Lehrstelle 2017 – Wir machen Dich zum Applikationsentwickler

Nach etwas über 13 Jahren im Geschäft ist es soweit: Wir schreiben unsere erste Lehrstelle aus. Per August 2017 bieten wir einer Lernenden bzw. einem Lernenden einen Platz als Informatiker/-in EFZ Applikationsentwicklung.

Lehrstelle 2017 – Wir machen Dich zum Applikationsentwickler

Voll dabei ab Tag eins

Die Ausbildung zum Informatiker EFZ Applikationsentwicklung dauert vier Jahre und bietet eine Menge Abwechslung. Selbstverständlich erhältst Du während Deiner Lehre auch Einblick ins Customer Support-Team und kannst bei unseren System Engineers Luft schnuppern. Langweilig wird es Dir bei uns also garantiert nicht.

Wir halten nichts von unnötiger Hierarchie und Gärtchendenken. Ab Tag eins bist Du vollständiges Mitglied in unserem Team. Der einzige Kaffee, den Du zubereitest, ist Dein eigener. Ausser Du magst Kaffee nicht 😉

Modernes Software Engineering

Deine Kollegen aus dem Software Engineering zeigen Dir, wie Du professionell und nach dem aktuellsten Stand der Technik Software entwickelst. Du planst, entwickelst und betreust unsere Kundenplattform my.cyon und unser internes Kundenverwaltungssystem froox. Dabei automatisierst Du was das Zeug hält. Falls Du die Berufsmatur machen möchtest, unterstützen wir Dich dabei.

An zwei Tagen in der Woche wirst Du ausserdem die Berufsfachschule in Muttenz und Pratteln besuchen. Dazu kommen während der gesamten Ausbildung überbetriebliche Kurse (ÜK), die Dir zusätzliche Praxiskenntnisse vermitteln.

Bist Du unsere Kandidatin/unser Kandidat?

Wir suchen eine junge, aufgestellte Person, die gerne in einem belebten Umfeld und mit uns im Team arbeiten möchte. Freude und Respekt sind die beiden wichtigsten Werte in unserer Firma. Wenn Du Dich für Computer ganz allgemein und fürs Internet im Speziellen interessierst, stehen die Chancen gut, dass Du im kommenden Sommer die/der erste Lernende in der cyon-Geschichte wirst.

Fenster auf

Damit eröffnen wir das Bewerbungsfenster für die Lehrstelle als Informatiker/-in EFZ Applikationsentwicklung offiziell. Bist Du an der Stelle interessiert? Unter cyon.ch/jobs haben wir sämtliche Informationen zur Lehrstelle und zum Bewerbungsverfahren für Dich zusammengestellt. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung 🙌

Mit cyon kostenlos an die Frontend Conference 2016

Am 1. September ist es wieder soweit: In Zürich treffen sich Frontendentwickler, Webdesigner und alle, die sich für Themen wie Web-Technologien, User-Experience (UX) oder Mensch-Computer-Interaktion (HCI) interessieren zur bereits sechsten Ausgabe der Frontend Conference.

Wir schicken Dich mit etwas Glück gratis an die Frontend Conference in Zürich.

Wir schicken Dich mit etwas Glück gratis an die Frontend Conference in Zürich.

Während zwei Tagen kann man den spannenden Talks ausgewiesener Experten lauschen, sich mit Gleichgesinnten austauschen und feine Basler Glacé essen. Wir sind nämlich ein weiteres Mal als Sponsor präsent und nehmen unsere Tiefkühltruhe gefüllt mit Leckereien mit.

Spannende Gespräche und feine Glacé am cyon-Stand.

Spannende Gespräche und feine Glacé am cyon-Stand. Foto: Claudio Schwarz/Frontend Conference Association

3 Tickets zu gewinnen

Die Frontend Conference 2016 ist nochmals etwas grösser als die Ausgabe im vergangenen Jahr. Mit 400 Teilnehmern ist die Konferenz um 100 Plätze gewachsen. Einige wenige Late Bird-Tickets sind noch erhältlich. Vielleicht sind Sie aber auch gratis mit dabei. Machen Sie an unserer Verlosung mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eines von drei Tickets im Wert von je CHF 700.-. Mit folgendem Formular nehmen Sie an der Verlosung teil:

3 x 1 Ticket für die frontendconf.ch 2016 gewinnen.

