Geekserver neu rund 4x günstiger

Unser Geekserver-Angebot erstrahlt in neuem Glanz: Wir lassen die Preise massiv purzeln, womit Sie nun bereits ab 10 CHF pro Monat einen Linux-Server Ihr Eigen nennen können. Ausserdem haben wir das Angebot vereinfacht und die Top-Ausstattung bietet neu satte 32 GB Arbeitsspeicher.

Mieten Sie bereits ab CHF 10.- pro Monat Ihren eigenen Linux-Server in der cyon-Cloud.

Kaum wiederzuerkennen: Die neuen Preise im Detail

Slices 1 2 3 4 5 6 7 8
CPU 1 1 2 4 6 8 12 16
GB RAM 1 2 4 8 12 16 24 32
Preis alt 39.- 78.- 156.- 312.- 468.- 624.- Nein Nein
Preis neu 10.- 20.- 40.- 80.- 120.- 160.- 240.- 320.-

Preise in CHF/Monat

Die restlichen Eigenschaften bleiben unverändert. Die Preisänderung gilt ab sofort und selbstverständlich auch automatisch für alle Kunden, die bereits einen Geekserver besitzen.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Wenn Ihre Webapplikation auf PHP und MySQL basiert, sind unsere Webhostings meist das ideale Angebot. Aber was, wenn es einmal andere Software sein soll? Dann ist unser Geekserver Ihre perfekte Plattform.

Sie arbeiten lieber mit nginx als Webserver? Kein Problem. Oder basiert Ihre Applikation auf Node.js? Auf Ihrem Geekserver lässt sich so ziemlich jede Applikation betreiben, die Linux-kompatibel ist.

Selber hosten liegt im Trend

Die Devise lautet: Für fast jedes kostenpflichtige Software-as-a-Service-Angebot (SaaS) gibt es mindestens eine Open-Source-Variante, die sich auf dem eigenen Server installieren lässt. Uns gefallen beispielsweise der Subreddit Selfhosted oder diese umfangreiche Liste bei GitHub. Bestimmt finden Sie da auch die eine oder andere Inspiration.

Herr über Ihre Daten

Und mit einem Geekserver bleiben Sie Herr Ihrer privaten Daten. Bauen Sie sich Ihre eigene Dropbox-Alternative mit ownCloud, Nextcloud, Seafile oder AeroFS. Egal, welche Software Sie nutzen: Ihre Daten gehören Ihnen und liegen sicher in unserem zertifizierten Datacenter in der Schweiz.

Lassen Sie uns und andere cyon-Kunden in den Kommentaren wissen, was Sie mit Ihrem Geekserver gebaut oder geplant haben. Wir sind gespannt.

.blog – Die Domainendung für alle Blogs

Ab sofort können Sie Domainnamen mit der Endung .blog für CHF 39.90/Jahr auch bei uns registrieren.

.blog – Die Domainendung für alle Blogger

.blog – Die Domainendung für alle Blogger

Die Rechte an der Domainendung hat sich Automattic, die Firma hinter WordPress.com und WooCommerce, gesichert. Die Top-Level-Domain .blog wurde unter den interessierten Registrierstellen versteigert. Ein üblicher Vorgang, wenn sich mehrere Interessenten für den Betrieb einer Domainendung bewerben. Für einmal hatten Branchengrössen wie Google, Donuts oder Afilias jedoch das Nachsehen. Lange war gar nicht bekannt, dass Automattic hinter dem gewinnenden Gebot steht. Die WordPress.com-Macher hatten sich unter dem Deckmantel des Anbieters Primer Nivel die Domainendung gesichert und erst im Mai bekanntgegeben, dass sie für die neue Domainendung .blog verantwortlich sein werden.

.blog gilt als eine der neuen Domainendungen, für die eine grosse Anzahl Registrierungen erwartet werden. Zum einen hat sich der Begriff Blog etabliert und wird automatisch mit Internet und eben Blogs in Verbindung gebracht. Zum anderen betreibt Automattic mit WordPress.com eine Blogging-Plattform, die monatlich über 400 Millionen Besucher zählt. Automattic sieht Potenzial in .blog-Domainnamen und hat dafür in der Auktion 19 Mio. USD bezahlt.

