Angepasste E-Mail-Versandlimits im Kampf gegen Spam

Spam ist und bleibt ein Ärgernis. Für den Empfänger, dem die unerwünschten (Werbe-) E-Mails teure Zeit stehlen und für uns als Betreiber der Infrastruktur, wo solche unerwünschten E-Mails nicht nur zu einer stärkeren Auslastung, sondern vor allem zu erhöhtem Abuse-Aufwand führen. Zum Beispiel, weil unsere Mailserver auf Antispam-Listen landen und damit auch der Versand von legitimen E-Mails erschwert wird.

Angepasste E-Mail-Versandlimits im Kampf gegen Spam.

Gegenüber unseren Kunden tragen wir die Verantwortung, eingehende Spam-E-Mails so gut wie möglich abzuwehren und damit dafür zu sorgen, dass Spam die Postfächer möglichst nicht erreicht. Gleichzeitig gilt es aber auch, unsere Infrastruktur optimal zu schützen und insbesondere auch den Versand von Spam über unsere Server zu unterbinden.

Grund genug also, unser E-Mail-Setup regelmässig zu überdenken und Verbesserungen einzubauen. Deshalb passen wir in den nächsten Wochen die Versandlimits für das Verschicken von E-Mails an.

Was wir ändern

Gut zu wissen: Schon bisher bestand ein Limit beim Versand von E-Mails, wir führen also nichts komplett Neues ein. Das bisherige Limit von 1000 E-Mails pro Stunde pro Domain weicht jedoch einem neuen System. Neu beträgt das Standard-Versandlimit 100 E-Mails pro Stunde, allerdings: Im Gegensatz zu bisher gilt das Limit nicht mehr für die gesamte Domain, sondern wird pro E-Mail-Konto definiert. Will heissen: Mit jedem einzelnen, in my.cyon eingerichteten E-Mail-Konto können 100 E-Mails pro Stunde verschickt werden. Die neuen Limits gelten sowohl für den Versand via E-Mail-Programm oder Webmail, als auch für serverseitig generierte E-Mails (zum Beispiel via PHP).

Wer jetzt glaubt, dass dieses Limit zu tief ist, sei beruhigt. Wir haben im Vorfeld unsere Hausaufgaben natürlich gemacht und das E-Mail-Aufkommen auf unseren Servern genau analysiert. Und dabei zeigte sich: Der allergrösste Teil unserer Kunden wird nie auch nur in die Nähe des Limits kommen.

Screenshot Versandlimit my.cyon

Anpassung des E-Mail-Versandlimits im my.cyon.

E-Mail-Versandlimit erhöhen

Für die wenigen Kunden, die tatsächlich an die neuen Grenzen stossen, haben wir ebenfalls eine Lösung bereit: Im my.cyon kann bei Bedarf nämlich das Limit für jede eingerichtete E-Mail-Adresse erhöht werden, je nach Hosting-Produkt auf bis zu 4000 E-Mails pro Stunde. In diesem Fall versenden wir die E-Mail über ein spezielles Server-Cluster von cyon. Damit geht aber auch die Verantwortung jedes Einzelnen einher, noch mehr darauf zu achten, dass über die eigenen E-Mail-Konten kein Spam verschickt werden kann. Dazu gehört unter anderem die Nutzung eines sicheren Passwortes.

Natürlich gibt es auch einige Besonderheiten: So werden zum Beispiel mehrere E-Mails an immer dieselbe Person (das klassische «Ping-Pong») nicht fortlaufend gezählt, sondern gelten als eine einzige E-Mail – zumindest, sofern diese via SMTP verschickt werden. Und E-Mails, die via Mailman, unserem Mailinglisten-Tool, verschickt werden, sind von der Regelung (bis auf weiteres) ausgeschlossen – klar, schliesslich soll eine Mailingliste weiter funktionieren können.

Ganz grundsätzlich verfolgen wir weiterhin einen strengen Antispam-Kurs: Stellen wir einen Spam-Versand über unsere Infrastruktur fest, sperren wir das entsprechende E-Mail-Konto kurzfristig und behalten uns auch weitergehende Massnahmen jederzeit vor.

