht direkt mit der Quelle verlinken oder die Quelle in der Bildunterschrift erwähnen möchtest, eignet sich auch das eigene Impressum, um einen Link unterzubringen.

QR-Rechnung: Die Schweizer Zahlungslandschaft wird digitaler

Am 30. Juni 2020 beginnt ein neues Zeitalter im Schweizer Zahlungsverkehr: Die neuen Rechnungen mit QR-Zahlteil können ab sofort anstelle der bisherigen Einzahlungsscheine verwendet werden. Die orangen und roten Einzahlungsscheine bleiben aber bis auf Weiteres gültig.

QR-Rechnung: Die Schweizer Zahlungslandschaft wird digitaler.

Ganze acht Jahre haben sich die Verantwortlichen mit der Einführung einer Nachfolgelösung für die veralteten Einzahlungsscheine herumgeschlagen und dabei die Einführung dreimal verschoben. Erst war der vorgesehene QR-Code zu klein gestaltet, 2018 waren dann die Firmenkunden (oder wohl besser deren Software) nicht rechtzeitig bereit und 2019 wollten einige Teilnehmer plötzlich noch Änderungen an der Gestaltung durchsetzen.

Was hinter der QR-Rechnung steckt, was sich damit ändert und wie Du mit PHP Rechnungen mit QR-Zahlteil erstellst, erfährst Du im heutigen Blogbeitrag. Und wir verraten auch, wie Du am schnellsten an QR-Rechnungen von cyon gelangst.

Was ist die QR-Rechnung?

Die QR-Rechnung ist das neue Format der in der Schweiz genutzten Einzahlungsscheine. Zentraler Bestandteil des neuen Formats ist, der Name verrät es, ein QR-Code. Dieser Code kann mit speziellen Lesegeräten, vor allem aber auch mit jedem Smartphone, gescannt werden. Ist auf dem Smartphone eine entsprechende Banking-App installiert, kann die Zahlung direkt in der App weiterverarbeitet bzw. ausgelöst werden. Alle notwendigen Informationen sind im QR-Code hinterlegt.

Der Zahlteil der neuen QR-Rechnung, der sich auch per Smartphone scannen lässt.

Der Zahlteil der neuen QR-Rechnung, der sich auch per Smartphone scannen lässt.

Was ist neu im Vergleich zum Einzahlungsschein mit Referenznummer (ESR)?

Den orangen Einzahlungsschein mit Referenznummer (ESR) kennst Du vielleicht von unseren Rechnungen. ESR ist in der Schweiz der Standard für Einzahlungen an Unternehmen. Dank der Referenznummer können wir Deine Zahlungen dem gewünschten Kundenkonto zuweisen und den Betrag automatisch verbuchen.

Die QR-Rechnung wird neu auf neutralem Untergrund dargestellt bzw. gedruckt. Für gedruckte Rechnungen ist damit kein anderes Papier mehr nötig. Eine Perforation ist jedoch weiterhin vorgeschrieben, damit die Einzahlungsinformationen weiterhin einfach abgetrennt werden können.

Resultat, wenn der QR-Code in der iOS-App von Postfinance gescannt wird.

Resultat, wenn der QR-Code in der iOS-App von Postfinance gescannt wird.

Im neuen QR-Code sind neben der bisherigen Referenznummer Daten wie Kontonummer, Empfängerin, der Betrag oder Bemerkungen gespeichert. Damit sparst Du Dir das mühsame Abtippen dieser Informationen in Deinem E-Banking und wir können Zahlungen noch besser zuordnen. Gleichzeitig sind die im QR-Code gespeicherten Informationen auch links und rechts vom QR-Code im Klartext sichtbar, mit denen Du die Angaben im E-Banking nochmals vergleichen kannst. Du solltest auch bei QR-Rechnungen immer nochmals prüfen, ob die Angaben der Zahlung in Deinem E-Banking korrekt sind. Grundsätzlich ist es möglich, dass im QR-Code beispielsweise ein anderer Betrag hinterlegt ist. Das ist die Schwachstelle der neuen QR-Rechnung, die sie mit den vielen Vorteilen für Zahlerinnen und Empfänger aber problemlos wettmacht.

