Domain Privacy: Neu auch bei .ch immer dabei

Pünktlich zum Jahreswechsel tritt in der Schweiz am 1. Januar 2021 die revidierte «Verordnung über Internet-Domains» (VID) in Kraft. Die augenfälligste Änderung betrifft den Schutz der persönlichen Daten von Inhaber*innen von .ch-Domains: Deren Adressen werden nicht mehr im öffentlichen, sogenannten Whois veröffentlicht und sind damit vor neugierigen Blicken geschützt. Ausserdem: Die Zonendatei, die alle aktiven .ch-Domains sowie deren Nameserver enthält, wird neu öffentlich zugänglich gemacht.

Domain Privacy: Neu auch bei .ch immer dabei.

Die DSGVO als Startschuss in 2018

Bis im Jahr 2018 war das Whois quasi das öffentliche Telefonbuch des Internets. Wer wissen wollte, wem ein bestimmter Domainname gehört, warf einen Blick ins Whois. Dort waren nicht nur fein säuberlich die Kontaktdaten von Domainhaberinnen und Domaininhabern – teils sogar mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail – aufgelistet, sondern bei vielen Domainendungen auch gleich die Daten weiterer Involvierter, etwa dem Rechnungs- oder administrativen Kontakt.

Mit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung DSGVO in der EU im Jahr 2018 änderte sich der Umgang mit diesen Personendaten. Bei länderspezifischen Domainendungen von Ländern aus dem EU-Raum, aber auch bei generischen Top-Level-Domains wie .com, .net oder .info, .app oder .swiss mussten die Betreiber der Domainendungen die persönlichen Daten aus den öffentlich zugänglichen Whois-Daten entfernen, um der Verordnung und damit auch dem Schutz persönlicher Daten zu entsprechen.

Nur in der Schweiz blieb alles beim Alten. Der Grund lag in der bisherigen «Verordnung über Internet-Domains», die explizit vorschrieb, dass die entsprechenden Personendaten im öffentlichen Whois für .ch-Domainnamen veröffentlicht werden müssten. Allerdings, und das sei an dieser Stelle auch vermerkt, wurde in der Schweiz «lediglich» die postalische Adresse des Inhabers oder der Inhaberin veröffentlicht, nicht aber deren Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Mehr Datenschutz jetzt auch für .ch-Domaininhaber

Mit dem Inkrafttreten der revidierten «Verordnung über Internet-Domains» per 1. Januar 2021 ändert sich das nun auch in der Schweiz und die Angaben zur Inhaberin oder zum Inhaber einer .ch-Domain werden im öffentlichen Whois nicht mehr sichtbar sein. Gemäss Artikel 46 der revidierten Verordnung sind neu noch die folgenden Angaben enthalten:

  • Bezeichnung des zugeteilten Domainnamens und entsprechender ACE- String;
  • bei aktivierten Domainnamen: die Daten der zugeteilten Namensserver;
  • die Angabe, ob ein Domainname durch das DNSSEC-System gesichert ist;
  • Datum der ersten Zuteilung des Domainnamens;
  • Name, Adresse und Kontaktdaten des Registrars, der im Auftrag der Halterin oder des Halters des betroffenen Domainnamens handelt.

Wie das künftig bei der Abfrage von Informationen zu einer Domain aussehen könnte, zeigt der nachfolgende Screenshot, den uns Switch als Betreiberin der .ch-Registry und damit des Whois-Dienstes für .ch-Domains, bereits vorab zur Verfügung stellen konnte. Ausser der Daten zum Registrar sind darin, wie das Beispiel zeigt, keinerlei Adressdaten mehr zu finden.

Und was ist mit all den Domain-Anonymisierungsdiensten?

Egal, ob sie «Whois-Privacy», «Whois-Guard», «Domain-Privacy» oder sonstwie heissen: Spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen VID sind diese Dienste, deren einziges Ziel es war, gegen Entgelt persönliche Daten von Domaininhaberinnen und -inhabern zu verschleiern, gänzlich überflüssig geworden. Das Geld dafür lässt sich sparen – oder in ein leistungsfähigeres Webhosting investieren.