Tipp: Die Teilnahmemöglichkeiten lassen sich kombinieren. Die Option «Gewinnspiel auf Twitter teilen» kann einmal pro Tag genutzt werden. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

  • Verlost wird 3 x 1 Ticket für die Frontend Conference 2016 (frontendconf.ch) in Zürich. Eine Barauszahlung des Preises ist ausgeschlossen.
  • Teilnahmeschluss ist der 24.08.2016, 12:00 Uhr.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle Personen die das 18. Altersjahr vollendet haben. Mitarbeiter der cyon GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Die Gewinner werden nach Teilnahmeschluss innerhalb 24 Stunden mithilfe von Rafflecopter per Zufallsgenerator bestimmt und per E-Mail informiert.
  • Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass sein Name im Fall des Gewinns auf der Website und den Social-Media-Profilen der cyon GmbH veröffentlicht wird.
  • Die Übergabe des Tickets an die Gewinner erfolgt persönlich an der Frontend Conference 2016.
  • Wir behalten uns vor, die Verlosung jederzeit zu ändern, anzupassen oder zu beenden und Teilnehmer bei Missbrauch nachträglich von der Teilnahme auszuschliessen.
  • Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

404 Seite nicht gefunden? Zehn HTTP-Statuscodes, die Sie kennen sollten

Einer 404-Seite sind Sie mit Sicherheit schon einmal begegnet. Dem HTTP-Statuscode 200 sowieso. Wir zeigen Ihnen heute, was HTTPS-Statuscodes sind und welche Sie kennen sollten.

404 Seite nicht gefunden? 10 HTTP-Statuscodes die Sie kennen sollten

Was ist ein HTTP-Statuscode?

HTTP-Statuscodes werden von einem Webserver als Antwort auf Anfragen von Clients (also z.B. einem Browser) zurückgeliefert. Damit weiss der Client, ob seine ursprüngliche Anfrage verarbeitet werden konnte oder ob Fehler aufgetreten sind.

HTTP-Statuscodes sind dreistellige Zahlen und in fünf Klassen eingeteilt. Die erste Ziffer bestimmt dabei die Klasse. Dank den Statuscodes weiss ein Client, wie er eine Antwort vom Server einordnen muss und welche weiteren Schritte nötig sind.

101 – Switching Protocols

Die Statuscodes aus dem 100er-Bereich dienen dem Informationsaustausch, während die Anfrage noch bearbeitet wird. Für den Bereich stehen lediglich drei verschiedene Codes, nämlich 100, 101 und 102 zur Auswahl. 101 bedeutet dabei «Switching Protocols» und wird beispielsweise vom Server gesendet, wenn dieser über das modernere HTTP/2-Protokoll kommunizieren kann, die Anfrage aber über HTTP/1.1 geschickt wurde.

200 – Alles ok, weitermachen

Statuscodes aus dem 200er-Bereich signalisieren, dass die Anfrage erfolgreich verarbeitet werden konnte. So hat Ihr Browser von unserem Server in der Antwort den Statuscode 200 «OK» erhalten und stellt nun die übertragenen Daten (also diesen Blogbeitrag) dar.

301 – Wir sind umgezogen

Der Code 301 «Moved Permanently» signalisiert, dass die angeforderte URL neu unter einer anderen Adresse zu finden ist. Der Browser fordert automatisch diese neue URL an und speichert die Weiterleitung in seinem Cache, damit die Weiterleitung bei einem erneuten Aufruf nicht vom Server angefordert werden muss.

302 – Gefunden

Auch 302 «Found» lässt den Browser wissen, dass die angeforderte URL unter einer anderen Adresse zu finden ist. Im Gegensatz zu 301 ist diese Weiterleitung jedoch nicht dauerhaft und wird vom Browsers daher auch nicht im Cache gespeichert. Der Browser fragt also auch in Zukunft weiterhin die ursprüngliche URL ab. Der Code 302 wird oft einfach temporäre Weiterleitung genannt.

401 – Passwortschutz

Mit 401 «Unauthorized» teilt der Server mit, dass für die Anzeige des angeforderten Inhalts ein Benutzername und Passwort nötig ist. Wie Sie Inhalte mit einem Passwort schützen, erfahren Sie in unserem Supportartikel «Wie kann ich einen Ordner oder eine Datei vor fremdem Zugriff schützen?».