Falls du Deine Rechnungen noch am Post- oder Bankschalter bezahlst, sei beruhigt: Mit der QR-Rechnung ändert sich für Dich vorerst nichts am gewohnten Prozess.

QR-Rechnungen mit PHP generieren

Wenn Du PHP-Applikationen entwickelst und QR-Rechnungen erstellen willst, dann solltest Du einen Blick auf die Library «Swiss QR Bill» werfen. Wir nutzen die Open-Source-Bibliothek auch für die Implementation in unser System froox. Manuel Reinhard, Geschäftsführer des Schweizer Ticketing-Anbieters Ticketpark und Entwickler der Library, hat uns dazu ein paar Fragen beantwortet:

Manuel, was war der Auslöser, dass Du Dich für die Entwicklung einer eigenen Library entschieden hast?
Ursprung war das eigene Bedürfnis bei Ticketpark, die QR-Rechnung möglichst früh anbieten zu können. Ich stellte fest, dass es noch keine eigenständige PHP-Library dafür gab. Also entschied ich mich, diese Gelegenheit zu nutzen, um ein hilfreiches Projekt an die Open-Source-Community zurückzugeben, von der wir selbst schon oft profitiert haben.

Kannst Du kurz umreissen, was man mit der Library alles machen kann?
Die Library dient in erster Linie dazu, mit PHP den QR-Code für die QR-Rechnung zu erstellen und dabei sichergehen zu können, dass alle Anforderungen erfüllt werden und der generierte Code valide ist. Zusätzlich kann man die gesamte QR-Rechnungsansicht ausgeben, welche den bisherigen Einzahlungsschein ersetzt. Aktuell kann man dies direkt als PDF mit TcPDF oder dann via HTML, was man flexibel weiterverarbeiten und dann mit Tools wie wkhtmltopdf, PrinceXML oder Docraptor wiederum zu PDFs konvertieren kann.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft der Library?
Die Library ist bereits sehr umfassend und kann alle Anwendungsfälle der QR-Rechnung abdecken. Es geht nun darum, die Wünsche der Anwender und die Weiterentwicklung des QR-Rechnungs-Standard im Auge zu behalten. Und es wird natürlich ein Ziel sein, dass die Library in vernünftigem Rahmen mit der Weiterentwicklung von PHP Schritt hält.

Falls Du das Projekt unterstützen möchtest, wirf am besten einen Blick auf eines der offenen Issues bei GitHub. Manuel freut sich über Contributions.

Übrigens: Falls Du Rechnungen nicht selbst in Deiner Applikation generieren möchtest, sind Services wie zum Beispiel qr-invoice.ch eine Möglichkeit, QR-Rechnungen unkompliziert über eine API zu erstellen.

Wann kommt die QR-Rechnung bei cyon?

Bleibt die Frage, ab wann Du bei cyon per QR-Rechnung bezahlen kannst. Wir arbeiten aktiv an der Einführung der Funktion, möchten vorerst aber noch allfällige Kinderkrankheiten des neuen Systems abwarten. Ausserdem optimieren wir an der einen oder anderen Stelle noch unser System. Deshalb wirst Du nicht heute schon die erste cyon-QR-Rechnung in den Händen halten. Mit Hilfe der nun verfügbaren umfangreichen Testmöglichkeiten werden wir das System auf Herz und Nieren prüfen, um Dir dann ein möglichst reibungsloses und fehlerfreies Erlebnis bescheren zu können.

Wenn Du zu den Ersten gehören möchtest, die QR-Rechnungen von uns erhalten werden, stellst Du bereits jetzt den Rechnungsempfang in Deinem my.cyon-Konto auf «Elektronisch als PDF». Unseren Vorrat an Rechnungspapier im alten Format werden wir zuerst noch aufbrauchen, bevor Du dann auch Papierrechnungen im neuen QR-Look erhalten wirst.

Versteckt Google Chrome künftig den URL-Pfad?