Kostenlose SSL-Zertifikate: Neu auch für Umlautdomains

Bald ist es ein Jahr her, seit Let’s Encrypt mit dem Start in die Beta-Phase die Branche für SSL-Zertifikate mächtig durchgeschüttelt hat. In der Zwischenzeit sind nicht weniger als 10,3 Millionen Zertifikate aktiv, die von der Zertifizierungsstelle (CA) ausgestellt wurden. Neu können auch Umlautdomains mit Zertifikaten von Let’s Encrypt geschützt werden.

Kostenlose SSL-Zertifikate funktionieren neu auch mit Umlautdomains.

HTTPS wird zum neuen Standard

Das Ziel hinter Let’s Encrypt ist klar: Alle Verbindungen zu Websites zu verschlüsseln. Gute News: Wir sind auf dem besten Weg dazu, dieses Ziel zu erreichen. Am 13. Oktober wurden von Mozilla erstmals mehr Verbindungen zu HTTPS-Adressen als zu unverschlüsselten URLs gemessen. Auch die Chrome-Entwickler hatten kürzlich den gleichen Meilenstein vermeldet.

Mit der Version 56 und damit ab Januar 2017, werden in Chrome Seiten die Kreditkarten- oder Passwort-Formularfelder beinhalten explizit als unsicher markiert, wenn diese über eine unverschlüsselte Verbindung aufgerufen werden.

Ab Version 56 warnt Chrome vor unverschlüsselten Verbindungen zu Formularen. Quelle: Google Security Blog

Ab Version 56 warnt Chrome vor unverschlüsselten Verbindungen zu Formularen. Quelle: Google Security Blog

Letztendlich ist geplant, sämtliche unverschlüsselten Verbindungen mit dem Label «Unsicher» zu bezeichnen. Wann das der Fall sein wird, ist noch nicht bekannt. Statistiken zur Nutzung von SSL-Zertifikaten werden bei dieser Entscheidung sicherlich eine Rolle spielen.

Geplante Markierung von unsicheren HTTP-Verbindungen in Chrome. Quelle: Google Security Blog

Geplante Markierung von unsicheren HTTP-Verbindungen in Chrome. Quelle: Google Security Blog

Konkurrenz leistet sich Schnitzer

Let’s Encrypt war nicht die erste CA, die kostenlose SSL-Zertifikate anbot, könnte aber bald die einzige sein. Zwei Vorreiter, die Anbieter StartCom und WoSign mussten vor einigen Tagen eine herbe Niederlage einstecken. Zertifikate der beiden Anbieter, die nach dem 21. Oktober 2016 ausgestellt werden, werden in den Browsern Firefox 51 und Chrome 56 als nicht vertrauenswürdig eingestuft. Apple hat den Anbietern das Vertrauen ebenfalls entzogen und blockt deren Zertifikate auf macOS und iOS.

Was war passiert? WoSign hatte sich gleich mehrere Schnitzer geleistet. So hatte die CA Zertifikate für Domains ausgestellt, die der Antragssteller gar nicht unter Kontrolle hatte. Ausserdem hatte WoSign gleich auch noch den Anbieter StartCom übernommen, allerdings heimlich. Als das CA/Browser Forum, ein Zusammenschluss aus Browser-Herstellern und Zertifizierungsstellen, auf die Übernahme aufmerksam wurde, versuchte das Management diese Tatsache zu vertuschen. Beim CA/Browser Forum, das sich um die Standardisierung der Abläufe für Zertifizierungsstellen kümmert, kam das naturgemäss nicht gut an.

Umlautdomains jetzt auch sicher

Seit 20. Oktober unterstützt Let’s Encrypt internationalisierte Domainnamen. Diese sogenannten IDN-Domainnamen enthalten Sonderzeichen wie Umlaute oder Buchstaben aus nicht-lateinischen Sprachen. Damit können nun auch Adressen wie foobär.ch mit einem kostenlosen SSL-Zertifikat geschützt werden. Für die Top-Level-Domain .ch sind immerhin etwas mehr als 58’000 IDN-Domainamen registriert und machen damit knapp 3% aller registrierten .ch-Domains aus.

Haben Sie Ihr kostenloses SSL-Zertifikat schon aktiviert? Bei uns ist das mit einem Klick erledigt. Sie profitieren damit nicht nur von einer verschlüsselten Verbindung zu Ihren Websites, sondern dank automatisch aktivem HTTP/2-Protokoll auch von einer besseren Performance. Google bevorzugt ausserdem Websites, die über eine verschlüsselte Verbindung erreichbar sind.