Zonendatei für alle

Eine weitere Neuerung betrifft die sogenannte Zonendatei, die künftig frei zugänglich ist. Darin enthalten sind alle aktiven .ch-Domainnamen, zusammen mit den zugehörigen Nameservern. Nicht aktive Domains, also solche, bei denen keine Nameserver hinterlegt wurden, sind hingegen nicht in der Datei enthalten. Die Zonendatei stellt Switch ab Januar regelmässig aktualisiert für Jedermann zum Download zur Verfügung.

PHP 8: Die neueste Major-Version ist da

Im Juni 2020 wurde PHP 25 Jahre alt. Am 08.06.1995 präsentierte PHP-Erfinder Rasmus Lerdorf erstmals seine «Personal Home Page Tools (PHP Tools)» in einer Newsgroup. 2020 markierte bisher aber nicht nur das 25-jährige Jubiläum, sondern hat nun auch für die neueste Major-Version der beliebten Skriptsprache gesorgt.

PHP 8: Die neueste Major-Version ist da

Wir stellen Dir die neuen Features von PHP 8 vor, die wir besonders interessant finden.

Killerfeature JIT?

Als absoluter Star unter den Neuerungen von PHP 8 gilt die Einführung von JIT. JIT steht für «Just-in-Time». Genauer ist damit der sogenannte Just-in-Time-Compiler gemeint. Just-in-Time-Compiler? Wir erklären’s.

Ein JIT-Compiler kommt höchstwahrscheinlich gerade jetzt zum Einsatz, wenn Du diesen Beitrag liest. JIT-Compiler sind nämlich in allen gängigen Browsern eingebaut, um die Ausführungsgeschwindigkeit von JavaScript zu erhöhen. Was für schnelle JavaScript-Ausführung sorgt, kannst Du jetzt auch mit PHP nutzen.

Bisher: Übersetzer und Caching

PHP ist eine Skriptsprache, wird also von einem Interpreter in maschinenlesbaren Code übersetzt, damit der Server die Anweisungen umsetzen kann. Das geschieht in den meisten Fällen Zeile für Zeile, während eine PHP-Datei aufgerufen wird. Und weil PHP quasi bei jedem neuen Aufruf einer Datei bei Null anfängt, ist das ziemlich zeitaufwendig.

Damit immer wieder gleiche Aufrufe nicht jedes Mal neu berechnet werden müssen, gibt es seit einigen Versionen den OPCache. OPCache legt häufig aufgerufene Code-Teile als sogenannten OPCode (in anderen Sprachen als Bytecode bekannt) im Zwischenspeicher ab, den die Zend-VM danach direkt in Maschinencode umwandelt, der wiederum von der CPU (Prozessor) ausgeführt wird.

Neu: Heisser Code, direkt kompiliert

Im Gegensatz zu Skriptsprachen wie PHP oder JavaScript stehen Sprachen wie Java, C oder Rust. In diesen Sprachen wird der Programmcode komplett kompiliert, also in Maschinencode übersetzt, bevor das entsprechende Programm ausgeführt werden kann. Würde das bei PHP ebenfalls passieren, müsste am Beispiel einer Website bei jeder Änderung die komplette Website neu kompiliert werden.

In den meisten Fällen ist das natürlich nicht sinnvoll, weil damit die Dynamik der Scriptsprache verloren geht. Und hier setzt JIT an: Der JIT-Compiler prüft konstant, welche Programmteile ausgeführt werden. Erkennt der Compiler Stellen, die immer wieder ausgeführt werden und sich dabei nicht verändern, markiert er diese als «heiss» und legt sie als Maschinencode ab. Bei der nächsten Ausführung muss der Code damit nicht mehr interpretiert werden, was einen enormen Geschwindigkeitsgewinn bringt.