Die Darstellung der URL in der Adresszeile des Browsers beschäftigt die Entwicklerinnen und Entwickler von Chrome schon länger. Im Juli 2018 begannen sie, nicht SSL-verschlüsselte Websites mit einem «Nicht sicher»-Hinweis zu brandmarken. Zwei Monate später entfernten sie den «grünen Balken», der bis dahin verschlüsselte Websites markierte, verbannten die Protokollanzeige http:// oder https:// aus der Adresszeile und liessen sogar die Subdomains wie «www.» oder «m.» aus der Anzeige verschwinden. Aus der URL «https://www.cyon.ch/» wurde so also in der Browser-Adresszeile ein simples «cyon.ch».

Versteckt Google Chrome bald URL-Pfade?

Jetzt wollen die Entwicklerinnen und Entwickler der Adresszeile im Browser offenbar erneut an den Kragen. In einer «Canary»-Version von Chrome für Entwicklerinnen und Entwickler ist die Möglichkeit aufgetaucht, die URL weiter zu kürzen. Anstatt des vollständigen Pfades wird so nur noch die Domain angezeigt: Anstelle von «cyon.ch/speedserver/vergleichstabelle» also nur noch «cyon.ch». Erst, wenn man mit der Maus über die Adresszeile fährt, zeigt der Browser die vollständige URL.

Screen-Recording Chrome Canary URL

Entdeckt wurde das Werkeln hinter den Kulissen, weil die Funktion in einem früher verteilten Canary-Build standardmässig aktiviert war. Das aber hätte so nicht veröffentlicht werden sollen, wie ein Google-Engineer twitterte:

In neueren Builds ist die Funktion nun nicht mehr standardmässig aktiv, kann aber in den Einstellungen manuell aktiviert werden.

Der Fall zeigt, dass Google trotz Widerstand aus der Community weiter an einer Vereinfachung der URL-Darstellung arbeitet. Und Chrome befindet sich damit in guter Gesellschaft, denn Apples Safari-Browser zeigt in der Adresszeile bereits seit langem nur noch den Domainnamen an. Erst nach einem Mausklick in die Adresszeile offenbart der Browser die komplette URL.

Und was bringts?

Aber was bringts eigentlich? Während Profis aus diversen Gründen eher an der Darstellung der vollständigen URL hängen, sind die Pfade dahinter für Laien eher kryptisch als hilfreich. Und sie lenken ab: vom eigentlichen Domainnamen. Ein Umstand, der zum Beispiel beim Erkennen von Phishingsites eine entscheidende Rolle spielen könnte. Wird nämlich nur die Domain angezeigt, liegt der Fokus eher auf der Erkennung der korrekten bzw. falschen Domain.

Kommt dazu: Für den Normalsurfer ist es zudem schlicht überflüssig, sich lange Pfade zu merken. Entweder, man gelangt direkt durch das Surfen auf einer Website zum gesuchten Inhalt, oder man wird durch einen Link aus Suchresultaten mit einem Klick dorthin geführt.

Der Trend ist klar: Wir kennen nur eine Hand voll URLs auswendig – den Rest googlen wir. Und wir verlassen uns darauf, dass die Suchmaschinen uns die Inhalte servieren, die wir tatsächlich gesucht haben.

So gesehen haben auch die Kritikerinnen und Kritiker im Netz nicht ganz unrecht, wenn sie Google vorwerfen, die Anzeige von URLs aus purem Eigeninteresse einzuschränken. Denn der Suchmaschinengigant hat ein vitales Interesse daran, die Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange auf seinen Seiten zu halten. Wie das geht, zeigt Google bereits heute, beispielsweise auf mobilen Geräten innerhalb der Newssuche. Die Zielseiten führen dort in vielen Fällen auf mobile-optimierte AMP-Seiten, die wiederum bei Google gehostet sind. Die eigentliche Originalwebsite wird erst durch einen weiteren expliziten Klick aufgerufen. Das Resultat: Der Traffic verbleibt bei Google, das dafür verspricht, AMP-Inhalte schneller als das Original ausliefern zu können.

