CMS-Rangliste 2019: WordPress und dann lange nix…

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Als wir 2013 mit unserem inzwischen fast schon traditionellen CMS-Ranking begannen, war Joomla! dem Aufsteiger WordPress noch ziemlich genau 10 Prozent voraus. Ein Jahr später sah alles bereits ganz anders aus und änderte sich auch 2015, 2016 oder 2017 nicht mehr: WordPress schwang sich zum Spitzenreiter auf und baut seinen Vorsprung seither kontinuierlich weiter aus.

CMS-Rangliste 2019

Das ist auch in unserem 2019er Ranking nicht anders: Inzwischen gehen 72 Prozent der Top-5-CMS-Installationen bei cyon auf das Konto von WordPress. Gegenüber 2017, unserem letzten publizierten Ranking, hat WordPress damit seinen Vorsprung um 7,85 Prozentpunkte ausgebaut. Auch in absoluten Zahlen ist der Vorsprung inzwischen eindrücklich: WordPress wurde über sechsmal häufiger installiert als das auf Platz zwei liegende Joomla!.

Immerhin: Obwohl bereits weit abgeschlagen, verfügt Joomla! noch über einen zweistelligen Prozentanteil, nämlich 12,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr haben TYPO3 und Contao die Plätze getauscht: Das vor allem in der deutschsprachigen Community beliebte Contao belegt mit 6,8 Prozent neu Platz 3 und verweist TYPO3 auf den vierten Platz (5,9 Prozent). Drupal liegt mit 3 Prozent, wie bereits 2017, auf Platz 5.

Und International? Auch weltweit beherrscht WordPress die Ranglisten, wie ein Blick zu W3techs oder zu BuilthWith zeigt. Die dort veröffentlichten Zahlen bestätigen auch den Trend bei uns: Während WordPress immer mehr Marktanteile gewinnt, müssen die anderen CMS immer mehr einstecken.

14 Kommentare

  1. Ich finde es immer wieder verwunderlich wie viele Menschen auf ein System wie WordPress zurückgreifen. WordPress ist für mich einfach nur ein System was ich selbst nicht einsetzen würde. Selbst die Masse an Plugins und Themes könnte mich da einfach nicht überzeugen.

    Eine saubere und leere Installation von WordPress verwendet über 16 MB an Speicher im Memory, andere Systeme wie cms2day gerade einmal 1 MB. Die meisten Funktionen werden eh nie genutzt, also warum nicht ein System verwenden was man modular mit dem „erweitern“ kann was man „wirklich“ braucht? Mal ganz von der Sicherheit abgesehen, verstehe ich nicht warum WordPress bis heute keine Prepared Statements einsetzt.

    Ich würde mal ein Beitrag über die alternativen, deren Vor- und Nachteile gegenüber von WordPress interessant finden. Gerade aus Sicht des Entwicklers würde mich genau so gut auch die Belastung und der Verbrauch an Ressourcen interessieren.

    • @Danny Patterson
      Wenn jeder, welcher eine CMS-Installation durchführt, resp. eine Website erstellen möchte, ein Crack in Webdesign und Webdevelopment sein muss, dann würde ich dir zustimmen. Jedoch wurde mit WordPress der breiten Masse die Möglichkeit geboten, Websites mit „wenig“ Aufwand zu erstellen, sie gut aussehen zu lassen und komfortable Bearbeitung der Inhalte zu geniessen.

      Dass nicht alles benötigt wird, was die Standard-Installation mit sich bringt, ist leicht nachzuvollziehen – um möglichst wenig Hürden zu generieren und möglichst viel dem 08/15 User ermöglichen zu können, kommt möglichst viel rein in die Basisausführung.

      Ist übrigens nicht anders bei anderen Produkten des täglichen Berufslebens – oder brauchst du alle Funktionen von Excel? Die meisten Leute müssen Tabellen darstellen und Summen bilden; Advanced User stellen schöne Grafiken daraus dar und nutzen speziellere Formeln; der Pro-User arbeitet mit Pivots, Zirkelverweisen, berechnet komplexe Formeln, hat Macros reingebaut etc… Aber der 08/15 User nutzt das in den wenigsten Fällen.

    • Netter Versuch Werbung für das eigene CMS zu machen. :-)

    • @Danny Patterson
      Das sehe ich gar nicht so. Nur Dank WordPress gelang mir vor vielen Jahren die Erstellung einer eigenen WebSite, die mir und meinen Besuchern bis heute sehr gut gefällt.

      PlugIns kann man aber man muss diese nicht verwenden! Man kommt auch beinahe ohne Plugins sehr gut zurecht.

      WordPress ist genügend sicher wenn der WebSite-Ersteller sich an die Enmpfehlungen hält. Ich hatte jedenfalls noch nie ein Problem mit irgendwelchen Angriffen auf meine beiden WebSites (Eine Private und eine Geschäftliche).

      Mich würde es eher wundern, wenn WordPress nicht die meistgenutzte CMS wäre!

    • @Danny Dein Argument mit den 16MB kann man nicht ernst nehmen als Entwickler. Aber ich sehe woher der Wind weht, beim Impressum des von dir erwähnten cms2day ist dein Name drauf: http://www.cms2day.de/impressum/ ;-) Nice try.

  2. @Danny Patterson
    Ich kenne cms2day nicht. Eine kurze Recherche zeigt aber, weshalb ich WordPress klar vorziehe:
    1) Der Code von cms2day scheint nicht Open Source zu sein. Für mich ein absolutes No-Go und genau deshalb ist WP übrigens auch sehr sicher.
    2) Es kann offenbar lediglich mittels einer gekauften Lizenz das Copyright entfernt werden.
    3) Deren Website unterstützt kein HTTPS, was ich doch eher schwach finde.