Transparenzbericht 2016

Vor Kurzem haben wir über das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) abgestimmt und das Referendum gegen das revidierte Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) ist knapp gescheitert. Die beiden neue Gesetze sind zwar noch nicht in Kraft. Doch bereits mit den heutigen Gesetzen ist es Behörden möglich, Metadaten oder Daten wie E-Mails bei Hosting-Providern anzufordern.

Transparenzbericht 2016

Unternehmen wie Google, Facebook oder Twitter veröffentlichen bereits seit Längerem Transparenzberichte. Mit unserem eigenen Transparenzbericht möchten wir Ihnen zeigen, wieviele Anfragen rechtlicher Natur wir erhalten haben und wie wir damit umgegangen sind.

Auskunftsersuchen von Behörden

Im Zeitraum 01.01.2016 – 30.09.2016 haben wir drei Auskunftsersuchen von staatlicher Stelle erhalten. Dabei handelte sich um Anfragen von den folgenden Behörden:

Behörde Typ
Staatsanwaltschaft BS Editionsverfügung (Art. 265 StPO): Inhalte E-Mail-Postfach
EJPD, ÜPF Rückwirkende Verkehrsdaten, Überwachung des Fernmeldeverkehrs (Art. 24b Bst. b VÜPF): Verbindungsdaten E-Mail
Kantonspolizei BE Auskunft über Kundendaten: Verdacht auf falsche Angaben in der WHOIS-Datenbank

Alle drei Gesuche waren gesetzeskonform und wir haben die gewünschten Daten geliefert.

Für uns als reinen Hosting-Anbieter gilt das aktuelle BÜPF nicht. Das heisst, wir sind nicht dazu verpflichtet, Verbindungsdaten 6 Monate aufzubewahren. Organisationsbedingt sind Verbindungsdaten zu Teilen in unseren Backups vorhanden. Wir reduzieren die Aufbewahrung solcher Daten auf ein für uns notwendiges Minimum und folgen dem Prinzip der Datensparsamkeit.

Anfragen zu unzulässigen Inhalten

Den grossen Teil von Anfragen rechtlicher Natur machen Meldungen von unzulässigen Inhalten aus. Diese Art Anfragen stammen in der Regel von Privatpersonen und Unternehmen und werden von uns nach dem Code of Conduct Hosting behandelt, den auch viele andere Schweizer Hosting-Anbieter anwenden. Wir haben im Zeitraum 01.01.2016 – 30.09.2016 zwölf Anfragen erhalten:

Anfragesteller

Anfragesteller Anzahl Anfragen
Privatperson 4
Unternehmen 7
staatliche Behörde 1

Land des Anfragestellers

Land Anzahl Anfragen
Schweiz 4
USA 4
Grossbritannien 1
Russland 1
Ukraine 1
Zypern 1

Rechtsgebiet

Rechtsgebiet Anzahl Anfragen
Urheberrecht 6
Markenrecht 4
Persönlichkeitsrecht 2

Verfahren nach Code of Conduct

Verfahren Anzahl Anfragen
Notice-and-Notice 8
Notice-and-Takedown 4

Jährlicher Transparenzbericht

Wir werden in Zukunft jährlich einen Transparenzbericht veröffentlichen, der die an uns gestellten Auskunftsersuchen und die Meldungen zu unzulässigen Inhalten dokumentiert.

Caching-Plugins für WordPress: Die acht beliebtesten unserer Kunden

Caching, ein Thema, über das jeder WordPress-Nutzer in seiner Laufbahn garantiert einmal stolpert. Mit einem Cache werden Daten zwischengespeichert und müssen so nicht bei jedem Aufruf neu berechnet werden. Gerade bei WordPress, das mit der Installation von vielen zusätzlichen Plugins gerne zum Monster wird, kann sich Caching äusserst positiv auf die Ladezeit der eigenen Website auswirken.

Die beliebtesten Caching-Plugins für WordPress

Hinweis: Dieser Beitrag ist ursprünglich im September 2015 erschienen und nun aktualisiert worden.

Am einfachsten lässt sich ein WordPress-Cache mit einem passenden Plugin realisieren. Wir haben nachgeschaut, welche Caching-Plugins cyon-Kunden installiert haben und die Top-8 der kostenlosen Plugins genauer unter die Lupe genommen:

  1. W3 Total Cache
  2. WP Super Cache
  3. Wordfence
  4. Cachify
  5. Comet Cache
  6. WP Fastest Cache
  7. Cache Enabler
  8. Hyper Cache

Testszenario

Wir haben die Plugins auf einem Webhosting mit einer aktuellen WordPress-Installation (zurzeit 4.6.1) und mit PHP in der Version 7.0.10 getestet. Für den passenden Inhalt hat das Plugin FakerPress gesorgt, mit dem sich Dummy-Content generieren lässt.