Mit der Anpassung der Versandlimits werden wir ab dem 22. August 2018 beginnen. Welche Server zu welchem Datum umgestellt werden, kommunizieren wir zeitnah auf unserer Statusseite. Die ab der Umstellung geltenden Limits können Sie bereits jetzt in Ihrem my.cyon-Konto unter «E-Mail» > «Versandlimits» einsehen und bei Bedarf voreinstellen.

Vue Basel: Wir starten eine neue Meetup-Reihe

Hier bei cyon beobachten wir stets die aktuellen Trends in der Web-Entwicklung. Nicht nur um informiert zu bleiben, sondern auch für die persönliche Weiterbildung. Wir veranstalten regelmässig «Hackathons» um uns als Team gezielt mit ausgewählten neuen Technologien auseinanderzusetzen.

Vue Basel

Eine dieser Technologien setzen wir nun selber auch in neuen Projekten ein. Die Rede ist von Vue.js. Vue ist ein progressives Javascript Framework mit welchem einfach reaktive Benutzeroberflächen gebaut werden können. Erst kürzlich hat Vue das beliebte, von Facebook entwickelte Framework React.js überholt und hat nun mehr «Stars» bei Github.

Weil es bislang in unserer Region der Schweiz keine Community zu Vue gab, haben wir uns gedacht, dass wir dies unbedingt ändern müssen. Deshalb haben wir das Meetup «Vue Basel» ins Leben gerufen. Mit bereits über 50 Mitgliedern scheint die Idee einen Nerv getroffen zu haben.

Am Donnerstag, den 16. August 2018, treffen wir uns nun zum ersten gemeinsamen Meetup. Dabei geht es vor allem um das gegenseitige Kennenlernen. Ich werde eine kurze Präsentation halten, bei welcher ich erzähle, welche Rolle Vue bei uns einnimmt und weshalb wir diese Community gestartet haben. Anschliessend werden wir uns bei gutem Wetter auf der Dachterrasse über unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Framework, coole Projekte und andere Themen austauschen. Für alle Vue-Enthusiasten in der Region ist dies auch eine tolle Gelegenheit, einen Blick in unsere neuen Büroräumlichkeiten zu werfen.

Wir freuen uns sehr darauf, möglichst viele von euch bei uns im Büro anzutreffen.

Gutenberg klopft an: Neuer WordPress-Editor steht vor der Tür

Für das beliebteste Content-Management-System (CMS) der Welt stehen grosse Neuerungen an. Mit dem «Gutenberg» getauften Projekt schickt sich die Entwickler-Community hinter WordPress an, das Nutzererlebnis auf eine neue Ebene zu hieven. Technisch weniger versierten Benutzern soll der Umgang mit dem CMS einfacher gemacht werden.

Gutenberg klopft an: WordPress-Editor der Zukunft

Revolution im Buchdruck in WordPress

Johannes Gutenberg gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks, dem Schlüsselelement der Renaissance, die den Umbruch vom Mittelalter in die Neuzeit prägte. Ein ganz schön ambitiöser Name also, den sich die WordPress-Entwickler da ausgedacht haben. Wer die Entwicklungen um Gutenberg ein wenig verfolgt hat, merkt schnell: Das Projekt schlägt Wellen. Und so ist der gewählte Name durchaus passend. Die Bedienung von WordPress wird Gutenberg auf jeden Fall revolutionieren.

Meine Strasse, mein Zuhause, mein Block

In Gutenberg dreht sich alles um Blöcke, jeder Inhaltstyp wird mit dem neuen Editor zu einem eigenen Block. Damit lassen sich in einfacher Weise ansehnliche Layouts bauen. Die bisher vielen verschiedenen Methoden, WordPress dem eigenen Gusto anzupassen, verschwinden. Das wird WordPress gerade für Einsteiger noch attraktiver machen. Für eingefleischte WordPress-Experten ist mit Gutenberg unter Umständen jedoch ein Umdenken nötig. Klar ist: Gutenberg hievt WordPress in Sachen User-Interface auf ein neues Level. Im Kampf um Marktanteile unter den Content-Management-Systemen sicher nicht die schlechteste Neuerung.