403 – Verboten

Zeigt Ihr Browser 403 «Forbidden» an, fehlen die nötigen Zugangsberechtigungen. Das kann aufgrund eines falschen Passworts für einen passwortgeschützten Inhalts sein. Möglicherweise sind aber auch die Dateiberechtigungen nicht korrekt gesetzt.

404 – Seite nicht gefunden

Der HTTP-Statuscode, der vermutlich am Häufigsten anzutreffen ist. 404 «Not Found» signalisiert, dass die angeforderte URL nicht existiert, der Server darunter also keinen anzeigbaren Inhalt finden konnte. Die 404-Seite wird von Webentwicklern gerne genutzt, sich kreativ auszutoben, wie der Blog FourZeroFour zeigt.

451 – Zensierter Inhalt

Seit Februar 2016 steht Webentwicklern ein neuer Statuscode zur Verfügung. 451 «Unavailable For Legal Reasons» kann verwendete werden, wenn Inhalte aufgrund von gerichtlicher Anweisung vom Netz genommen werden muss. 451 spielt dabei auf den dystopischen Roman Fahrenheit 451 an.

500 – Da läuft was schief

Der Code 500 «Internal Server Error» bedeutet, dass auf Serverseite etwas nicht wie gewünscht funktioniert hat. Die Ursache dafür kann an ganz verschiedenen Orten liegen. Oft ist für die Meldung aber eine Anweisung in der .htaccess-Datei, eine Update eines CMS oder die Installation eines Plugins verantwortlich. Hat eine Website kurz zuvor noch einwandfrei funktioniert, empfiehlt es sich, allfällige Änderungen wieder rückgängig zu machen.

503 – Nicht verfügbar

Mit 503 «Service Unavailable» signalisiert der Server, dass der Server vorübergehend nicht antworten kann. Das kann aufgrund von Wartungsarbeiten sein. Oft sind auch Faktoren wie ein volles Webhosting oder das Erreichen von anderen Limiten dafür verantwortlich. Wird über längere Zeit der Code 503 gemeldet, hilft unser Support-Team gerne bei der Fehlersuche.

Alle Codes

Neben den erwähnten, stehen im HTTP-Protokoll noch eine ganze Menge anderer Statuscodes zur Auswahl. Einen Überblick finden Sie zum Beispiel beim W3C, auf httpstatuses.com oder bei Wikipedia.

Verbindung sicher? Das verraten die drei beliebtesten Browser

Websites, die verschlüsselte Verbindungen per HTTPS unterstützen, gehören noch lange nicht zum Standard. Dies lag lange Zeit daran, dass SSL-Zertifikate meist nur kostenpflichtig erhältlich waren. Dank Let’s Encrypt hat sich das geändert.

Verschlüsselung ist aber eben auch alles andere als trivial und nützliche Informationen zur Verbindung werden nicht von allen Browsern geliefert. Wir zeigen heute, welche Informationen die drei beliebtesten Browser zu verschlüsselten Websites anzeigen und was Sie daraus lesen können.

Google Chrome

Google Chrome bietet in seinen Entwickler-Tools (Ansicht > Entwickler > Entwickler-Tools) eine eigene Rubrik «Sicherheit» in der alle relevanten Informationen angezeigt werden. Die Option erreichen Sie auch, wenn Sie auf das Schlossymbol in der Adresszeile klicken und dann die Option «Details» wählen.

Im Idealfall präsentiert sich die Rubrik «Sicherheit» komplett in grün:

Chrome hat keine Probleme mit der verschlüsselten Verbindung festgestellt.

Chrome hat keine Probleme mit der verschlüsselten Verbindung festgestellt.

  1. Das Zertifikat ist gültig
  2. Die Verbindung ist mit einer starken Protokoll-Version und sicheren Cipher-Suites gesichert
  3. Alle externen Ressourcen sind ebenfalls über eine sichere Verbindung eingebunden

Damit wissen Sie, die Verbindung zur aufgerufenen Website ist mit einem gültigen Zertifikat verschlüsselt und es kommen moderne Protokolle und Verschlüsselungsmethoden zum Einsatz. Ausserdem werden auch externe Inhalte über sichere Verbindungen geladen.

Und so präsentiert sich die Ansicht bei Problemen:

Die angezeigte Website enthält Mixed Content.

Die angezeigte Website enthält Mixed Content.

