Mitarbeiterportrait: Yara Greuter

Frauen bei cyon sind leider noch in der Unterzahl. Umso mehr freut es uns, im heutigen Mitarbeiterportrait Yara Greuter vorzustellen. Sie arbeitet seit November 2012 bei uns im Backoffice und schaut dafür, dass neben ihrer Grafikagentur auch bei cyon alles rund läuft.

Mitarbeiterportrait Yara Greuter

Yara, wie bist Du zur Firma gestossen und was sind deine Aufgaben bei cyon?

Ich kannte cyon als Kundin und war beeindruckt vom netten Support sowie vom my.cyon-Backend. Eines Tages erschien die Stellenausschreibung für das Backoffice in meinem Twitterstream – et voilà. Seither kümmere ich mich um das cyon-Backoffice. Das heisst, ich bereite unter anderem die Buchhaltung vor und kümmere mich um Papierkram aller Art. Ab und zu fällt auch etwas Grafisches an.

Welche Aspekte Deines Jobs gefallen Dir besonders?

Der Austausch mit dem Team macht Spass, es gibt immer etwas zu lachen! Da ich selbst aus einem geeky Umfeld komme, fühle ich mich hier natürlich sehr wohl. Speziell schön ist, hinter die Kulissen schauen und die Entwicklung von cyon miterleben zu können. Obwohl ich von meiner Tätigkeit und meinem Pensum her ein wenig aus dem Rahmen falle, geniesse ich die Zeit, welche ich mit den anderen cyonistas verbringen darf. Sei es bei gemeinsamen Mittagessen oder an speziellen cyon-Events.

Zum Schluss: Was bedeutet Dir cyon ganz persönlich?

Hauptberuflich arbeite ich in einem Grafikstudio und bin wahnsinnig glücklich darüber, dass ich mein kleines Pensum hier bei cyon flexibel gestalten darf. Habe ich schon erwähnt, wie toll das Team ist? Für mich ist cyon ein Glücksfall!

Flat-File-CMS: Datenbank überflüssig

Wenn über Content-Management-Systeme (CMS) auf PHP-Basis diskutiert wird, sind dies in der Regel Systeme, die auf eine MySQL-Datenbank zugreifen. Doch es geht auch anders. Sogenannte Flat-File-CMS verzichten auf eine Datenbank, Inhalte und Konfigurationen werden ausschliesslich in Textdateien gespeichert.

Meist zeichnen sich diese Flat-File-CMS durch eine sehr einfache Bedienung aus und nutzen zum Teil die Verzeichnisstruktur, um den Seitenbaum zu generieren. Oft wird Markdown als Auszeichnungssprache verwendet, was die Bearbeitung von Texten sehr komfortabel gestaltet. Wir stellen Ihnen heute drei solche Flat-File-CMS kurz vor:

Statamic

Statamic - The friendliest CMS you’ll ever meet.
Statamic bietet Funktionen wie flexible Taxonomien, einstellbare Nutzerberechtigungen und ist in 13 verschiedenen Sprachen verfügbar.

Ausserdem bietet Statamic ein eigenes Control Panel, mit dem sich die Inhalte Ihrer Website bequem im Browser verwalten lassen.

Systemvoraussetzung: PHP 5.3+
Kostenpunkt: $29 für eine private Website
Website: statamic.com

Kirby

Kirby is a file-based cms
Die Struktur einer Kirby-Website wird durch Verzeichnisse und Dateien generiert und ist dadurch äusserst flexibel. Alternativ lässt sich Ihre Website aber auch über das Kirby-Panel im Browser verwalten.

Als ganz spezielles Schmankerl bietet Kirby eine Dropbox-Integration (bei uns mit einem Geekserver möglich), was ein FTP-Programm für die Aktualisierung der Dateien überflüssig macht.

Hinweis: Wir haben das Geekserver-Angebot per Ende Juli 2017 eingestellt.