Galerie-Block in Gutenberg

Schrittweise Einführung

Projekt Gutenberg wird rasant vorangetrieben. Die Sorgen bei Entwicklern und Webdesignern sind gross, dass ihre Kreationen mit dem neuen Editor nicht mehr funktionieren werden. Deshalb soll Gutenberg den Weg in die WordPress-Oberfläche schrittweise finden. In einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag erklärt das Projekt-Team, welche Schritte in den kommenden Monaten geplant sind.

Mit der kommenden WordPress-Version 4.9.8, die voraussichtlich Ende Juli 2018 erscheinen wird, wird ein sogenannter «Callout» Einzug halten. Der bei der Anmeldung in die Administrationsoberfläche sichtbare Hinweis wird Nutzer dazu einladen, Gutenberg auszuprobieren. Bis Gutenberg zum Standard-Editor von WordPress wird, geschieht die Entwicklung und Nutzung nämlich in Form eines Plugins. Perfekt, um bestehende Web-Projekte für den neuen Editor fit zu machen.

So wird der Gutenberg-Hinweis voraussichtlich aussehen. (Quelle: WordPress-Trac)

So wird der Gutenberg-Hinweis voraussichtlich aussehen. (Quelle: WordPress-Trac)

Gutenberg macht optisch eine sehr gute Figur. Haben Sie auch Lust bekommen, den neuen Editor bereits jetzt auszuprobieren? Das Gutenberg-Plugin steht im offiziellen Plugin-Verzeichnis zum Download bereit. Umfassende Informationen zum Projekt finden Sie ausserdem auf wordpress.org/gutenberg und im Gutenberg-Handbuch.

Schöne Bilder, gratis und frei nutzbar: Die besten Stockfoto-Websites 2018

Stockfotos, also Bilder die auf Vorrat geschossen werden, haben bei manchem Webdesigner einen schlechten Ruf. Meistens zu Recht, wenn man an langweilige Bilder von Geschäftsleuten mit aufgesetztem Lächeln denkt.

Stockfotos werden in der Regel von grossen Bildagenturen kostenpflichtig vertrieben. Doch es gibt sie, die kostenlosen Alternativen. In einer Qualität, die sich von kostenpflichtigen Angeboten überhaupt nicht verstecken muss. Dank der CC0-Lizenz, die vom Konzept her der Public Domain gleicht, können entsprechend lizenzierte Bilder ohne Namensnennung und selbst für kommerzielle Projekte genutzt werden.

Hinweis: Dieser Beitrag ist ursprünglich im März 2015 erschienen und nun aktualisiert worden.

30 Stockfoto-Websites, die einen Platz in den Favoriten verdient haben

Gute Quellen für Bilder kann man nie genug haben, darum sammeln wir regelmässig Linktipps zu Stockfotos. Auf diese 30 Websites lohnt sich ein Blick, wenn Sie auf der Suche nach passenden Fotos für Ihre Website, Ihren Blog oder Ihren Online-Shop sind:

1. ISO Republic

isorepublic.com
ISO Republic bietet Tausende von ansprechenden Fotos, die CC0-lizenziert sind. Seit Kurzem finden sich auf der Website auch Videos, die ebenfalls frei genutzt werden können.

2. FoodieFactor

foodiefactor.com
FoodieFactor ist eine Nischen-Website der ISO-Republic-Macher. Der Name verrät es: Bei FoodieFactor drehen sich alle Fotos ums Thema Essen.

3. Burst

burst.shopify.com
Aus dem Hause Shopify, finden Sie bei Burst jede Menge frei nutzbare Fotos, die sich wunderbar in Online-Shops nutzen lassen. Als zusätzliches Schmankerl bietet die Website auch populäre Business-Ideen und Tipps zu Werbung auf Facebook.

