Sparen Zeit und Papier: Sammelrechnungen

Bis anhin erhielten Sie von uns für jedes Abonnement eine einzelne Rechnung. Doch damit ist jetzt Schluss. Mit unseren neuen Sammelrechnungen sparen Sie Zeit und Nerven. Und ganz nebenbei sparen wir auch Papier und E-Mails.

Weniger Rechnungen, mehr Zeit für Kaffee.

Weniger Rechnungen, mehr Zeit für Kaffee. Bildquelle

Aus vielen mach eins

Neu werden Abonnemente, die in einem Zeitraum von zwei Wochen fällig werden, automatisch auf einer Sammelrechnung zusammengefasst und dort detailliert aufgelistet. Dies geschieht natürlich ausschliesslich, wenn der Halter und der Rechnungskontakt der Abos übereinstimmen. So bleibt separat, was separat bleiben muss.

Sammelrechnungen für alle

Haben Sie gerade einige .ch-Domains zu uns transferieren lassen? Unsere Sammelrechnungen sind automatisch für alle Kunden aktiv, Sie brauchen also keine Einstellungen in Ihrem my.cyon-Konto zu ändern.

Übrigens: Die Funktion, mit der Sie mehrere Rechnungen in einem Rutsch begleichen können, steht Ihnen selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.

Sicherheitslücke Poodle: Wir deaktivieren SSLv3 am 22.10.2014

Dieses Jahr werden IT-Sicherheitskräfte auf Trab gehalten: Nach Heartbleed im Frühling und Shellshock im vergangenen Monat wurde diese Woche eine neue Schwachstelle mit dem wohlklingenden Namen Poodle entdeckt.

Bei Poodle handelt es sich zwar nicht unbedingt um eine akute Katastrophe, doch ist das Problem ernst zu nehmen, da potentiell verschlüsselte Verbindungen entschlüsselt werden können.

Glücklicherweise befindet sich die Lücke Poodle in einem uralten Protokoll (SSLv3), welches bereits vor 15 Jahren durch den Nachfolger TLS 1.0 abgelöst wurde. Doch bis heute steht SSLv3 als sogenannter Fallback zur Verfügung und kann Erzwungen werden, indem Verbindungen über das neuere Protokoll TLS geblockt werden.

SSLv3 wird deaktiviert

Dank des hohen Alter von SSLv3 ist die Lösung des Problems einfach: SSLv3 muss abgeschaltet werden. Da alle gängigen Browser seit vielen Jahren TLS 1.0 unterstützen, ist das kaum ein Problem. Einzig Benutzer des Internet Explorers 6 unter Windows XP bleiben aussen vor. Aber selbst Windows XP unterstützt TLS 1.0, sofern später veröffentlichte Updates eingespielt wurden.

Wir deaktiveren deshalb die Unterstützung von SSLv3 auf sämtlichen Servern (Webhosting, Speedserver und Agencyserver) sowie auf unseren eigenen Diensten wie Webmail oder my.cyon

am Mittwoch, den 22. Oktober 2014.

Wenn Sie ein SSL-Zertifikat installiert haben und SSLv3 zwingend anbieten müssen, setzen Sie sich bitte unter mail@cyon.ch mit uns in Verbindung.

Poodle – die Abkürzung für Padding Oracle On Downgraded Legacy Encryption.

Poodle – die Abkürzung für Padding Oracle On Downgraded Legacy Encryption. Bildquelle.

Falls Sie noch weiter in die Thematik von Poodle eintauchen möchten, finden Sie z.B. bei heise, Wikipedia oder bei den Entdeckern des Bugs weiterführende Informationen.

Neuer, schneller, besser: MySQL 5.5 kommt

Ab 21. Oktober 2014 aktualisieren wir die Datenbank-Software MySQL auf unseren Servern. Neu wird MySQL in der Version 5.5 zum Einsatz kommen.

Gegenüber der Vorgängerversion sind einige Funktionen dazugekommen und diverse alte Zöpfe wurden abgeschnitten. Trotz diesen Änderungen sollte Ihre Website auch in Verbindung mit der neuen Version problemlos funktionieren, gibt es die Version doch schon seit 2009. Alle aktuellen Versionen der gängigen Content-Management-Systeme (CMS) sind mit MySQL 5.5 kompatibel. Neuere Versionen von moodle benötigen mindestens MySQL 5.5, andere CMS werden hier bestimmt nachziehen.

Mehr Tempo

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MySQL 5.5 bringt vor allem Verbesserungen im Unterbau, die sich in einem spürbaren Geschwindigkeitszuwachs äussern. Die Besucher Ihrer Website dürften nach unserem Update also noch ein wenig schneller bedient werden.

Sonderfall «alte Passwörter»

Bei einigen Kunden sind Passwörter für die eingerichteten Datenbank-Benutzer noch in einem alten Format (Hash) abgespeichert. In diesem Fall muss das Passwort vor der MySQL-Aktualisierung neu gesetzt werden, da ansonsten die entsprechenden Datenbank-Verbindungen nicht mehr funktionieren werden. Sollten Sie von diesem Umstand betroffen sein, haben Sie von uns bereits eine E-Mail mit detaillierten Informationen erhalten.

Fragen?

Haben Sie Fragen zu dieser Aktualisierung? Schreiben Sie uns eine E-Mail an mail@cyon.ch oder hinterlassen Sie uns einen Kommentar. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite.

Ziehen Sie Ihre .ch-Domains zu uns: Ein Klick – und fertig!