Systemvoraussetzung: PHP 5.2+
Kostenpunkt: €30 pro Website (kommerziell oder privat)
Website: getkirby.com

Pico

A stupidly simple & blazing fast, flat file CMS
Pico zeichnet sich als absolutes Minimal-System aus, kann aber über Plugins um weitere Funktionen erweitert werden. Ähnlich zu Kirby erfolgt der Aufbau der Website mit Hilfe von Verzeichnissen und Dateien.

Dank einer Open-Source-Lizenz kann Pico auch selbst weiterentwickelt werden und steht kostenlos zur Verfügung.

Systemvoraussetzung: PHP 5.2.4+
Kostenpunkt: kostenlos, MIT-Lizenz
Website: pico.dev7studios.com

Fazit

Auch bei Flat-File-CMS gibt es Unterschiede in den Ansätzen wie eine Website aufgebaut wird und wie viel Funktionalität von Haus aus bei einem System dabei ist. Wer die Einfachheit von Markdown-Texten mag und sich nicht mit komplizierten Systemen herumschlagen möchte, liegt mit einem Flat-File-CMS garantiert richtig.

Haben Sie schon Erfahrungen mit einem der oben genannten Systeme gesammelt?

Selbstgehostete Dropbox-Alternative mit AeroFS

Die jüngsten Enthüllungen um die Spionierfreude der USA lassen ein getrübtes Licht auf Dienste wie Dropbox scheinen. Mittlerweile gibt es aber einige Alternativen zum sehr praktischen Cloud-Speicherdienst. Eine davon nennt sich AeroFS.
AeroFS auf einem Geekserver von cyon

Verschlüsselte Kommunikation

Bei AeroFS handelt es sich zwar um einen Dienst im Abomodell, dieser bietet aber selbst keinen Speicherplatz und kann dementsprechend Ihre Daten auch nicht einsehen. AeroFS stellt die Technologie zur verschlüsselten Übertragung bereit und bietet eine komfortable Verwaltung der einzelnen Clients. So ist AeroFS auch ohne zentralen Datenserver nutzbar, in diesem Fall werden die Daten einfach unter den einzelnen Computern geteilt. Sofern diese online sind.

AeroFS Team Server

Für einen wirklich funktionierenden Dateiaustausch in Teams ist es unumgänglich, einen zentralen, permanent erreichbaren Server zu betreiben, der sämtliche Dateiänderungen mit den Mitgliedern des Teams synchronisiert. Bei Dropbox übernehmen diese Aufgabe im Hintergrund die Server von Dropbox bzw. Amazon, die bekanntermassen in den USA stehen und so US-amerikanischem Recht unterliegen.

Mit Hilfe eines Geekservers und AeroFS lässt sich dieses letzte Puzzleteil ebenfalls in die Schweiz verlagern. AeroFS stellt dazu die Team Server-Software zur Verfügung, die unter anderem auch unter Linux genutzt werden kann. Innerhalb weniger Minuten steht so ein zentraler Datenspeicher zur Verfügung, der über einen verschlüsselten Kanal mit den einzelnen Clients kommuniziert.

Hinweis: Wir haben das Geekserver-Angebot per Ende Juli 2017 eingestellt.

Team Server installieren

Als Voraussetzung dient einer unserer Geekserver mit Ubuntu als Betriebssystem und natürlich ein kostenloses Konto bei AeroFS. Mit folgendem Befehl laden Sie die Team Server-Software auf Ihren Geekserver:
$ wget https://dsy5cjk52fz4a.cloudfront.net/aerofsts-installer.deb

Danach lässt sich mit folgendem Befehl die Software installieren:
$ sudo dpkg -i aerofsts-installer.deb

und entsprechende Abhängigkeiten nachsynchronisieren:
$ sudo apt-get install -f

Nun steht AeroFS zur Erstkonfiguration bereit und wird mit dem Befehl
$ aerofsts-cli
aufgerufen. Tragen Sie noch die benötigten Zugangsdaten ein, das war’s. Ihr Geekserver ist jetzt ein Datenserver.