4. Foodiesfeed

foodiesfeed.com
Foodiesfeed ist eine weitere Stockfoto-Website, die sich ganz dem Thema Food widmet. Wer auf der Suche nach ansprechenden Food-Fotos ist, sollte unbedingt bei Foodiesfeed vorbeischauen. Sämtliche Bilder sind CC0-lizenziert.

5. MMT

mmtstock.com
MMT, kurz für «Moment», ist die Website des UX-Designers Jeffrey Betts. Jeffrey lässt mit MMT seit 2014 die Welt an seiner Liebe zur Fotografie teilhaben. Alle Bilder und Videos sind CC0-lizenziert und können damit frei in privaten und kommerziellen Projekten verwendet werden.

6. Startup Stock Photos

startupstockphotos.com
Bei Startup Stock Photos gibt’s vorwiegend Fotos von Büro-Situationen. Ganz so, wie man sich ein typisches Tech-Startup vorstellt. Die Bilder sind CC0-lizenziert.

7. Picography

picography.co
Bereits seit 2015 versorgt Picography das Netz mit ansprechenden CC0-Bildern aus den verschiedensten Themenbereichen. Wer Bilder zu Themen wie Städte, Kultur oder Technik sucht, sollte bei Picography vorbeischauen.

8. Free Nature Stock

freenaturestock.com
Adrian Pelletier veröffentlicht täglich eines seiner Naturbilder, die er vorzugsweise mit seiner Canon 6D schiesst. Adrians Bilder stehen unter der CC0-Lizenz und sind somit kostenlos nutzbar. Über einen Kaffe als Dank freut sich der Fotograf aber auf jeden Fall.

9. Shot Stash

shotstash.com
Shot Stash bietet einen reichen Fundus an Fotos aus den verschiedensten Themengebieten. Die Bilder stehen unter einer Shot-Stash-eigenen Lizenz, mit der die Fotos sowohl in privaten als auch kommerziellen Projekten verwendet werden dürfen.

10. Magdeleine

magdeleine.co
Magdeleine bietet handverlesene Fotos, die entweder CC0-lizenziert sind oder eine Namensnennung benötigen.

11. FindA.Photo

finda.photo
Die Suchmaschine wirbt mit über 10’000 CC0-lizenzierten Bildern und fördert dank gutem Tagging immer wieder wahre Fundstücke zu Tage. Ausserdem lassen sich Fotos nach Farbe suchen.

12. SplitShire

splitshire.com
Auf der Website von Daniel Nanescu finden sich unter anderem wunderschöne Fotos im Vintage-Look, die komplett frei von Copyright sind.

13. Skuawk

skuawk.com
Skuawk bietet CC0-lizenzierte Fotos die in Kategorien wie Landscapes, Urban oder Food unterteilt sind.

14. KaboomPics

kaboompics.com
Die Bilder der polnischen Fotografin Karolina Grabowska können frei verwendet werden. Ein Backlink ist zwar nicht vorgeschrieben, aber durchaus gewünscht. Ein fairer Deal, wie wir finden.

15. Albumarium

albumarium.com
Die Bilder bei Albumarium sind sauber in Alben sortiert und unter der CC BY 2.0-Lizenz nutzbar.

16. StreetWill.co

streetwill.co
StreetWill.co hat sich komplett dem Thema «Fotos im Vintage-Look» verschrieben und bietet Bilder unter der CC0-Lizenz zum Download an.

17. LibreShot.com

libreshot.com
Die Fotos von Martin Vorel sind CC0-lizenziert und sind damit frei von jeglichen Copyrights.

18. Skitterphoto

skitterphoto.com
Über 800 Fotos bietet Skitterphoto zum Download an. Die Bilder stehen, Sie haben es geahnt, unter der CC0-Lizenz.

19. Pixabay

pixabay.com
Das Urgestein unter den Quellen für kostenlose Fotos. Neben Fotos findet man bei Pixabay auch kostenlose Vektorgrafiken und Illustrationen.