Wir haben schon mehrfach darüber berichtet: SWITCH wird seine Tätigkeit als Registrar voraussichtlich ab Anfang 2015 aufgeben und 1.2 Millionen Domains müssen umziehen.

Als SWITCH-Partner bieten wir Ihnen einen sicheren Hafen für alle Ihre Domains und Sie kommen in den Genuss von günstigeren Preisen und zahlreichen weiteren Vorteilen.

Einzigartiger Transfer-Automat

Und das Umziehen Ihrer Domains ist jetzt so einfach wie nie zuvor:

  1. Tippen Sie auf unserer Transfer-Seite ihre SWITCH User-ID und Ihr SWITCH Passwort ein.
  2. Fertig.
Unser einzigartiger Transfer-Automat macht das Umziehen Ihrer Domains zum Kinderspiel

Unser einzigartiger Transfer-Automat macht das Umziehen Ihrer Domains zum Kinderspiel

Was passiert nach der Eingabe meiner Daten?

Nachdem Sie Ihre Daten dem Transfer-Automaten mitgeteilt haben, werden diese verschlüsselt übertragen und bei uns zwischengespeichert. Danach erstellt unser Transfer-Automat ein my.cyon-Konto für Sie (sofern Sie nicht bereits eines besitzen) und holt sich anschliessend die Liste mit Ihren Domains sowie den benötigten Transfercodes. Zum Schluss startet der Automat die gewünschten Transfers und löscht Ihre SWITCH-Zugangsdaten aus seinem Gedächtnis.

Sobald der Transfer abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Der gesamte Umzug dauert in der Regel weniger als eine Stunde.

Manueller Transfer weiterhin möglich

Falls Sie Ihre SWITCH-Zugangsdaten ganz grundsätzlich niemandem verraten möchten, ist ein manueller Transfer optional weiterhin möglich. Auch mit dieser Methode ist ein Umzug relativ schnell erledigt – empfiehlt sich jedoch eher Personen mit entsprechender Erfahrung.

Erweiterte Funktionen bereits geplant

Für etwas komplexere Szenarien sind zwei zusätzliche Ausbaustufen des Transfer-Automaten bereits in Planung:

Transfer einer Teilmenge

Wenn Sie nur einen Teil Ihrer Domains transferieren möchten, empfehlen wir, noch etwas zu warten oder auf den manuellen Transfer auszuweichen. Wir werden den Transfer-Automaten in den kommenden Wochen noch mit einer entsprechenden Funktion versehen.

Übernahme verschiedener Rollen

SWITCH kennt (so wie wir auch) drei Rollen für Domains: Den Halter, den Rechnungskontakt und den technischen Kontakt. Da SWITCH die E-Mailadresse von allfälligen zusätzlichen Kontakten aus Datenschutzgründen nicht zugänglich macht, können wir die zusätzlichen Kontakte nicht direkt übernehmen. Sie können nach Abschluss des Transfers bei uns ohne Weiteres die gewünschten Kontakte wieder eintragen. Falls Sie jedoch ein grösseres Portfolio mit vielen verschiedenen Kontakten umziehen müssen, kann das schnell aufwändig werden. In diesem Fall empfehlen wir ebenfalls noch zu warten, eine entsprechende Erweiterung ist ebenfalls in Entwicklung.

Transferieren Sie heute – ohne Mehrkosten

Durch den Umzug Ihrer Domains entstehen keine doppelten Kosten, da die bestehende Vertragslaufzeit übernommen wird. Sofern Sie für die geplanten Erweiterungen des Transfer-Automaten keinen Bedarf haben, legen wir Ihnen ans Herz, den Umzug am besten schon heute durchzuführen. So sind Ihre Domains in trockenen Tüchern und allfällige Hektik in letzter Minute bleibt Ihnen erspart. Legen Sie gleich los.

Neuer Bug Shellshock bei cyon bereits geschlossen

Erinnern Sie sich an den Heartbleed-Bug? Seit gestern ist eine neue Schwachstelle mit dem Spitznamen “Shellshock” bekannt geworden, welche vermutlich noch schlimmer ist. So meint z.B. der Sicherheitsexperte Robert Graham:

Diverse Medien wie heise oder auch DIE ZEIT, watson oder 20 Minuten haben bereits über Shellshock berichtet.

Sind die Server von cyon sicher?

Wir haben kurz nach Bekanntwerden des Bugs sämtliche Systeme umgehend gepatcht. Seit gestern Abend ab spätestens 22:10 Uhr sind alle Systeme sicher und der Bug mit der Nummer CVE-2014-6271 ist geschlossen.

Inzwischen ist noch ein Nachfolge-Bug mit der Nummer CVE-2014-7169 bekannt geworden, der aber als weniger gefährlich eingestuft wurde. Sobald entsprechende Patches zur Verfügung stehen, werden diese ebenfalls umgehend überall eingespielt.

Update vom 26.09.2014, 11:45 Uhr

Der Nachfolge-Bug CVE-2014-7169 ist nun ebenfalls auf sämtlichen Systemen geschlossen.

Muss ich noch etwas unternehmen?

Von dem Bug sind nebst Linux auch Systeme wie OS X, iOS oder Android betroffen. Sobald die Hersteller entsprechende Patches ausliefern, sollten Sie diese umgehend einspielen.

Wir werden diesen Artikel gegebenenfalls mit entsprechenden Hinweisen aktualisieren.

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