Doch Achtung: Im Vergleich zu PHP 7.4 sind mit PHP 8.0 und JIT bei Web-Applikationen keine Quantensprünge zu erwarten. Dazu sind bei den meisten Web-Applikationen die rechenintensiven Operationen schlichtweg vernachlässigbar klein.

Hingegen macht JIT PHP neu auch für Anwendungen attraktiv, für welche die Entwickler*innengemeinde die Sprache bisher links liegen liess: Machine-Learning, Grafik-Rendering oder Datenanalyse, um nur einige zu nennen. Nicht zuletzt legt JIT auch die Basis für PHP-Erweiterungen, die selbst in PHP geschrieben sind. Bisher musste man dazu auf C als Programmiersprache zurückgreifen, um performante Erweiterungen zu schreiben. Das PHP-Ökosystem werden diese Neuerungen bestimmt weiterbringen.

Kontrovers: Attributes

Eine der Neuerungen, die für kontroverse Diskussionen in der PHP-Community gesorgt hat, sind Attributes. In vielen anderen Sprachen als Annotations bekannt, machen es Attributes möglich, Meta-Daten in einer strukturierten Form mitzugeben. Bis anhin musstest Du dir mit Docblocks behelfen, um Meta-Daten zu hinterlegen. Dass Attributes eine gute Sache sind, darüber ist sich die PHP-Community einig. Für Kontroversen hat viel mehr die Wahl der Syntax gesorgt, die zudem nachträglich wegen Inkompatibilitäten nochmals geändert werden musste.

#[ExampleAttribute]
class Foo
{
    #[ExampleAttribute]
    public const FOO = 'foo';
 
    #[ExampleAttribute]
    public $x;
 
    #[ExampleAttribute]
    public function foo(#[ExampleAttribute] $bar) { }
}

Constructor property promotion

Mit PHP 8 kannst Du die Klassendefinition und den Konstruktor für Wert- oder Datentransferobjekte nun auch kombinieren. Anstatt:

class Money 
{
    public Currency $currency;
 
    public int $amount;
 
    public function __construct(
        Currency $currency,
        int $amount,
    ) {
        $this->currency = $currency;
        $this->amount = $amount;
    }
}

kannst Du neu folgenden Code nutzen:

class Money 
{
    public function __construct(
        public Currency $currency,
        public int $amount,
    ) {}
}

Für die neue Syntax gibt es viele Variationen. Ein genauerer Blick auf den RFC lohnt sich: PHP RFC: Constructor Property Promotion

Neuer Return-Type: static

Bisher konntest Du self als Return-Type verwenden. Neu kannst Du z.B. bei einer Fabrikmethode korrekt static als Return-Type angeben. Das verleiht der Sprache noch ein kleines Stückchen mehr Typsicherheit.

class Test {
    public function createFromWhatever($whatever): static {
        return new static($whatever);
    }
}

::class auf Objekten

Eine kleine, aber feine Neuerung, wie wir finden: Mit PHP 8 kannst Du ::class auch auf Objekte anwenden, anstatt dafür get_class() nutzen zu müssen.

$object = new stdClass;
var_dump($object::class); // "stdClass"

Abschliessendes Komma in Parameterlisten

Abschliessende Kommas sind seit PHP 7.3 bereits für Methoden- und Funktionsaufrufe erlaubt. Mit PHP 8 ist nun auch in Parameterlisten dieses «Trailing Comma» valide. Fazit unseres Software-Engineering-Teams: 🎉

Vorher:

class Uri {
    private function __construct(
        ?string $scheme,
        ?string $user,
        ?string $pass,
        ?string $host,
        ?int $port,
        string $path,
        ?string $query,
        ?string $fragment // <-- 😠
    ) {
        ...
    }
}

Nachher:

class Uri {
    private function __construct(
        ?string $scheme,
        ?string $user,
        ?string $pass,
        ?string $host,
        ?int $port,
        string $path,
        ?string $query,
        ?string $fragment, // <-- 🎉
    ) {
        ...
    }
}

Neue Major-Version, einige Breaking Changes

PHP 8 ist eine neue Major-Version. Das bedeutet, dass einige Änderungen enthalten sind, die mit älterem Code nicht mehr kompatibel sind. Viele der Änderungen sind bereits seit einer der Minor-Versionen von PHP 7 als veraltet markiert, weshalb Du mit dem Wechsel auf PHP 8 generell keine Probleme haben solltest, wenn Du mit den Anpassungen in den vergangenen Versionen vertraut bist. Eine Liste mit allen Breaking Changes findest Du wie gehabt auf der Upgrade-Seite der PHP Group.