20. New Old Stock

nos.twnsnd.coDie Website bietet historische Fotos, die aus öffentlichen Archiven von Institutionen wie dem Finnischen Museum für Fotografie stammen und frei von bekannten Urheberrechtsbeschränkungen sind.

21. StockSnap

stocksnap.ioDie Betreiber der Website sammeln sowohl die besten Fotos im Netz als auch Einsendungen von Benutzern. Sämtliche Bilder sind CC0-lizenziert.

22. Little Visuals

littlevisuals.coDie Website war eine der ersten, auf der man sich für eine wöchentliche Lieferung von Fotos per E-Mail anmelden konnte. Leider ist der Betreiber verstorben, weshalb keine neuen Bilder hinzugefügt werden. Ein Blick auf die Bilderauswahl (CC0-lizenziert) lohnt sich aber trotzdem.

23. Unsplash

unsplash.comFür viele die erste Adresse, wenn es um ansprechende Stockfotos geht. Deshalb darf Unsplash auch in unserer Liste nicht fehlen. Made with Unsplash zeigt die schönsten Werke, in denen die Unsplash-Fotos verwendet werden. Unsplash bietet die Fotos unter einer eigenen Lizenz an.

24. Death to the stock photo

deathtothestockphoto.comDie Website versorgt Sie im Monatstakt kostenlos mit neuen Fotos, die Sie auch in kommerziellen Projekten nutzen dürfen. Der Zugang zur vollständigen Bibliothek ist jedoch kostenpflichtig.

25. picjumbo

picjumbo.comKeine Stockfoto-Agentur wollte die Bilder von Viktor Hanáček. Also hat er einfach sein eigenes Projekt gestartet. Die Bilder lassen sich sehen und auch in kommerziellen Projekten nutzen.

26. Gratisography

gratisography.comDer Name sagt es schon: Die Website bietet kostenlose, CC0-lizenzierte Bilder. Dazu kreative Motive, die Sie so auf anderen Websites nicht finden.

27. Pexels

pexels.comDie Website aggregiert CC0-lizenzierte Fotos aus anderen Quellen und dient als Suchmaschine.

28. Life of Pix

lifeofpix.comDie Website bietet wunderschöne Fotos ohne Restriktionen. Auf der Schwesterseite Life of Vids finde Sie ausserdem Videos, die ebenfalls ohne Einschränkungen verwendet werden dürfen.

29. Smartmockups

smartmockups.com
Keine Stockfoto-Website im herkömmlichen Sinn: Mit Smartmockups lassen sich kinderleicht Mockups in ansehnliche Stockfotos zaubern.

30. Canva

canva.com
Canva ist ein browserbasiertes Design-Tool, mit dem sich mittels Drag-&-Drop in kürzester Zeit ansprechende Grafiken erstellen lassen. Canva bietet dazu eine Menge kostenloser Fotos, die sich zum einen direkt in Canva weiterverarbeiten lassen, zum anderen aber auch für eigene Projekte heruntergeladen werden können. Für den Download der Bilder ist ein kostenloser Canva-Account nötig.

Creative Commons, die Lizenz fürs Internet

Dank den einfach verständlichen Creative Commons-Lizenzen kann jeder Urheber seine Werke unkompliziert für die Weiterverwendung freigeben. Je nach Gusto können die eigenen Werke mit mehr oder wenige Restriktionen ausgestattet werden. Damit stehen die Creative Commons zwischen dem herkömmlichen Copyright und der Public Domain (Gemeinfreiheit).

Sämtliche Rechte an einem Werk freizugeben, also ein Werk der Allgemeinheit zu überlassen, ist mit unserem heutigen Urheberrecht umständlicher als man meinen könnte. Deshalb hat die Organisation hinter den Creative Commons die CC0-Lizenz ins Leben gerufen. Die CC0-Lizenz unterscheidet sich von der Public Domain unter anderem darin, dass sie nur vom Urheber selbst für seine Werke festgelegt werden kann.