Bilder im Browser bearbeiten: 7 kostenlose Foto-Editoren

Ferienzeit ist Fotozeit. Und da Fotos nicht nur geschossen, sondern auch bearbeitet werden wollen, stellt sich nach den Ferien die Frage: Mit welchem Tool bearbeite ich meine Urlaubsschnappschüsse? Spontan fallen einem da Programme wie Photoshop und Lightroom aus dem Hause Adobe ein. Oder GIMP als kostenlose Open-Source-Alternative zu den teuren Adobe-Tools. Doch es gibt auch Foto-Editoren, die Du direkt im Browser nutzen kannst. Wir haben 7 solche Tools für Dich getestet.

Bilder im Browser bearbeiten: Kostenlose Foto-Editoren

Von Laie bis Profi: 7 kostenlose Tools für jeden Geschmack

Was früher nur mit dem Flash-Plugin möglich war, ist dank HTML5 ohne zusätzliche Plugins möglich: Bildbearbeitung im Browser, die nativen Applikationen in (fast) nichts nachsteht. Auf diese 7 Tools solltest Du einen Blick werfen, wenn Du auf der Suche nach einem Bildbearbeitungs-Tool bist, das sowohl auf Desktop- und Laptop-Geräten aber genauso gut auf mobilen Geräten funktioniert:

Canva Photo-Editor

Screenshot Canva Photo Editor

Der kostenlose Photo-Editor von Canva bietet die allernötigsten Grundfunktionen und eignet sich damit zur schnellen Bearbeitung von Schnappschüssen. Die Bedienung des Editors ist angenehm einfach, was nicht zuletzt der überschaubaren Anzahl an Funktionen zu verdanken ist.

Mit dem Editor lassen sich Filter über das eigene Bild legen, sowie die Helligkeit, der Kontrast und die Sättigung justieren. Ausserdem lässt sich das Bild zuschneiden, vergrössern, verkleinern, rotieren und spiegeln. Anschliessend lässt sich das bearbeitete Bild herunterladen oder im mächtigen Haupt-Tool von Canva weiterverarbeiten.

Fotojet

Screenshot Fotojet

Fotojet erinnert vom Angebot her an Canva, lassen sich neben dem Editieren von Fotos doch auch Collagen kreieren und diverse vorgefertigte Designtemplates zu Social-Media-Posts oder Druckprodukten verarbeiten. Die Editierfunktion für Fotos ist im Gegensatz zu Canva aber um einige Möglichkeiten reicher. So kannst Du zum einen die Belichtung sowie die Farben der Fotos bearbeiten und zum anderen stehen Dir jede Menge Filter zur Auswahl.

Alles in allem bietet Fotojet eine praktische Palette an Funktionen und die Oberfläche wirkt aufgeräumt. Wenn Du gerne etwas mehr Funktionen als beim Canva-Editor möchtest, bist Du bei Fotojet an der richtigen Stelle.

BeFunky

Screenshot BeFunky

Gegenüber dem Photo-Editor von Canva und Fotojet bewegt sich der Editor von BeFunky bereits in etwas professionellerem Territorium. Wie die beiden bereits genannten Tools, bietet BeFunky drei verschiedene Editier-Modi: Den Foto-Editor, einen Collagen-Generator sowie den Modus «Graphic Designer». Der Foto-Editor von BeFunky weiss vor allem mit seinen vielen verschiedenen Effekten zu begeistern, mit dem Du Deinen Fotos einen ganz persönlichen Touch verleihen kannst.

fotor

Screenshot fotor

Der Foto-Editor von fotor wartet mit einer ganzen Palette an Funktionen auf, die in Sektionen wie «Basic», «Effect» oder «Beauty» aufgeteilt sind. Dank einem kurzweiligen Video-Tutorial findest Du Dich in diesem Editor schnell zurecht. Mit fotor lassen sich sogar Bilder im RAW-Format bearbeiten, was sonst meistens den professionellen Tools vorbehalten ist.

