SRS


Sender Rewriting Scheme (SRS) ist eine Methode, die bei E-Mail-Weiterleitungen den Header der E-Mail so umschreibt, dass die weitergeleitete E-Mail beim Empfängerserver nicht abgewiesen wird. Dies ist notwendig, da der weiterleitende E-Mail-Server sich vom absendenden Server unterscheidet. Die SPF-Überprüfung würde diese Nachricht folglich abweisen. SRS ergänzt also den Header der E-Mail mit einer Zusatzinformationen, damit der Empfängerserver die Nachricht trotzdem zustellt.

Erklärung anhand eines Beispiels

Ihr Kunde sendet Ihnen mit der Absenderadresse «hans@absender.tld» eine Nachricht an die Adresse «oliver@empfaenger.tld». Der für absender.tld zuständige E-Mail-Server übernimmt dabei den Versand.

Die Nachricht wird jedoch direkt an «oliver@weiterleitung.tld» weitergeleitet. Wobei diese Weiterleitung auf dem E-Mail-Server von empfaenger.tld geschieht.

Der Spamfilter des endgültigen Empfängerservers weiterleitung.tld prüft bei der Absenderadresse absender.tld den SPF-Eintrag.

Da diese Weiterleitung auch einem Versand entspricht, stellt der Spamfilter nun korrekt fest, dass der bei der Domain absender.tld hinterlegte Server und der tatsächliche Versandserver empfänger.tld nicht übereinstimmen. Die Nachricht wird also als Spam abgelehnt.

SRS umgeht diese Problematik, indem es beim Weiterleiten der Nachricht eine zusätzliche Information in den Header der E-Mail schreibt. Vereinfacht lautet diese etwa: «Achtung Empfängerserver, diese E-Mail habe ich, empfaenger.tld weitergeleitet, sie stammt aber ursprünglich von Server absender.tld.».

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