Die Geschwindigkeit haben wir mit PageSpeed Insights von Google und dem Pingdom Website Speed Test gemessen.

W3 Total Cache

W3 Total Cache
Das meistinstallierte Caching-Plugin unserer Kunden heisst W3 Total Cache und kann viel mehr als «nur» Caching. Der Entwickler preist das Plugin als «Web Performance Optimization (WPO) Framework» an und der Begriff Framework bringt es dann auch ziemlich gut auf den Punkt. Die Einstellungsmöglichkeiten sind vielfältig (manche mögen es erschlagend nennen ;)) und dementsprechend lassen sich mit der optimalen Konfiguration des Plugins problemlos Stunden verbringen.

W3 Total Cache bietet Funktionen für serverseitiges Caching, Browser-Caching, Unterstützung von Proxy-Caches wie Varnish und ermöglicht ausserdem die einfache Einbindung eines CDN-Providers (Content Delivery Network).

Grundsätzlich verleiten die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten dazu, jede Option zu aktivieren. W3 Total Cache macht hier jedoch einen guten Job und erklärt umfangreich, was die einzelnen Funktionen machen und welche Auswirkungen sie haben können.

WP Super Cache

WP Super Cache
Im Vergleich zu W3 Total Cache halten sich die Konfigurationsmöglichkeiten für WP Super Cache in Grenzen. Das Plugin bietet ebenfalls eine CDN-Funktion an, die im Gegensatz zu W3 Total Cache keine vorgefertigten Einstellungen für die bekanntesten CDN-Provider bereitstellt. Der Hauptnutzen des Plugins ergibt sich dadurch, dass die einzelnen WordPress-Seiten als statische und gzip-komprimierte Dateien auf dem Server abgelegt werden. So muss der PHP-Interpreter nicht bei jedem Seitenaufruf rechnen, was natürlich wertvolle Zeit spart.

Die aktuellsten Reviews für das Plugin sind durchwegs positiv, Probleme sind also keine zu erwarten. WP Super Cache gehört damit fast schon ins Standardrepertoire einer gepflegten WordPress-Installation. Dass Automattic, die Firma hinter WordPress.com, zu den Mitautoren des Plugins gehört, tut der Beliebtheit des Plugins keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil.

Wordfence

Wordfence
Wordfence in einem Beitrag zu Caching-Plugins? In erster Linie ist Wordfence zwar das beliebteste Security-Plugin für WordPress, beinhaltet aber eben auch eine Cache-Funktion. Etwas versteckt unter dem Menüpunkt «Performance Setup» lässt sich zwischen einem «Basic Cache» und der «Wordfence Falcon Engine» wählen, die gemäss den Entwickler einen bis zu fünfzigfachen Speed-Boost bringen soll.

Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten sind angenehm überschaubar. Auf die Werte beim PageSpeed- und Pingdom-Test hat die Falcon Engine keine grösseren Auswirkungen als andere Cache-Plugins, was an der fehlenden Verkleinerung (Minifying) von HTML- und JavaScript-Code liegen dürfte. Angenehm: Wordfence legt sowohl eine komprimierte als auch eine unkomprimierte Version der einzelnen Seiten ab und liefert je nach Besucher bzw. Browser die passende Datei aus.

Cachify

Cachify
In unserem Beitrag «Mit 5 Tricks zu einer pfeilschnellen WordPress-Website» haben wir Cachify bereits als unseren Favoriten unter den Caching-Plugins gekürt. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert, ist Cachify doch weiterhin eine der einfachsten Caching-Lösungen und überzeugt durch eine kinderleichte Bedienung. Mit Cachify wählen Sie zwischen Datenbank und Harddisk als Speicherort für die komprimierten Cache-Daten. In unserem Test hat die Option «Harddisk» zwar nicht auf Anhieb funktioniert, doch schon der Datenbank-Cache liefert tolle Resultate.

Comet Cache

Comet Cache
Das Plugin Comet Cache hat bereits seinen zweiten Namenswechsel hinter sich. Ursprünglich unter dem Namen Quick Cache bekannt, mussten die Entwickler auch den Namen ZenCache nach Streitigkeit mit dem Helpdesk-Anbieter Zendesk ändern.