  1. Das Zertifikat ist gültig
  2. Die Verbindung ist mit einer starken Protokoll-Version und sicheren Cipher-Suites gesichert
  3. Die Seite enthält eine Quelle, die über HTTP geladen und damit über eine unverschlüsselte Verbindung übertragen wird.

Die Seite enthält sogenannten «Mixed Content». Da es sich lediglich um ein Bild handelt, wird der Inhalt trotzdem angezeigt. In der Adresszeile ist jedoch kein grünes Schloss zu sehen.

Mit einem Klick zeigt Chrome Details zu den Inhalten, die Probleme verursachen.

Mit einem Klick zeigt Chrome Details zu den Inhalten, die Probleme verursachen.

Tipp: Lassen Sie Chrome unsichere Verbindungen speziell kennzeichnen. Die Option «Mark non-secure origins as non-secure» unter chrome://flags markiert unsichere Verbindungen mit einem durchgestrichenen Schloss-Symbol in der Adresszeile.

Firefox

Gegenüber Chrome sind die Informationen zur Verschlüsselung in Firefox nicht ganz so ausführlich. Die gesuchten Informationen lassen sich jedoch mühelos mit einem Klick auf das Schloss-Symbol und danach auf das Pfeil-Symbol anzeigen.

Ist mit der verschlüsselten Verbindung alles in Ordnung, meldet Firefox, dass die Verbindung sicher ist. Ausserdem wird angezeigt, durch welche Zertifizierungsstelle (Certification Authority) das SSL-Zertifikat ausgestellt ist. Mit einem weiteren Klick auf «Mehr Informationen» lassen sich Details zum Zertifikat, dem verwendeten Protokoll und den Cipher-Suite einsehen.

Firefox meldet keine Probleme mit der verschlüsselten Verbindung.

Firefox meldet keine Probleme mit der verschlüsselten Verbindung.

Bestehen Probleme mit der Verbindung, ist das Schloss in der Adresszeile ausgegraut und mit einem gelben Achtung-Symbol versehen. Ein Klick auf das Schlossymbol fördert eine kurze Beschreibung zur Ursache des Problems zu Tage. Ein direkter Verweis auf die Quelle des Problems fehlt zwar, ein Klick auf «Weitere Informationen» führt jedoch jedoch auf einen Support-Artikel der beschreibt, wie sich solche Inhalte blockieren lassen.

Firefox meldet Inhalte, die über eine unverschlüsselte Verbindung eingebunden sind.

Firefox meldet Inhalte, die über eine unverschlüsselte Verbindung eingebunden sind.

Safari

Im Vergleich zu Firefox und Chrome sind die Informationen zur HTTPS-Verbindung in Safari sehr bescheiden. Wird bei einer funktionierenden verschlüsselten Verbindung noch das Schloss-Symbol angezeigt, fehlt bei einer teilweise verschlüsselten Verbindung jeglicher visueller Hinweis.

Safari meldet keine Probleme mit der Verschlüsselung und zeigt bei Bedarf Genaueres zum SSL-Zertifikat.

Safari meldet keine Probleme mit der Verschlüsselung und zeigt bei Bedarf Genaueres zum SSL-Zertifikat.

Will man sich ein genaueres Bild verschaffen, bleibt nur der Weg über die Konsole in den Entwickler-Tools (Entwickeln > Web-Inspektor anzeigen). Sie verrät, dass unsichere Elemente geladen wurden.

Eine visuelle Warnung, dass unsichere Inhalte geladen wurden, erscheint erst nach einem Klick in die Adresszeile.

Eine visuelle Warnung, dass unsichere Inhalte geladen wurden, fehlt.

Chrome und Firefox vorbildlich

Der Vergleich zeigt: In Google Chrome sind die Informationen zu verschlüsselten Verbindungen am einfachsten zu finden. Ausserdem helfen Verknüpfungen zu den Elementen, welche Probleme verursachen, die Fehlerquelle zu eliminieren. In Firefox sind die Informationen nicht ganz so ausführlich und etwas umständlicher zu finden. Safari macht es einem regelrecht schwer, die gewünschten Informationen zu finden. Wer gerne weiss, wie es um die Sicherheit der Verbindung zu einer Website steht, dem sei darum der Einsatz von Chrome oder Firefox empfohlen.

Möchten Sie wissen, wie Ihr Browser bei problematischen SSL-Verbindungen reagiert? Unter badssl.com lassen sich alle möglichen Szenarien simulieren.