Ganz viele neue Features

Neben den erwähnten neuen Funktionen bietet PHP 8 noch eine ganze Menge an weiteren Neuerungen. Im Blog des Entwicklers Brent Roose findest Du eine tolle Übersicht zu allen Änderungen in PHP 8.

PHP 8.0 jetzt bei cyon verfügbar

Du kannst PHP 8.0 ab sofort auf Deinem Webhosting, Agencyserver oder Speedserver nutzen. Die neueste PHP-Version aktivierst Du, wie alle anderen verfügbaren PHP-Versionen, bequem in Deinem my.cyon-Konto. Eine Anleitung dazu findest Du in unserem Supportcenter: PHP-Versionsmanager

Neuer Spamfilter für noch sauberere Postfächer

738’365 E-Mails haben unsere Mailserver letzthin empfangen. An einem einzigen Tag, wohlgemerkt. 101’990 dieser E-Mails wurden als Spam markiert und automatisch in den Spam-Ordner verschoben. Bei 166’299 Stück war der sogenannte Spam-Score sogar so hoch, dass die Spamfilter die E-Mail abgewiesen haben. Die Zahlen zeigen eindrücklich, wie gross das Spam-Problem ist und wie wichtig es ist, wirksame Antispam-Mechanismen zu betreiben.

Neuer Spamfilter für sauberere Postfächer.

Für die Erkennung von Spam haben wir bis vor kurzem auf SpamAssassin gesetzt, das als «Quasi-Standard» in der Spambekämpfung gilt. Doch wie es mit Platzhirschen so ist: Plötzlich war die Weiterentwicklung des Open-Source-Tools zwischenzeitlich etwas eingeschlafen und gleichzeitig kam auch Bewegung in den Markt. So ist mit Rspamd in den letzten Jahren eine weitere Open-Source-Lösung in den Fokus gerückt, die einerseits auf bewährte Mechanismen von SpamAssassin setzt, aber gleichzeitig auch neue Ansätze integriert, um den Kampf gegen Spam neu anzugehen. Seit einigen Wochen nun haben wir komplett auf Rspamd umgestellt und SpamAssassin in den verdienten Ruhestand geschickt.

Doch was macht Rspamd nun anders als sein Vorgänger? Grundsätzlich geht Rspamd wie erwähnt bereits vieles schon mal ziemlich ähnlich wie SpamAssassin an. Dazu zählen beispielsweise DKIM- und SPF-Checks, diverse Tests, etwa zur RFC-Konformität von E-Mails und die Abfrage von «Realtime Blackhole Lists» (RBL) und anderer Stop-Listen.

Bayes-Filter, Office-Makros und vieles mehr

Mit Rspamd nutzen wir neu die Bayes-Engine. Dabei handelt es sich um einen Klassifikator, der, grob gesagt, Objekte nach statistischen Punkten in Gruppen einordnet. Während SpamAssassin aufgrund von einzelnen Wörtern Klassifizierungen vornahm, lässt Rspamd Wort-Gruppen klassifizieren, was gemäss den Entwicklern sehr viel effektiver sein soll.

Im Umgang mit E-Mail-Anhängen lassen wir ausserdem anstelle des Mailservers neu Rspamd entscheiden, wie damit umgegangen wird. So kümmert sich Rspamd auch um die Virenerkennung, kann Office-Makro-Viren erkennen und lernt zudem automatisch weiter dazu. Das hilft, Bedrohungen zu erkennen (und damit entsprechend zu behandeln), die beispielsweise von Virenscanner und Blocklisten noch gar nicht als direkte Treffer erkannt werden.