Comet Cache macht einem den Start einfach: Das Plugin grüsst nach der Aktivierung mit einer Checkbox und dem folgenden Text:

HUGE Time-Saver: Approx. 95% of all WordPress sites running Comet Cache, simply enable it here; and that’s it :-) No further configuration is necessary (really).

Das wirkt sehr sympathisch und nimmt einem die Angst vor einer Odyssee im Konfigurations-Dschungel. Soll’s dann aber doch ein wenig Feintuning sein, lässt sich an den Einstellungen von Comet Cache ausführlich schrauben. Und auch da zeigt sich: Das Plugin hilft mit ausführlichen Beschreibungen beim Justieren. Funktionen wie Minifying und CDN-Unterstützung sind jedoch erst ab der Premium-Version inklusive.

WP Fastest Cache

WP Fastest Cache
WP Fastest Cache bietet die üblichen Optionen wie das Verkleinern von HTML und CSS oder das Ausliefern der Seiten als Gzip. Einige Optionen wie das Entfernen von JavaScript-Code, der das Rendern blockiert, oder die integrierte Bildoptimierung, sind erst in der kostenpflichtigen Premium-Version des Plugins aktivierbar. Die Integration eines CDNs ist hingegen bereits in der kostenlosen Version möglich.

Cache Enabler

Cache Enabler
Cache Enabler, das Caching-Plugin des Schweizer CDN-Anbieters KeyCDN, erinnert von der Bedienung her an Cachify. Ganz besonders gefällt die Verzahnung mit dem Bildoptimierungs-Plugin Optimus. So werden Bilder im platzsparenden WebP-Format ausgeliefert, wenn der Browser des Besuchers WebP unterstützt. Mit dem ebenfalls kostenlosen Schwester-Plugin CDN-Enabler lässt sich bei Bedarf ein CDN einbinden.

Wir setzen Cache Enabler und Optimus hier in unserem Blog ein.

Hyper Cache

Hyper Cache
Hyper Cache legt wie die meisten anderen Plugins fertig generierte HTML-Dateien auf der Festplatte ab und liefert diese an den Besucher der Website. Das Plugin bietet einige Optionen zur Feineinstellung und hat die Unterstützung eines CDNs eingebaut. Alles in allem wirkt das Plugin solide und bietet die üblichen Standardfunktionen.

Optimieren, optimieren, optimieren

Geschicktes Caching kann sich positiv auf den Speed einer Website auswirken, entfaltet seine Wirkung aber vor allem dann, wenn viele Besucher gleichzeitig bedient werden müssen. Zusammen mit einem Webserver, der auf Geschwindigkeit optimiert ist, lassen sich beachtliche Resultate erzielen.

Sie sollten von Caching-Plugins nicht das blaue Wunder erwarten. Das zeigt sich auch in unseren Testresultaten.

Plugin PageSpeed Insights Pingdom Website Speed Test
ohne Plugin 72/100 Note C, 79
W3 Total Cache 79/100 Note B, 84
WP Super Cache 78/100 Note C, 79
Wordfence 78/100 Note C, 79
Cachify 78/100 Note C, 79
Comet Cache 78/100 Note C, 79
WP Fastest Cache 78/100 Note C, 79
Cache Enabler 78/100 Note C, 79
Hyper Cache 78/100 Note C, 79

Die vorgestellten Plugins helfen zwar, schon aus wenig-optimierten Websites das Beste herauszuholen. Für die wirklich besten Resultate lohnt es sich trotzdem, schon bei der Konzeption einer Website auf Performance zu achten. Überlegen Sie sich deshalb, ob es sich lohnt, eine gewünschte Funktion einzubauen oder ob der Geschwindigkeitsverlust durch eine höhere Komplexität doch eher kontraproduktiv ist.

Welches ist das beste Caching-Plugin für mich?

Die Auswahl ist gross. Umso schwieriger ist es, sich für das perfekte Plugin zu entscheiden. Wer gerne tüftelt wird sich bei W3 Total Cache zu Hause fühlen. Wer es lieber einfach mag und nicht lange konfigurieren will, dem sei Cachify oder Cache Enabler ans Herz gelegt.

Gutes haben wir ausserdem von WP Rocket gehört. Das kostenpflichtige Plugin ist leider nicht in einer kostenlosen Testvariante verfügbar und taucht deshalb nicht auf unserer Liste auf.

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