WordPress umziehen: Dank WP-CLI schnell und unkompliziert

WordPress treibt nicht nur über 25% aller Websites dieser Welt an, sondern ist auch bei unseren Kunden das mit Abstand beliebteste Content-Management-System (CMS). Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Ihrer WordPress-Website auf ein anderes Webhosting umziehen, ohne dass dabei Daten verloren gehen. WP-CLI macht’s möglich.

Mit WP-CLI ist der Umzug einer WordPress-Website schnell erledigt.

Mit WP-CLI ist der Umzug einer WordPress-Website schnell erledigt.

WP-CLI steht für «WordPress Command Line Interface». Mit dem Open-Source-Tool lässt sich eine WordPress-Installation komplett über die Kommandozeile verwalten. In unserem Artikel WP-CLI: WordPress einfach auf der Kommandozeile verwalten erklären wir, wie Sie WP-CLI auf Ihrem Webhosting installieren.

Mit einer kompletten WordPress-Installation umziehen

Der Umzug einer kompletten WordPress-Website besteht aus den folgenden drei Schritten:
1. Datenbank exportieren
2. Daten transferieren
3. Installation am neuen Ort konfigurieren

Ist sowohl auf den alten wie auch auf den neuen Server Zugriff per SSH möglich und jeweils WP-CLI installiert, kann’s losgehen. Wir gehen davon aus, dass die Website am neuen Ort unter der gleichen Domain wie vorher erreichbar sein soll.

1. Datenbank exportieren

Als Erstes exportieren wir die Datenbank auf dem alten Server. Wir verbinden uns dazu per SSH zum alten Server und wechseln ins Verzeichnis, in dem sich die WordPress-Installation befindet. Mit dem Befehl wp db export exportieren wir die Datenbank. Die exportierte Datenbank befindet sich danach im aktuellen Verzeichnis und trägt den Namen name_der_datenbank.sql.

2. Daten transferieren

Da die alte WordPress-Installation per SSH erreichbar ist und auch der neue Server per SSH angesprochen werden kann, ist das Zwischenspeichern der WordPress-Dateien auf dem lokalen Rechner nicht nötig. Wir verbinden uns per SSH auf den neuen Server, wechseln ins Verzeichnis in welches wir WordPress installieren möchten und führen folgenden Befehl aus:

scp -rv benutzer@alterserver.tld:pfad/zu/dateien/ .

Dabei ersetzen wir benutzer@alterserver.tld mit den Zugangsdaten zum alten Server. Der Teil pfad/zu/dateien/ entspricht dem Pfad, in dem die WordPress-Dateien auf dem alten Server gespeichert sind.

Die Option -r bewirkt, dass Dateien und Verzeichnisse rekursiv kopiert werden. Dank -v gibt das Programm scp aus, was es gerade macht.

3. Installation am neuen Ort konfigurieren

Die von WordPress benötigten Dateien befinden sich bereits am gewünschten Ort. Nun muss noch die zuvor exportierte Datenbank importiert werden. Dazu erstellen wir eine neue Datenbank und notieren uns den Datenbanknamen, den Datenbankbenutzer sowie das entsprechende Passwort.

Danach öffnen wir mit vim wp-config.php die Datei wp-config.php im Editor Vim, starten mit i (insert) den Editiermodus und ändern die Datenbank-Zugangsdaten:

// ** MySQL settings - You can get this info from your web host ** //
/** The name of the database for WordPress */
define('DB_NAME', 'Datenbankname');

/** MySQL database username */
define('DB_USER', 'Datenbankbenutzer');

/** MySQL database password */
define('DB_PASSWORD', 'Passwort');

Mit :wq (write und quit) speichern und schliessen wir die Datei.

Nun können wir die Datenbank per WP-CLI importieren:
wp db import name_der_datenbank.sql

Damit ist der Transfer abgeschlossen. Wenn die Domain bereits auf den neuen Server zeigt, ist die WordPress-Website unter der gewohnten Adresse erreichbar. Soll die Website doch unter einer neuen Domain erreichbar sein, genügt ein wp search-replace 'altedomain.tld' 'neuedomain.tld'.

Zum Abschluss löschen wir noch die Datei name_der_datenbank.sql, damit diese nicht öffentlich erreichbar ist:
rm name_der_datenbank.sql

Weitere Tipps zum Thema WordPress finden Sie auch in unserem Supportcenter.

Seite 1 von 9812345...102030...Letzte »