Auch Antwortmails behandelt das Antispam-Tool speziell. Nehmen wir an, dass Du Deinem Bruder eine E-Mail schreibst und er Dir daraufhin eine Antwort schickt. Rspamd erkennt, dass der Bruder auf eine von Dir initiierte E-Mail antwortet, merkt sich für eine festgelegte Zeitspanne die dazugehörigen Message-IDs und akzeptiert die Antwort-E-Mails direkt.

What’s next?

Rspamd hat noch weitere Features im Rucksack, über die wir uns derzeit ausgiebig Gedanken machen. Zum Beispiel die automatische Lernfunktion, um damit die statistischen Filter mit noch mehr Daten zu versorgen. Oder ein «Fuzzy-Check», eine weitere Klassifizierungsmethode auf Basis des Shingle-Algorithmus. Damit lässt sich Text erkennen, der nur leicht modifiziert ist.

Trotz der Umstellung auf das neue Antispam-Tool: An der Art und Weise, wie wir mit Spam & Co. verfahren, hat sich nichts geändert. RBL-Listen überprüfen wir genauso, wie wir auch weiter auf Waitlisten setzen. Ausserdem hast Du weiterhin die Möglichkeit, E-Mails zur Go-Liste hinzuzufügen oder E-Mails eines bestimmten Absenders von der Spam- und Virenprüfung auszunehmen. Oder Du setzt den Absender einfach auf die Stoplist: Dann werden E-Mails dieses Absenders automatisch gelöscht – ohne, dass Du sie je zu Gesicht bekommst.

Übrigens: Wenn Du herausfinden möchtest, wie eine eingehende E-Mail klassifiziert wurde, beziehungsweise welche Kriterien dazu geführt haben, dass die E-Mail als Spam markiert wurde, findest Du im Header der Nachricht alle relevanten Informationen zur Einstufung.

1.4 Mio. Module – npm jetzt bei cyon verfügbar

npm (ursprünglich die Abkürzung für Node Package Manager) ist DER Paketmanager für die JavaScript-Laufzeitumgebung Node.js. Den Befehl npm kannst Du neu auf unseren Webhosting-, Speedserver- und Agencyserver-Angeboten auf der Kommandozeile nutzen. Und das kannst Du alles damit anstellen:

1.4 Mio. Module – npm jetzt bei cyon verfügbar.

npm und Node.js für die Kommandozeile

npm basiert auf der Laufzeitumgebung Node.js. Deshalb ist mit npm auch automatisch Node.js auf Deinem Webhosting, Speedserver oder Agencyserver installiert. Mit npm und damit dem Zugriff zur npm-Registry sind über 1.4 Millionen Module und Pakete nur noch einen kleinen Installationsbefehl von Dir entfernt.

Moderne Web-Entwicklung

Aus einem modernen Entwicklungs-Workflow ist npm nicht mehr wegzudenken. Willst Du in Deinem Projekt Icons einbinden, ein CSS-Framework nutzen oder JavaScript-Bibliotheken installieren, ist der Befehl npm install -g meist die erste Anweisung, die Du in der entsprechenden Doku liest.

npm ist für Dich bei uns so vorkonfiguriert, dass Du diesen Anleitungen direkt folgen kannst. Die Option -g (für Global) installiert das entsprechende Modul für Deinen Hosting-Account im Home-Verzeichnis.

Static Site Generators

Neu kannst Du bei uns mit auf Node.js basierenden Static Site Generators wie Docusaurus, Hexo, Gatsby oder Nuxt die Website-Daten auch direkt auf dem Server erzeugen, anstatt sie zuerst lokal zu generieren und dann auf Dein Webhosting zu kopieren.