Damit bei einem Neustart Ihres Geekservers auch der AeroFS-Dienst gestartet wird, tragen Sie zum Schluss folgenden Befehl in die Datei /etc/rc.local ein:
screen -dmS AeroFS /usr/local/bin/aerofs/aerofsts-cli

(Quelle: linux-community.de)

Update vom 25.07.2013
Unsere Anleitung beschreibt die Installation unter dem root-Benutzer. Sicherer ist es, wenn der Dienst unter einem eigens dafür angelegten Benutzer ausgeführt wird. Auf memus.de findet sich dazu eine tolle Anleitung.

Fazit

AeroFS bietet bereits die wichtigsten Features, die auch Dropbox im Angebot hat. Trotzdem ist deutlich spürbar, dass Dropbox schon ein Stückchen weiter ist. So fehlen bei AeroFS noch die Apps für die gängigen mobilen Betriebssysteme oder eine Web-Oberfläche, mit der sich Dateien von Unterwegs teilen lassen. Alles in allem ist AeroFS aber ein gute Alternative für jeden datenschutzbewussten Benutzer, der Wert auf eine einfache Bedienung legt.

Unser Entwicklungsteam sucht Verstärkung

Ab 1. Oktober (oder nach Vereinbarung) haben wir eine Stelle in unserem Entwicklungsteam zu besetzen.

Hast Du fortgeschrittene Kenntnisse in PHP5 (OOP), Javascript/AJAX, SQL und HTML, bist qualitätsbewusst und interessiert an neuen Technologien sowie Web-Standards?
@drdol in Aktion
Falls Dir ausserdem Freude an der Arbeit und eine transparente Atmosphäre am Herzen liegen, bist Du unsere perfekte Kandidatin oder unser perfekter Kandidat. Uns gibt es zwar bereits über 10 Jahre, doch wir gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Wir fördern innovatives Denken und verabscheuen angestaubte Prozesse.

Haben wir Dein Interesse geweckt oder kennst Du jemanden, der perfekt auf unser Jobprofil zugeschnitten ist? Alle Informationen zur offenen Position sowie dem Bewerbungsverfahren findest Du unter cyon.ch/jobs.

Wir freuen uns auf Dich.

Mehr Schutz bei gehackten E-Mail-Konten

Vielleicht ist das Ihnen auch schon passiert: Sie sind in den Ferien und lesen Ihre E-Mails auf dem mitgebrachten Tablet über das Hotel-WLAN. Nach den Ferien erhalten Sie von Ihren Freunden plötzlich Mitteilungen, sie hätten seltsame E-Mails oder sogar Viren von Ihnen erhalten. Was ist passiert? Ihr E-Mail-Passwort wurde gehackt.

Zusätzlicher Schutz bei cyon

Wir rollen zur Zeit auf sämtlichen Servern eine neue Konfiguration für den E-Mail-Dienst aus. Grösste Verbesserung dieser Konfiguration ist die sogenannte Outgoing Spam Protection, also das Prüfen von zu versendenden E-Mails.

Bis anhin haben unsere Spamfilter nur ankommende E-Mails geprüft und Sie so vor einer Spamflut bewahrt. Mit dieser neuen, ausgehenden Spamprüfung lässt sich der Missbrauch von E-Mail-Konten nun effektiver verhindern.

In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass unsere Server wegen gehackten E-Mail-Passwörter auf einer Blacklist gelandet sind. Davon waren auch andere Kunden auf dem gleichen Server betroffen, indem sie temporär keine E-Mails mehr versenden konnten. Auch wenn es noch andere Gründe für die angesprochenen Blacklist-Einträge gibt, dürfte dieses Problem nun stark eingedämmt sein.

Was passiert bei falschem Alarm?

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass eine reguläre E-Mail von Ihnen als Spam oder schadhaft erkannt wird, quittiert dies Ihr E-Mail-Programm mit einer Fehlermeldung:

Meldung bei schadhafter E-Mail

Meldung bei schadhafter E-Mail

Versuchen Sie dann den Text umzuformulieren oder die E-Mail alternativ über unser Webmail zu versenden. Selbstverständlich steht Ihnen auch unser Support-Team bei Fragen zu diesem Thema gerne zur Seite.