Die Top-5-CMS der cyon-Kunden 2014

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Letztes Jahr haben wir ausgewertet, welches die fünf meistverwendeten Content-Management-Systeme (CMS) unserer Kunden sind. Nach etwas über einem Jahr schauen wir nach, ob sich die Rangliste verändert hat.

WordPress legt kräftig zu

Die Top-5-CMS auf unseren Webhosting-Servern bilden weiterhin Contao, Drupal, Joomla!, Typo3 und WordPress.

Einige Kommentatoren hatten WordPress letztes Jahr in der Topposition vermutet und wären sogar Wetten eingegangen:

Diese Statistik überrascht mich jetzt auch. Ich hätte 20 Liegestützen auf WordPress gewettet! ;-)

Jörn, 08.05.2013

Nach den neusten Zahlen hätte Jörn die Wette gewonnen, denn WordPress hat kräftig zugelegt. Mittlerweile ist WordPress für über 48% der Installationen unter den Top-5-CMS verantwortlich. Contao und Drupal konnten nebst dem Spitzenreiter an Anteilen zulegen. Die restlichen zwei Mitstreiter mussten allesamt Adern lassen, wobei vor allem Joomla! kräftig den Rückwärtsgang eingelegt hat.

WordPress hat kräftig zugelegt.

WordPress hat kräftig zugelegt.


2013 war Joomla! noch der Spitzenreiter.

2013 war Joomla! noch der Spitzenreiter.

Verändertes Bild

Über die Gründe für die markante Änderung können wir nur spekulieren. Weitere Zahlen helfen hier weiter.

Die Versionen der beiden Systeme sind auf unseren Servern in folgenden Verhältnissen verteilt:

Joomla!-Version Anteil
1.x 36%
2.x 30%
3.x 34%
WordPress-Version Anteil
2.x 5%
3.x 95%

Die Joomla-Landschaft zeigt sich zerklüftet, die drei Major-Versionen teilen sich den Kuchen fast gleichmässig untereinander auf. Im Gegensatz zu WordPress, welches zu 95% in der aktuellen Major-Version 3.x installiert ist. Die automatischen Updates von WordPress dürften für dieses homogene Bild verantwortlich sein.

International

Auch im internationalen Vergleich zeigt sich gemäss builtwith.com ein ähnliches Bild wie auf unseren Servern. WordPress ist mit Abstand das beliebteste CMS, gefolgt von Joomla!.

Wir sind gespannt auf die Resultate im nächsten Jahr. Wird WordPress weiterhin die Nummer eins bleiben?

11 Kommentare

  1. Sehr interressant, danke. Und, was ist das CMS von cyon.ch ?

    • Wir setzen selber kein CMS ein, sondern haben unsere Website „von Hand“ gebaut. Für unseren Blog hingegen setzen wir auf WordPress.

  2. Schade, dass TYPO3 anteile verliert. Es ist eines der besten CMS – nur das Erlernen braucht seine Zeit. Das macht es wahrscheinlich weniger attraktiv.

    Übrigens ist das hier gezeigte Logo von TYPO3 veraltet…

    • Danke für den Hinweis, wir haben das Typo3-Logo aktualisiert.

    • Gegen WordPress kommt TYPO3 meiner Meinung nach kaum mehr an – wenn man beide Systeme gleich professionell einsetzt. Gerade WordPress wird oft als Bastellösung eingesetzt und verliert dann an Image wenn etwas nicht läuft, kann aber optimal eingesetzt unglaubliche Stärken ausspielen. Davon ausgenommen ist, wenn es um komplexe Intranetlösungen oder Applikationen geht, wo der Einsatz von WordPress weniger geeignet ist – sich aber unter Umständen auch die Frage stellt, ob ein klassisches CMS überhaupt geeignet ist.

  3. @Christoph Achermann Mit den Möglichkeiten von Custom Post Types und der grossartigen API ist WordPress durchaus für komplexe Intranetlösungen und Applikationen geeignet.
    WordPress als „Applikations-Framework“ oder „-basis“ ist einer der Wachstumsbereiche von WordPress (vergleiche Slides 36 und 60-66 von http://www.slideshare.net/photomatt/state-of-the-word-2013 oder das ganze State of the Word: http://wordpress.tv/2013/07/29/matt-mullenweg-state-of-the-word-2013/ Video)
    Allerdings geht es dann nicht ohne Code-Anpassungen. Diese sind aber dank dem Child-Theme Mechanismus, dem Plugin-System und der API verhältnismässig leicht zu bewerkstelligen und – wenn richtig gemacht – problemlos mit den Core-Updates kompatibel.

  4. Hey David
    Danke für das Follow-Up :-). Interessante Daten. Hätte gedacht, dass der Rückgang von Typo3 zugunsten von Drupal rascher geht. Mit einem Anteil von Drupal bei Cyon von 5,9% gegenüber einem globalen Anteil (builtwith.com) von 12,9% ist da noch etwas Nachholbedarf und ich würde jetzt mal 8 Klimmzüge drauf wetten, dass Drupal im nächsten Jahr Typo3 überholt.

  5. Das Problem von Joomla ist tatsächlich die mangelnde Aktualisierbarkeit. Ich betreibe selbst noch zwei Joomla 1.x Sites, die ich wohl auf WordPress migrieren werde, weil das einfacher geht als ein neueres Joomla zu installieren.

  6. Selber habe ich noch nie eine Website mit Joomla erstellt. Mit typo3 hingegen schon. Und ich bin froh, dass die Kunden auf den Rat einer Webagentur hören und sich darauf vertrauen, dass WordPress einfacher, kostengünstiger und zukunftsorientierter ist.

    Grüsse aus Thun
    Silvester

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