Tools, Tools, Tools…

Um npm hat sich ein Ökosystem gebildet, das jede Menge praktische Tools hervorgebracht hat. Ob Du mit Webpack und Browserify einzelne JavaScript-Module für den Browser bündeln möchtest, mit svgo SVG-Dateien optimieren willst oder mit node-qrcode einfach einen QR-Code auf der Kommandozeile anzeigst: Was bisher nur bei Dir lokal möglich war, funktioniert jetzt auch auf den cyon-Servern.

Inspiration für das, was Du mit npm install alles anstellen kannst, findest Du zum Beispiel auf der Awesome-Liste von Sindre Sorhus.

Task-Runner

Mit Task-Runnern wie Grunt oder Gulp kannst Du wiederkehrende Aufgaben automatisieren. Bilder beim Upload umwandeln, SASS in CSS übersetzen oder JavaScript-Dateien zusammenführen? Auf Deinem Webhosting ist das ab sofort dank npm und Node.js möglich.

(Noch) nicht möglich: Web-Applikationen

Bei Node.js und npm denkst Du sicher auch an den Betrieb von Applikationen wie Ghost oder Etherpad. Oder an Server-Side-Rendering in Tools wie Nuxt oder Gatsby. Eine Anbindung von Node.js an den Webserver ist bei uns zurzeit nicht vorhanden, womit Du solche Anwendungen nicht oder nur auf Umwegen betreiben kannst. Wir haben das Thema Node.js aber auf jeden Fall auf unserem Radar. 🙂

Kostenlose Icons: 19 Websites, die in keiner Linksammlung fehlen dürfen

Bist Du auf der Suche nach Icons für Dein Web-Projekt? Ähnlich wie zum Thema Stockfotos finden sich auch für Icons jede Menge Quellen im Netz, die Symbole zur freien Nutzung anbieten. Wir haben die besten Icon-Websites für Dich gesammelt.

Ob in Website-Designs, Interfaces von Web-Applikationen oder Social-Media-Posts, Icons sind allgegenwärtig. Auf diesen Websites solltest Du vorbeischauen, wenn Du Icons für Dein nächstes Projekt benötigst:

Material Design Icons

Material Icons

Das Design-System «Material» von Google ist bekannt. Passenderweise liefert Google gleich auch noch über 900 Icons im Material-Design zur Verwendung im Web, sowie für Android- und iOS-Projekte. Die Icons stehen unter der Open-Source-Lizenz «Apache License Version 2.0» zum Download bereit.

Noun Project

The Noun Project

The Noun Project hat grossgesteckte Ziele und will nichts weniger, als alle Bildsprachen unserer Welt zusammenbringen. Über 3 Millionen Icons hat die Noun Project-Community inzwischen onlinegestellt. Sie können alle unter einer Creative-Commons-Lizenz genutzt werden.

Smashing Magazine

Smashing Magazine

Das Design-Magazin «Smashing Magazine» hält immer wieder Freebies bereit, die einen Blick wert sind. Der regelmässige Besuch der Kategorie lohnt sich also.

Flaticon

Flaticon

Rund 3,5 Millionen vektorisierte Icons sind bei Flaticon zu finden. Ein Teil davon kann unter einer speziellen Flaticon-Lizenz und mit Namensnennung kostenlos genutzt werden. Flaticon bietet zudem jede Menge Funktionen. So lassen sich die Icons etwa in Kollektionen sammeln und direkt in der gewünschten Farbe oder als Icon-Font herunterladen.

Captain Icon

Captain Icon

Mario ist Captain Icon. Der Spanier bietet über 350 Icons zum Download, die unter einer Creative-Commons-Lizenz genutzt werden können.

Good Stuff No Nonsense

Good Stuff No Nonsense

Bei Good Stuff No Nonsense findet man Icon-Packs zu vielen verschiedenen Themen. Nebst einigen kostenlosen Packs bietet die Website auch kostenpflichtige Sammlungen an.

Dribbble

Dribbble

In der Designer*innen-Community Dribbble findet sich, nebst jeder Menge Inspiration, unter dem Suchbegriff «free icons» eine riesige Auswahl an hochstehenden Icon-Kreationen.