Verlinken macht glücklich

Bilder die Teil der Public-Domain oder CC0-lizenziert sind, dürfen frei verwendet werden und benötigen keinerlei Hinweise auf die Quelle oder den Urheber. Selbstverständlich freuen sich die Autoren der Werke aber trotzdem über einen Link auf ihre Website.

Wenn Sie das Bild nicht direkt mit der Quelle verlinken oder die Quelle in der Bildunterschrift erwähnen möchten, eignet sich auch das eigene Impressum, um einen Link unterzubringen.

15 Podcast-Perlen aus dem cyon-Fundus

Podcasts, genauer Audio-Podcasts, erleben einen zweiten Frühling. Das Format gehört zu den Grundpfeilern des offenen Web und wird auch im cyon-Team gerne konsumiert. Wir präsentieren 15 Podcast-Perlen aus unserer Sammlung.

15 Podcast-Perlen aus dem cyon-Fundus

Das Konzept hinter Podcasts wurde bereits im Jahre 2000 vorgeschlagen. Der Begriff Podcast tauchte dann 2004 zum ersten Mal auf und gilt als Kofferwort aus den Begriffen Broadcast und iPod, dem damals beliebten MP3-Player aus dem Hause Apple. Apple war es dann auch, das Podcasts mit der Einbindung in die Software iTunes zum ersten Durchbruch im Massenmarkt verhalf. Zu Beginn waren die meisten Podcasts technischen Themen gewidmet. Heutzutage hat jede Nische ihre eigenen Sendungen. Das Format hat mit der Verbreitung von Smartphones nochmals einen neuen Schwung erhalten. Logisch, dass auch cyon-Mitarbeiter Podcasts hören. Wir haben uns im Team umgehört, welche Podcasts unsere Kolleginnen und Kollegen empfehlen können.

1. The Secure Developer

Eine Empfehlung von Dominic, unserem Head of Software Engineering: Der Podcast The Secure Developer beschäftigt sich mit dem Thema Sicherheit in der Software-Entwicklung. Die Gäste im Podcast gewähren einen Einblick, wie das Thema Sicherheit in Unternehmen wie Slack, PagerDuty oder NewRelic gehandhabt wird. Wer sich in Sachen Sicherheit in der Software-Entwicklung schlauer machen will, sollte den Podcast also nicht verpassen.

2. Software Engineering Radio

Das Software Engineering Radio (SE-Radio) will kein Newscast sein, also über Neues berichten, sondern eine Quelle für Wissen darstellen. SE-Radio richtet sich damit an professionelle Software-Entwickler, die sich mit dem Podcast weiterbilden möchten. Drei- bis viermal pro Monat sprechen die SE-Radio-Hosts mit Experten aus verschiedensten Feldern der Software-Entwicklung.

3. Google Cloud Platform Podcast

Der Google Cloud Platform Podcast beschäftigt sich mit allem, was sich auf der Google Cloud Platform anstellen lässt: Open-Source-Software, Machine-Learning, Kubernetes oder verteilte Systems sind nur einige der Stichwörter, die auf die Themen der Sendung passen. Mit den «Questions of the Week» werden in jeder Ausgabe auch Fragen aus der Community beantwortet.

4. Product People

Im Product-People-Podcast wird über Software-Produkte und die Menschen dahinter diskutiert. Wer selbst Software entwickelt und womöglich sein eigenes Startup gründet, sollte den Podcast nicht verpassen.

5. Pursuit Podcast

Im Pursuit Podcast dreht sich alles um «Getting things done in tech». Sie wollen lernen, wie man Software entwickelt? Sich den neuen tollen Job holen? Oder wollen Sie wissen, wie man als Manager von Software-Teams mit seinen Mitarbeitern umgehen soll? Der zweimal wöchentlich erscheinende Podcast will inspirieren und Hörer für das nächste coole Ding bereit machen.

6. Datcast

Der noch junge Podcast beschäftigt sich mit dem Dat Project, einer Community die den Zugang zu öffentlichen Daten verbessern will. Dat ist zugleich ein Peer-to-Peer-Protokoll, auf dem ein dezentralisiertes Web aufgebaut wird.