Polarr

Screenshot Polarr

Sympathisch: Polarr begrüsst Dich beim ersten Aufruf mit einer kleinen Tour, in der die wichtigsten Funktionen vorgestellt werden. Anschliessend glänzt der Editor mit seiner Schlichtheit. Die Bedienung erfolgt über schlichte Icons am Bildrand, weshalb man dem Tool seinen grossen Funktionsumfang auf den ersten Blick gar nicht zutraut.

Schnell zeigt sich jedoch: Die Bedienung von Polarr macht richtig Spass und bietet auch eine deutschsprachige Oberfläche. Die Übersetzungen lassen jedoch noch zu wünschen übrig, weshalb wir hier die englische Variante empfehlen.

Photopea

Screenshot Photopea

Mit Photopea bewegst Du Dich auf professionellem Territorium. Der Editor, der optisch an Tools wie Photoshop oder GIMP erinnert, kann denn auch PSD-, XD-, XCF- und sogar SKETCH-Dateien verarbeiten. Auch RAW oder PDF sind für Photopea kein Problem. Bist Du mit professionellen Tools vertraut, wirst Du Dich auch bei Photopea schnell zurechtfinden.

Pixlr

Screenshot Pixlr

Pixlr geht in Sachen Bedienung in die ähnliche Richtung wie Photopea, orientiert sich also ganz klar an professionellen Bildbearbeitungsprogrammen. Verglichen mit Photopea wirkt die Oberfläche jedoch einen Tick verspielter, ohne dabei an Funktionalität einzubüssen. Dank der Ebenen-Funktion sind auch komplexe Bildbearbeitungen möglich. Ein Blick auf die Tutorials lohnt sich auf jeden Fall.

Unser Fazit: Für alle etwas dabei

Wir sind immer wieder beeindruckt, was heutzutage mit Web-Technologien alles möglich ist. Magst Du es gerne schlicht und einfach, solltest Du Dir Canva Photo-Editor oder Fotojet genauer anschauen. Polarr bietet Dir die perfekte Mischung aus minimalistischem Interface und maximalen Mäglichkeiten. Und wenn Du es gerne ganz professionell magst, sind Pixlr und Photopea die beiden Tools, die einen Platz in Deinen Favoriten verdient haben.

Die cyon-Top-5 der CMS 2020

Es dürfte wohl keine Überraschung sein: Auch dieses Jahr führt WordPress die Top-5 der bei cyon installierten Content-Management-Systeme mit grossem Vorsprung weiter an. Und das wahrscheinlich bekannteste CMS der Welt legt weiterhin zu: Im Vergleich zum Vorjahr hat dessen Nutzung bei uns im Vergleich zu den 4 anderen Top-CMS um weitere 2,8 Prozent zugenommen. WordPress kommt damit auf einen «Marktanteil» von fast 75 Prozent (74,8 Prozent, um genau zu sein).

Die cyon-Top-5 der CMS 2020.

Die Verfolger müssen hingegen weiter Federn lassen. Das zweitmeist genutzte CMS Joomla! kann zwar immerhin noch eine zweistellige Prozentzahl auf sich vereinen, ist mit genau 11 Prozent Anteil (minus 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) am Top-5-Kuchen aber bereits weit abgeschlagen. Auf den Plätzen dahinter liegen Contao mit 6,4 Prozent (minus 0,4 Prozent), gefolgt von TYPO3 (5,2 Prozent, minus 0,7 Prozent) und Drupal (2,6 Prozent, minus 0,4 Prozent).

WordPress: Seit 2014 klarer Spitzenreiter

2013, als wir die Top-5-CMS der cyon-Kundinnen und Kunden zum ersten Mal veröffentlichten, sah die Welt der CMS noch etwas anders aus. Damals lag Joomla mit fast 45 Prozent Anteil noch klar an der Spitze, WordPress folgte mit 34,8 Prozent der Installationen aber bereits auf Platz zwei. Doch nur ein Jahr später hatte WordPress seinen Konkurrenten Joomla bereits überholt und diesen Platz bis heute nicht mehr hergegeben.