    Ansonsten kann ich Hanspeter Blumer (Stichwort Excel) nur zustimmen.

    Sonnige Grüsse
    Michi

  3. Danke für die interessante Übersicht!

    Auch wir bei k-webs haben über die letzten Jahre einen starken Trend hin zu WordPress erlebt. Viele unserer Agenturkunden wünschen inzwischen explizit eine Umsetzung ihrer Webprojekte mit WordPress. Das ist für uns angesichts der guten Unterstützung und einfachen Bedienbarkeit auch nicht wirklich verwunderlich.

    Freundliche Grüsse,

    Peter Krummenacher
    https://www.k-webs.ch/

  4. @Kevin

    Ich muss dich leider etwas korrigieren, es ist nicht mein CMS =)

    @Hanspeter Blumer

    Das stimmt da muss ich dir absolut zustimmen. Aber wir leben leider noch nicht in der Zeit wo Rechenleistung unbegrenzt ist, geschweige den wo Traffic keine Rolle mehr spielt. Wobei letzteres wieder einmal das nette Thema mit den Themes wäre und das hier den Beitrag wohl sprengen würde.

    @Gian-A. Bott

    Ich rede nicht von Plugins, sondern von der Grundbasis. Meine beschriebenen Leistungen gehen von einer leeren Installation aus. Es geht mir auch absolut nicht um das aussehen, sondern um die Kernfunktionen und deren Verbrauch der Hardware Ressourcen.

    Jede Webseite die in WordPress ausgegeben wird, kann man mit jedem beliebigen anderem System ebenfalls genau so ausgeben. Die Frage ist nur brauch ich ein Lastkraftwagen wenn ich nur kurz Brötchen holen möchte?

    @Michael Hörnlimann

    Das stimmt, der Code ist nicht Open Source allerdings komplett und für jeden offen einsehbar. Nur weil etwas nicht Open Source ist, heißt es ja nicht das es nicht sicher ist ;) Das mit der Lizenz hat leider etwas damit zutun das viele Menschen auch in der Vergangenheit meinen, die Projekte von anderen zu klauen und unter einem anderen Namen zu veröffentlichen. Wenn man dann an so etwas Jahre arbeitet und es kommt sowas vor, dann hat man auch leider die Nase voll.

    Nun, das mit den Lizenzen hat auch einen ganz klaren Grund. Ich verwende zwar nur noch Produkte von Apple aber nehmen wir doch mal Windows. Wie viele geben hier wohl Geld für Lizenzen aus? Wer verwendet das nette Office aus dem Microsofthaus? Ich gehe mal nicht davon aus, das hier alle mit unix und OpenOffice unterwegs sind und sich auch morgens Mehl aus der Mühle holen um Ihre Brötchen selbst zu backen. Ich ging auch nicht speziell von dem cms2day aus, sondern von so vielen anderen wirklich tollen Projekten. Bei cms2day wird mit den (Lebenszeit) Lizenzen einfach der gesamte Support und auch die Entwicklung finanziert. Was allerdings bei weitem nicht reicht muss ich dazu sagen.

  5. Ich teste auch regelmäßig neue CMS wie zum Beispiel Grav, aber WordPress macht einfach vieles richtig und spart dank den vielen Plugins und Themes super viel Zeit. Es war noch nie so einfach eine responsive Website mit so vielen Funktionen zu erstellen, die gut aussieht, günstig ist und einfach funktioniert. Das hier in den Kommentaren genannte cms2day hat ja selbst nicht mal eine responsive Homepage, in 2019 ein schlechter Witz… Mobile first sage ich nur.

  6. @Danny Patterson

    Ganz aus der Luft gegriffen ist der Vorwurf aber nicht, wenn man einen kurzen Blick aufs Impressum von cms2day.de wirft.
    Es mag zwar nicht direkt „dein“ CMS sein. Eine unabhängige Stimme zu diesem CMS bist du aber wahrlich nicht.

    Mich stört beim Einsatz solcher wenig verbreiteten CMS, die zudem nicht mal open source sind, die unsichere Zukunft. Wenn morgen ein Plugin für WordPress eingestellt wird kann ich mir ein anderes suchen; die Seite läuft weiter. Bei WordPress selbst ist diese Gefahr mehr als gering.
    Was aber, wenn die Entwicklung von cms2day morgen eingestellt wird? Ja, dann schau ich blöd.

  7. Daher, dass mit WordPress der breiten Masse ein „einfaches“ Tool zur Webseitengestaltung geboten wird finde ich es umso dreister, dass dann wiederum manche Agenturen richtig absahnen, was die Preise für einen Auftrag angeht. Den Marktanteil finde ich von WordPress schon enorm, dennoch bin ich kein Fan von Mainstream.

  8. Ich freue mich einfach nur für Contao. Das haben seine Entwickler nach Jahren wirklich harter Arbeit nun wirklich verdient.

    Contao 4ever ;-)

  9. WordPress ist sicherlich die Einfachste Lösung für Blogs und einige wenige Webseiten. Autoren von Blogbeiträgen haben es leicht zu lernen.
    Hingegen mit Joomla kann einfacher mit verschachtelten Menüs und Spalten gearbeitet werden. Und Joomla bietet sehr viele Plug-ins.
    Eine Möglichkeit ist, ein Hauptdomain mit Joomla und ein Subdomain mit WordPress für das Blogging zu benützen.

  10. Wir sind sehr zufrieden mit WordPress, es ist simpel und sehr verständlich. Es ist toll, dass es heutzutage Tools gibt, welche von vielen verstanden wird auch wenn wenig IT Kenntnisse vorhanden sind.

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