Iconfinder

Iconfinder

Rund 5 Millionen SVG-Icons sind in der Datenbank von Iconfinder abgelegt. Die Icons können nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden und stehen unter verschiedenen Lizenzen zur Verfügung.

GraphicBurger

Graphic Burger

GraphicBurger bietet nebst anderen Design-Elementen wie Mock-Ups oder UI-Kits auch eine Auswahl an qualitativ hochstehenden Icons an. Die Icons sind unter einer GraphicBurger-eigenen Lizenz kostenlos nutzbar.

Icons8

Icons8

Icons8 bietet 51’000 Icons im Flat-Design zum Download an. Die Icons können vor dem Download mit Effekten bearbeitet, in Farbe und Grösse verändert, oder beschriftet werden. Die Icons können kostenlos genutzt werden, sofern ein Link zur Icons8-Website gesetzt wird.

iconmonstr

iconmonstr

iconmonstr, ein Projekt des Deutschen Alexander Kahlkopf, bietet eine ständig wachsende Zahl von kostenlosen, einfachen Icons. Die Bilder stehen unter einer eigenen Lizenz.

Zondicons

Zondicons

Zondicons sind SVG-Icons, die für den Einsatz in digitalen Produkten wie Websites oder Apps entwickelt wurden. Die Icons des Kanadiers Steve Schoger können unter einer Creative-Commons-Lizenz genutzt werden.

IconStore

IconStore

IconStore, ein Projekt der Leute hinter CodyHouse, bietet Premium-Icons von ausgewählten Designern. Die Icons sind unter einer eigenen Lizenz kostenlos nutzbar.

365cons

365cons

365cons war ein Projekt der Designerin Amy Devereux. Sie stellte 2016 ein Jahr lang jeden Tag ein neues Icon online und experimentierte mit neuen Techniken und Stilen. Die nach wie vor sehenswerten Icons können unter der Open-Source-Lizenz MIT genutzt werden.

Feather

Feather

«Simply beautiful open source icons» verspricht Feather. Die Icons können in Farbe, Strichstärke und Grösse noch vor dem Download angepasst werden.

IconArchive

Iconarchive

Mehr als 700’000 Icons finden sich bei IconArchive. Etwas verwirrend: Die vorhandenen Icons stehen unter verschiedensten Lizenzen. Während manche Icons frei genutzt werden können, stehen andere unter einer Creative-Commons- oder MIT-Lizenz zur Verfügung.

dryicons

DryIcons

Das mazedonische Projekt beherbergt rund 6700 einzigartige Icons, die das Design-Studio in den letzten Jahren erstellt hat. Die Icons können unter einer eigenen Lizenz mit einem Backlink genutzt werden. Wer auf den Backlink verzichten will, findet dort auch eine Extended Lizenz, welche dies zulässt.

Font Awesome

Fontawesome

Font Awesome nennt sich selbst das beliebteste Icon-Set im Web und ist mehr als nur eine Sammlung schöner Icons. Mit einem eigenen Content-Delivery-Network (CDN), mit dem Du die Icons direkt auf Deiner Website einbinden kannst und einem grossen Fundus an Anleitungen zur Nutzung ist Font Awesome ein regelrechtes Icon-Ökosystem. Mittlerweile ist bereits Version 6 des beliebten Tools in Entwicklung.

Clarity

Clarity
Clarity ist ein ganzes Design-System des Technologie-Unternehmens VMware. Ein Teil des Systems ist die Icon-Bibliothek, die sich mittels NPM einbinden lässt. Alternativ kannst Du die MIT-lizenzierten Icons auch im SVG-Format direkt herunterladen.

Bleibt zum Schluss die Frage: Wie verwaltet man eigentlich seine stetig grösser werdende Iconsammlung? Wir nutzen dazu gern IconJar für macOS. Passenderweise bieten die Macher von IconJar gleich selbst eine Sammlung von (kostenlosen) Icons an.

Kennst Du weitere Icons-Websites, die in keiner gut sortierten Linkliste fehlen dürfen?