7. JS Party

Jeden Donnerstag wird JS Party live gesendet. Personen aus der JavaScript-Community diskutieren Themen, die JavaScript-Entwickler beschäftigen. Node, Electorn oder GraphQL sind nur einige der Stichworte, die in diesem ansprechenden Podcast zur Sprache gebracht werden.

8. Support Ops

Im Support-Ops-Podcast diskutierten Support-Profis darüber, wie man guten Kunden-Support macht. Der Podcast ist mittlerweile eingestellt. In 159 Folgen, die weiterhin abrufbar sind, können Interessierte jedoch eine Menge über guten Kunden-Support lernen. In unserem Support-Team ist der Podcast deswegen der absolute Favorit.

9. SRF Digital

Der Technologie-Podcast von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet wöchentlich über spannende Themen aus den Bereichen Internet, Smartphones, soziale Netzwerke, Computersicherheit oder Games.

10. Freakshow

Die Beschreibung des Freakshow-Podcast bringt es auf den Punkt:
«Freak Show ist ein Podcast, der sich mit dem Leben mit Technik im 21. Jahrhundert auseinandersetzt und dabei eine Vielzahl von Themen anschneidet. Es ist kein Geheimnis, dass das Team sich viel und gerne mit Apple und seinen Produkten, Programmierung, Bitcoin, Gitarren, Podcasting und anderen Lastern herumschlägt. Aber wir reden auch über was anderes.»

11. Request for Comments

Kein Etikettenschwindel, der RFC-Podcast beschäftigt sich in jeder Folge mit einem RFC. Request for Comments bestimmen die Grundlagen der Netzwerktechnik und helfen bei der genauen Zuordnung der einzelnen Schichten des OSI-Modells. Wer sich gerne mit Themen wie IPv6, ASCII oder IP Routing beschäftigt, liegt bei diesem Podcast richtig.

12. Bits und so

Ein weiterer deutschsprachiger Tech-Podcast: Die Hosts von Bits und so sprechen wöchentlich vornehmlich über Mac- und Gadget-Themen.

13. OMR Podcast

Im wöchentlichen Podcast der Online Marketing Rockstars entlockt Host Philipp Westermeyer hauptsächlich deutschsprachigen Unternehmern spannende Details zu ihrem Alltag. Wer sich für Startups und digitales Marketing interessiert, sollte den Podcast unbedingt abonnieren. In den zwei weiteren Formaten «#askomr» und «OMR Media» beantworten die Hosts Fragen aus der Digital-Marketing-Community und sprechen mit führenden Medien- und Meinungsmachern über den Status Quo im Publishing-Business.

14. Presswerk

Im Presswerk-Podcast beschäftigt sich Host Simon Kraft mit WordPress und dem umgebenden Ökosystem. Simon legt den Fokus dabei auf die deutschsprachige WordPress-Community und bietet interessante Inhalte für Entwickler, Blogger, Anwender aber auch Einsteiger.

15. Working Draft

Working Draft ist der wöchentliche Podcast für Webdesigner und -entwickler. In bereits über 340 Folgen beschäftigt sich das Moderatoren-Team gekonnt mit neuen Web-Technologien, Frameworks, Buzzwords und Typographie im Web. Experten aus den jeweiligen Bereichen bereichern die Folgen und machen den Podcast zu einem «Must-Hear» für Webworker.

Podcasts: Perfekt für unterwegs

Die Podcast-Hörer im cyon-Team konsumieren Podcasts ganz unterschiedlich. Einige nutzen Podcasts um lange Auto- oder Zugfahren zu überbrücken. Andere hören Podcasts gerne beim Staubsaugen, Abwasch oder Wäschewaschen. Aber auch die Fahrt ins Büro, sei es per Velo oder ÖV, wird gerne für den Podcast-Konsum genutzt.

Wann hören Sie Podcasts? Und was ist Ihr Favorit unter den Podcasts? Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

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